„Anrechnen“, „von der Tatsache ausgehen“ – das vernichtet Satan! Kraft zur Verwandlung
11/7/2025
Von der Macht der Sünde befreit zu werden ist derselbe Prozess wie von der Strafe der Sünde befreit zu werden: von Anfang bis Ende durch den Glauben.
Indem du dich Jesus völlig hingegeben hast, hast du die Prüfung mit hundert Prozenten bestanden. Genauso verhält es sich mit der Überwindung bestimmter Sünden: So sicher, wie du die Strafe der Sünde durch den Glauben überwindest, vertraust du auf Jesus und schaust auf ihn, um die Macht der Sünde durch den Glaubenzu überwinden.
„Anrechnen”, „von der Tatsache ausgehen“, ist ein juristischer Begriff. Glaube bedeutet zu glauben, dass die Überwindung der Macht der Sünde in deinem Leben bereits vollbracht ist! Anrechnen ist „unerschütterliche Rechtssicherheit, die auf Gott beruht, nicht auf dir”. Es ist Geistlicher Kampf, „anzurechnen“, „von der Tatsache auszugehen“, in dem Wissen, dass es überhaupt kein Glaube ist, wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas anderes erlebt oder fühlt. Glaube bedeutet, zu wissen, dass du um Seinetwillen und nach Seinem Zeitplan und aus Seinen Gründen vertraust und weißt, dass du in der Lage sein wirst, diese Nägel zu nehmen und sie in Satans Sarg zu schlagen.
Verzweiflung, Schuldgefühle, Angst, Wut, Eifersucht, Vergleichen, Gedankensperren – all das bringt dich gegen die Sünde nicht weiter.
Willenskraft kann dich manchmal ein Stück weiterbringen – aber nicht mit Gott als dein Begleiter. Da bist du ganz auf dich allein gestellt.
Trauma, Qualen, Verluste und Konsequenzen können eine Zeit lang anhalten – aber dann beginnen die Motive, Anreize und Erinnerungen zu verschwimmen und zu verblassen. Dann rutscht man wieder in die alten Sünden zurück, ohne wirklich zu erkennen, warum man damit aufhören muss oder wie man jemals damit aufhören könnte.
Aber die Kraft Gottes wird freigesetzt, wenn wir „anrechnen“, wenn wir „von der Tatsache ausgehen“ – wenn wir uns unseren Fehlern, Gewohnheiten, Schmerzen, Versuchungen und Sünden mit der absoluten Gewissheit stellen, dass Gottes siegreiche Kraft bereits in uns wirkt! Keine Angst. Er hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit... Und mit Glauben und Vertrauen und der Gewissheit, dass Gott jeden Nagel, den Satan uns zuwirft, so verwenden wird, dass wir ihn mit Glauben auffangen können, um ihn in Satans Sarg zu schlagen, bis Gott endgültig siegt, während wir „unsere Brüder und Schwestern stärken“ mit dem, was wir gelernt und überwunden haben, um Seines Namens willen und durch Seinen Geist!
Unser Glaube kennt keine zeitlichen Grenzen, sonst ist es kein Glaube. Keine Bedingungen. Keine Forderungen an einen „Flaschengeist“ – wie etwa „einen Parkplatz direkt vorm Eingang des Supermarkts zu bekommen“ oder eine spektakuläre, sofortige Heilung, sonst „gebe ich auf“.
ALLES geschieht zu Seiner Ehre und ist von Anfang bis Ende Glaube!
Rechtfertigung, Erlösung, in Christus gekleidet, im Voraus 100 Prozent in der Abschlussprüfung gewährt... das ist alles aus Gnade, durch den Glauben, und das nicht aus dir selbst, damit niemand sich rühmen kann. Glaube ist Ergebenheit und volles Vertrauen in Jesus und Gottes Charakter, nicht unsere Erfahrungen oder Gefühle oder gar unsere Leistungen an sich, wenn wir voll und ganz auf Ihn ausgerichtet sind. Und weißt du was? All das gilt auch für die Heiligung, plus eins, plus eins, plus eins bis zum vollen Maß der Statur Christi, Tag für Tag, bis zum Tag der Vervollkommnung. Die Verherrlichung, Ihn von Angesicht zu Angesicht zu sehen, 1. Korinther 15, ja. Das auch.
Denn wenn wir mit seinem Tod vereinigt worden sind, werden wir es auch mit seiner Auferstehung sein. Wir sollen also begreifen, dass unser alter Mensch mit Christus gekreuzigt worden ist, damit unser sündiges Wesen unwirksam gemacht wird und wir der Sünde nicht mehr wie Sklaven dienen. Denn wer gestorben ist, ist vom Herrschaftsanspruch der Sünde befreit. Wenn wir nun mit Christus gestorben sind, vertrauen wir darauf, dass wir auch mit ihm leben werden. Wir wissen ja, dass Christus von den Toten auferweckt wurde und nie mehr stirbt. Der Tod hat keine Gewalt mehr über ihn. Denn sein Sterben war ein Sterben für die Sünde, und zwar ein für alle Mal. Aber sein Leben ist ein Leben für Gott. Auch ihr sollt davon ausgehen, dass ihr für die Sünde tot seid, aber in ‹Verbindung mit’ Christus Jesus für Gott lebt. Die Sünde soll euren vergänglichen Körper also nicht mehr beherrschen und euch dazu bringen, seinen Begierden zu gehorchen. Und stellt eure Glieder nicht mehr der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge des Unrechts, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind, und bietet ihm eure Glieder als Werkzeuge der Gerechtigkeit an. Dann wird die Sünde ihre Macht über euch verlieren, denn ihr lebt ja nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade. (Römer 6:5-14)
„Jetzt lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Und das Leben, das ich jetzt noch in meinem sterblichen Körper führe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich ausgeliefert hat.“ (Galater 2:20)
„Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen: Seht doch, etwas Neues ist entstanden!“ (2. Korinther 5:17)
„Auch euch ‹hat er mit Christus lebendig gemacht’, obwohl ihr durch eure Sünden und Verfehlungen tot wart. Darin habt ihr früher gelebt, abhängig vom Zeitgeist dieser Welt, jener unsichtbaren Geistesmacht, die in den Menschen am Werk ist, die Gott nicht gehorchen. Zu ihnen haben wir früher auch gehört und wurden wie sie von unseren Begierden beherrscht. Wir lebten unsere Triebe und Ideen aus, denn das war unsere Natur. Deshalb hatten wir, wie alle anderen auch, nichts als Zorn verdient. Aber Gott ist reich an Erbarmen und hat uns seine ganze große Liebe geschenkt und hat uns mit dem Christus lebendig gemacht – ja, auch uns, die wegen ihrer Verfehlungen tot für ihn waren. – Aus reiner Gnade seid ihr gerettet!“ (Epheser 2:1-5)
„Wenn ihr nun zusammen mit Christus, dem Messias, ‹zu einem neuen Leben’ auferweckt worden seid, dann richtet euch auch ganz nach oben aus, wo Christus ist: auf dem Ehrenplatz neben Gott. Seid auf das Himmlische bedacht und nicht auf das Irdische. Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist zusammen mit Christus verborgen in Gott.“ (Kolosser 3:1-3)
„Mit seinem Körper hat er unsere Sünden auf das Holz hinaufgetragen, damit wir – für die Sünden gestorben – nun so leben, wie es vor Gott recht ist. Durch seine Striemen seid ihr geheilt.“ (1. Petrus 2:24)
„Ich versichere euch nachdrücklich“, erwiderte Jesus: „Jeder, der das tut, was die Sünde will, ist ein Sklave der Sünde. 35 Ein Sklave gehört nicht für immer zur Familie, der Sohn aber sehr wohl. 36 Wenn euch also der Sohn frei macht, seid ihr wirklich frei.“ (Joh. 8:34-36)
Denn die Gnade Gottes ist jetzt sichtbar geworden, um allen Menschen die Rettung zu bringen. Sie erzieht uns dazu, die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden abzuweisen und besonnen, gerecht und mit Ehrfurcht vor Gott in der heutigen Welt zu leben So warten sie auf die beglückende Erfüllung ihrer Hoffnung und auf das Sichtbarwerden der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus. Er hat sich für uns ausgeliefert, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit loskaufen und sich ein reines Volk schaffen könne, das darauf brennt, Gutes zu tun. (Titus 2:11-14)