Schönheit aus der Asche
5/2/2002
Männer und Frauen, die wirklich gerettet sind, die zu Jesus gehören ... „Streben zuerst nach dem Königreich“. Sie sind weder beeindruckt noch beeinflusst von der Verheißung von Hiob- Beförderungen, Ego, finanzieller „Sicherheit“, Klima, fleischlichen Beziehungen oder irgendetwas anderem, als um Gottes Zielen in ihrer Generation zu dienen. Sie schätzen Sein Leben unter Seinem Volk, „gegen das die Pforten der Hölle nicht bestehen können.“ Es ist ihr Herz. Es ist ihre Leidenschaft. Es ist der Zweck ihrer zweiten Geburt, in Herz, Seele, Geist und Kraft, um mit Ihm und Seinem Leib verbunden zu sein. Sie sind der ersten Geburt tot, oder sie hätten niemals wirklich eine zweite Geburt haben können. Sie entscheiden sich, keine Entscheidungen „nach dem Fleisch“ zu treffen, weder Zuneigungen „nach dem Fleisch“ zu haben. Sie werden nichts tun oder sich für nichts entscheiden, das motiviert ist von Dingen, denen „bloße Menschen“ nachgehen.
In der Welt bemühen sich Männer und Frauen um Instinkte und um den Appetit des Fleisches. Sie reisen weit und breit in ihren Herzen... auf der Suche nach einer „vielversprechenden Zukunft“. Jung und Alt, weltliche Männer und Frauen erlauben es ihren Reisen vorangebracht zu werden durch Träume, in denen über einen Feind oder eine Sache triumphiert wird... oder eine große Liebe gefunden wird ... oder die Hoffnung auf ein leicht erhaltenes Vermögen. Diese Dinge sind die Wurzel und Grundlage des fleischlichen, ersten Lebens. Ein „bloßer Mensch“ träumt davon, ein Held zu werden. In Vaters Haus gibt es keine solche Position.
Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? An wem ist der Arm des HERRN offenbar geworden? Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten. Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet. Jedoch unsere Leiden - er hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen.
Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe9 lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld. (Jes. 53:1-6)
Der Herr, HERR, hat mir die Zunge eines Jüngers1 gegeben, damit ich erkenne, den Müden durch ein Wort aufzurichten2. Er weckt mich, ja Morgen für Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger hören. Der Herr, HERR, hat mir das Ohr geöffnet, und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen. (Jes. 50:4-5)
Der Geist des Herrn, HERRN, ist auf mir; denn der HERR hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, auszurufen das Gnadenjahr des HERRN und den Tag der Rache für unsern Gott, zu trösten alle Trauernden, den Trauernden Zions Frieden, ihnen Kopfschmuck4 statt Asche zu geben, Freudenöl statt Trauer, ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes, damit sie Terebinthen der Gerechtigkeit genannt werden, eine Pflanzung des HERRN, dass er sich durch sie verherrlicht.
Sie werden die uralten Trümmerstätten aufbauen, das früher Verödete wieder aufrichten. Und sie werden die verwüsteten Städte erneuern, was verödet lag von Generation zu Generation. (Jes. 61:1-4)
Ihr aber, ihr werdet Priester des HERRN genannt werden; Diener unseres Gottes wird man zu euch sagen. Ihr werdet den Reichtum der Nationen genießen und mit ihrer Herrlichkeit euch brüsten. (Jes. 61:6)
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