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1950
Ein junger Prediger kam zu mir nach Huntington, West Virginia. Er sagte: „Bruder Reidhead, ich habe eine große Kirche. Ich habe ein wundervolles Sonntagsschulprogramm, betreibe eine Radiosendung, und alles wächst. Aber ich fühle ein persönliches Bedürfnis und einen persönlichen Mangel, ich muss mit dem Heiligen Geist getauft werden, ich muss mit dem Geist gefüllt werden. Und jemand erzählte mir, dass Gott etwas für dich getan hat, und ich frage mich, ob du mir helfen kannst?“ Ich schaute auf den Kollegen, und weißt du, wie er aussah? WIE ICH. Er sah einfach so aus wie ich. Ich sah in ihm alles, das ich in mir gesehen hatte. Du dachtest, ich würde sagen: „wie ich vorher war“. Aber nein, hör zu: Wenn du dich jemals gesehen hast, dann weißt du, dass du niemals irgendetwas anderes sein könntest als du selbst. Denn in mir und meinem Fleisch gibt es nichts Gutes (Römer 7, 18). Er sah so aus wie ich. Er war ein Mann, der in einem großen Cadillac herumfuhr, und zu jemandem an der Zapfsäule sagt: „Füll sie auf mit der höchsten Oktanzahl, die du hast!“
Genau so sah er aus, er wollte Kraft für sein Programm. Gott gibt sich jedoch nicht als ein Mittel zum Zweck von irgendjemand. Ich sagte: „Es tut mir schrecklich leid, aber ich glaube nicht, dass ich dir helfen kann.“
Er fragte „Warum?“
Ich sagte: „Ich glaube nicht, dass du bereit bist. Stell dir vor, du kommst mit einem Cadillac. Du hast über dein Programm gesprochen, über dein Radio, über die Sonntagsschule und die Kirche. Das ist sehr gut. Du hast sehr gute Arbeit geleistet ohne die Kraft des Heiligen Geistes.“
Das ist, was der chinesische Christ sagte, als er zurückkam nach China, als er gefragt wurde, was ihn am meisten an Amerika beeindruckt habe. Er sagte: „Die großen Dinge, die die Amerikaner ohne Gott vollbringen können.“
Dieser junge Prediger vollbrachte eine beeindruckende Leistung, freilich ohne Gott. Jetzt wollte er etwas mit Kraft um seine Ziele noch weiter zu verwirklichen.
Ich sagte zu ihm: „Nein, nein, du sitzt hinter dem Lenkrad und sagst zu Gott: ‚Gib mir Kraft, so dass ich fahren kann.’ Das wird nicht funktionieren. Du musst auf den Beifahrersitz rüber rutschen.“ Aber ich kannte den Schuft, denn ich kenne mich. Ich sagte: „Das wird auch niemals funktionieren, du musst auf den Rücksitz.“ Und ich konnte sehen, wie er sich nach vorne beugte und ins Lenkrad griff. „Nein“, sagte ich, „es wird auch niemals auf dem Rücksitz funktionieren. Bevor Gott irgendwas für dich tun kann, weißt du, was du machen musst?“
„Was?“ fragte er.
Ich antwortete: „Steig aus dem Auto, nimm die Schlüssel mit, schließ den Kofferraum auf, gib die Schlüssel dem Herrn Jesus, steig in den Kofferraum, schlag die Klappe runter und flüstere durch das Schlüsselloch: ‚Herr, schau, füll es womit immer du möchtest und fahre du ab sofort, wohin und wie du willst.’“
Das ist der Grund, warum so viele Menschen nicht in die Fülle Christi eingehen. Denn sie wollen ein Levit mit zehn Schekeln und einem Hemd sein. Sie haben Micha gedient, aber sie denken, wenn sie die Kraft des Heiligen Geistes hätten, könnten sie dem Stamm Dan dienen.
Das wird niemals funktionieren, niemals. Es gibt nur einen Grund, aus dem Gott dich „braucht“, und das ist dich an die Stelle zu bringen, wo du Buße tust und Vergebung erfährst zu seiner Ehre. Und in Sieg wirst du gebracht an der Stelle des Todes, damit er regieren kann. Und in der Fülle ist Jesus Christus in der Lage, in dir zu leben und zu wandeln. Deine Einstellung ist die Einstellung des Herrn selbst, der gesagt hat: „Ich kann nichts von mir selbst tun“ (Johannes 8, 28).
Ich kann nicht für mich sprechen. Ich mache keine Pläne für mich. Der einzige Grund meiner Existenz ist der zur Verherrlichung Gottes in Jesus Christus. Wenn ich zu dir sagen würde: „Komm, um gerettet zu werden, damit du in den Himmel kommst, komm zum Kreuz, damit du Freude und Sieg erlebst, komm in die Fülle des Heiligen Geistes, damit du zufrieden wirst“, dann würde ich in die Falle des Humanismus fallen.
Ich sage dir aber, lieber Freund, wenn du hier ohne Christus bist, dann komm zu Jesus und diene ihm solange du lebst, egal ob du am Ende in die Hölle gehst, einfach WEIL ER ES WERT IST!
Ich sage Dir, lieber Christ, komm zum Kreuz und nimm teil an der Einheit mit ihm im Tod, und komm in die gesamte Bedeutung des Todes für das Selbst, damit er dadurch verherrlicht wird. Ich sage dir, lieber Christ, wenn du nicht die Fülle des Heiligen Geistes kennst, dann komm und gib deinen Leib als lebendiges Opfer hin, und lass ihn dich füllen, so dass er den Zweck seines Kommens in deinem Leben erfüllen kann und durch dein Leben verherrlicht wird. ES GEHT NICHT DARUM, WAS DU AUS GOTT BEKOMMST, SONDERN WAS GOTT AUS DIR BEKOMMT.
Schließe ein für allemal mit dem nutzenorientierten Christentum ab, das Gott zum Mittel zum Zweck macht, anstatt zu dem herrlichen Ziel allen Seins, das er ist. Lasst und kündigen. Lasst und Micha sagen, dass wir raus sind. Wir werden nicht länger seine Priester sein, die für zehn Schekel und ein Hemd dienen. Lasst uns dem Stamm Dan sagen, dass wir raus sind. Und kommt und lasst uns niederwerfen zu den von Nägeln durchbohrten Füssen des Gottessohnes und ihm sagen, dass wir ihm gehorchen, und ihn lieben, und ihm dienen solange wir leben, denn ER IST ES WERT!