Programme im Gegensatz zu einem Priestertum...

15/11/1980

Hallo Familie, ein Bruder und ich sprachen gestern Abend über einen anderen Aspekt des Unterrichtens von unseren Kindern, und er hielt es für notwendig, es weiterzugeben.

Bis zu diesem Punkt ist der Schleier von unseren Augen gefallen, indem wir die Denkweise von „Bibelstudium“/„Gottesdienst“ (alter Bund), mit der wir in Bezug auf das Lehren der Kinder leben, klarer gesehen haben. So HABEN wir funktioniert. Ein, zwei, vier oder sogar sieben Mal pro Woche Bibelstudium ist NICHT Gottes Weg, anderen die Wahrheiten seines Wortes zu vermitteln. Das wissen wir! Wir haben nach dem Weg des Geistes gelebt, uns um Menschen gekümmert und Tag für Tag gearbeitet, im Vertrauen darauf, dass Gott sein Wort bringt. Ebenso scheint es, als würde Er uns andere Wahrheiten Seines Universums auf die gleiche Weise vermitteln lassen. Der Bibel-„Unterricht“ wird nicht ausreichen, ebenso wenig wie der Erdkunde-, Computer-, Koch- oder Biologie-„Unterricht“ ein-, zwei- oder sogar siebenmal pro Woche. Ganz gleich, wie innovativ oder kreativ die „Klassen“ auch sein mögen, sie müssen weg!

Vielleicht ist ein Teil des Schlüssels zum Entriegeln dieser Tür, dass wir die bisherige Kleriker/Laien-Mentalität töten müssen. In fast jeder akademischen Lernsituation haben wir in einer „Lehrer“-„Zuhörer“-Gedankenhaltung gearbeitet. Die Haltung (ich selbst eingeschlossen) war eine des „Lehrers“. Sicher, ich bin auch ihre Schwester. Aber ich habe mich auch zum „Geistlichen“ gemacht.

Ein Beispiel: Jane versteht Trigonometrie, also wird Jane DIE „Trigonometrie-Lehrerin“. (Natürlich bezeichnen wir Menschen nicht als „Lehrer“, aber das IST es, was sie sind.) Dies tut SOFORT zwei Dinge. 1) Es entbindet jeden davon, im Leben des Kindes Verantwortung in Bezug auf Trigonometrie zu übernehmen. Es stiehlt tatsächlich Gelegenheiten von anderen, in dieses Kind zu investieren, weil „jemand anderes das lehrt, also brauche ich es nicht“. 2) Da das Kind nur EINEN Lehrer in diesem Bereich hat, wird es selten, wenn überhaupt, Hilfe im Lebensfluss von anderen suchen. Die Verantwortung fällt auf eine vorher festgelegte Art und Weise auf die Schultern von ein oder zwei Personen für jedes „Fach“. Das ist eine unausgesprochene Annahme von allen. Jack unterrichtet diese bestimmten Kinder in Physik, also tut es niemand anders und niemand würde es auch nur in Betracht ziehen. Und der „Schüler“ würde selten anderswo nach Hilfe suchen. Infolge dieses Klerikalismus DENKEN die Leute nicht daran, in bestimmte Bereiche des Lebens eines Kindes zu investieren, denn schließlich hat der Lehrer („Pastor“) diese Verantwortung. (Ich bin sicher, dass Eltern sich darum kümmern, was ihre Kinder lernen und von wem, aber ihr versteht die allgemeine Richtung?)

Gott sagt, Er errichtet ein PRIESTERTUM! ALLE sind Diener des Glaubens und verwalten treu, was Gott ihnen gegeben hat, seien es geistliche, körperliche oder intellektuelle Kräfte. Die „programmierte“ Lebensweise behindert Gottes Prozess, durch das Priestertum der Gläubigen zu wirken! Seht ihr das? Wir würden NIEMALS in diesen Begriffen denken: „Sue ist meine Lehrerin über das Gehen im Licht.“ Wir leben aber DOCH mit: „Jane ist meine Trigonometrie-Lehrerin.“ Ab sofort müssen wir nicht mehr die Verantwortung für Janes „Schüler“ in diesem Bereich übernehmen.

Denkt darüber nach? Schalom, Mary

P.S. Wir sind ALLE zusammen hier drin. Er macht uns liebevoll und geduldig darauf aufmerksam. Nicht mit einer Rute, um uns zu schlagen, sondern mit einem Krummstab, der uns zu viel grüneren Weiden führt. Danken wir Ihm also für Seine Freundlichkeit und Seine Güte, speziell über uns zu wachen und uns Seine Wege zu lehren, einverstanden?

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