Vorher-Gekannt, nicht Vorherbestimmt: Trage einfach deinen Teil bei!
29/1/2024
Worin besteht der Unterschied zwischen Kindern, die gesegnet wurden, zur Ekklesia zu gehören, und Kindern, die in einer heidnischen Familie in Syrien oder Venezuela aufwachsen? Ist Gott „ungerecht“?!
Zunächst einmal sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass „zwei gegen drei und drei gegen zwei in einem Haushalt“ eine Prophezeiung Jesu ist, die sich nicht vermeiden lässt. „Nur wenige werden das ewige Leben finden.“ Es wird immer Kinder unter uns geben, die sich eher für Fleisch, Stolz, Gier und Unabhängigkeit entscheiden, als ihr Knie vor Jesus zu beugen. „Religiös möchten wir schon gern sein, aber ich will nicht, dass dieser Mann König über mich ist.“
Da Gott den Anfang vom Ende her kennt, stell dir das so vor:
Denke an alle Seelen, die jemals geboren wurden, oder noch geboren werden bis zum Ende des Zeitalters, etwa 15 Milliarden. Stell dir 15 Milliarden Sterne vor, die am Himmel verstreut sind. Abba weiß, welche von ihnen sich dafür ENTSCHEIDEN werden, weiche Herzen zu haben und den Schöpfer - statt die Schöpfung - zu suchen. Sie sind JETZT alle zusammen am Himmel verstreut, gleichzeitig, für IHN. Für Gott gibt es keine Zeit, also sieht er alle auf einmal, die Er vor 6000 Jahren, vor 3000 Jahren, vor 1000 Jahren, vor einem Jahr und in 15 Jahren „geboren“ werden ließ.
Da es laut dem Urheber des Lebens „nur wenige sein werden, die es finden“, gibt es kein Problem und entsteht kein Schaden für diejenigen, die NICHT das ewige Leben suchen, sondern wie Luzifer das „eigene“ Leben. Diese Menschen sind Requisiten, die zu 99,999% aus leerem Raum bestehen - und ohne den Geist Gottes in ihnen. Wir brauchen sie, für unseren On-Demand- und Lebensmittel-Lieferservice, unser Gemüse zu produzieren, Technologien zu erfinden und die Banken zu führen. Jeder von ihnen ist „ohne Entschuldigung“, weil Gott sich ihnen offenbart hat und trotzdem sich nur sehr wenige für Ihn anstatt für dieses gegenwärtige Zeitalter entschieden haben und stattdessen ihr eigenes Fleisch mit selbst auferlegter Blindheit verhätscheln. „Wir wollen diesen Mann nicht als König über uns haben.“
Aber was ist mit den Kindern, die im Reich Gottes und in Ekklesia aufgewachsen sind? Wie Demas werden einige „dieses gegenwärtige Zeitalter lieben“ und „ihr Hinausgehen beweist, dass sie nie zu uns gehörten“, wie Johannes sagt. Das bringt mit Sicherheit Herzschmerz. Das ist nicht zu übersehen. Aber „drei gegen zwei und zwei gegen drei in einem Haus“ war schon immer eine unumstößliche Wahrheit, die von demjenigen ausgesprochen wurde, der den Anfang vom Ende kannte. Die guten Herzen im Ozean der Konstellationen und Sterne werden an die Spitze steigen, und diejenigen, die sich für die Schöpfung und absichtliche Blindheit entschieden haben, werden zu Treibholz und verschwinden. So ist das. So läuft es nun mal. Keine noch so große Menge an „Information“ kann einen Menschen retten, der nicht will, dass Gott Gott ist. Und genauso kann, egal ob in China, Venezuela, Russland oder der Bronx, keine noch so schlechte Lehre, kein noch so schlechter Einfluss und kein Mangel an Ekklesia-Leben einen Menschen mit einem „guten und ehrlichen Herzen“ davon abhalten, den Schöpfer zu suchen - und nicht die Schöpfung. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, Gott zu suchen und sein Knie zu beugen oder wie Luzifer und ein Drittel der Engel zu sein, die Gottes Angesicht sahen und sich trotzdem abwandten.
Das heißt, wenn Gott diesen Ozean von 15.000.000.000 Seelen sieht, von denen einige auf die Erde geboren wurden und sie schon wieder verlassen haben, von denen einige noch leben und andere noch geboren werden müssen, weiß er, wer sein Knie beugen wird und wer nicht.
Er bestimmt auch „die genaue Zeit und den Ort, an dem jeder Mensch leben soll“.
Dies ist etwas wirklich Großes. Haben die Kinder in der Gemeinde Jesu, die zusammen mit der Wahrheit und geretteten Menschen aufwachsen, einen Vorteil? „In jeder Hinsicht“, um Gott zu diesem Thema zu zitieren. Aber vergiss nicht, dass Gott Sterne aus dem Universum pflückt und sie in den Schoß derer legt, die unter den Völkern oder in der Ekklesia verstreut sind, ganz so, wie es Ihm gefällt.
Er entscheidet nicht, wer gerettet wird. Er entscheidet, wer als Sonderkommando - Navy Seals, Green Berets, Kampfschwimmer, Geheimdienste und kampferprobte Kräfte - für Seine Zwecke eingesetzt werden soll. Und Er wählt diejenigen aus, von denen ER bereits weiß, dass sie sich entscheiden werden, Lügner und Plünderer zu sein, und Er legt sie manchmal in die Gebärmütter von Gläubigen, um diese zu prüfen und zu stärken und dadurch Weisheit, Unterscheidungsvermögen und Mut aufzubauen in den Spezialkräften, die Er ausbildet.
Gott steigert nicht die Zahl der Erlösten, indem er sie in eine Gemeinde einsetzt. Er steigert die Zahl derer, die eine besondere Ausbildung erhalten, um besondere Aufgaben für Ihn zu erfüllen. Von 800 Menschen in einer durchschnittlichen Konfession sind vielleicht fünf oder zehn so leidenschaftlich für Jesus, wie irgendjemand, den du kennst. Und sie werden so gerettet sein wie jeder, den du jemals kennen wirst. Aber sie werden größtenteils nutzlos sein - außer als Bibellehrer im System, das auf Anwesenheit basiert, und sie werden dort höchstwahrscheinlich keine Spezialkräfte werden - bis sie diesen Ort verlassen. Sie werden einfach nicht die Ausbildung oder die Gelegenheit dazu haben. Sie werden zermalmt werden. Das haben wir schon 1000 Mal festgestellt.
Die Frage ist also? Haben die Kinder unter uns nur das Glück, unter uns zu sein, damit mehr gerettet werden können? Das ist eigentlich eine falsche Perspektive. Nur diejenigen, die ein weiches Herz haben und lernen, das Fleisch zu hassen, werden gerettet, und das hängt nicht von ihrer geografischen Lage ab. Die Qualität des Herzens entscheidet darüber. Jeder und jede ist ohne Entschuldigung. Egal, wo sie leben oder wann sie leben.
Der Vater bestimmt „die genauen Zeiten und Orte, an denen Menschen leben“ - damit er seine Armee für seine Zwecke ausbilden und aufbauen kann. Er entscheidet, welche Sterne er aus dem Universum der kleinen Lichter, der kleinen Leben, auswählt und in den Schoß von Gläubigen und Ungläubigen legt, in Nationen und durch die Jahrhunderte.
Natürlich wussten wir noch nie mit großer Sicherheit, wer es „schafft“ oder nicht schafft, wenn wir Kinder gebären und aufziehen. Wir bemühen uns von ganzem Herzen, unser Bestes für sie zu geben, so gut wir können. Es ist UNSER Training, Dinge so zu sehen, wie Er sie sieht, Dinge so zu schätzen, wie Er sie schätzt, und sie für Seine Zwecke zu reinigen und auszubilden. Aber am Ende wird es immer an jedem Einzelnen liegen, ob Kind oder Erwachsener, sich für die Schöpfung oder für den Schöpfer zu entscheiden, der immer zu preisen ist.
Vorher-Gekannt ist etwas ganz anderes als vorherbestimmt! Das ist auch gut so.
Viele Menschen werden gewaschen werden und durch das Blut „ihre 100 bekommen“. Nur ein kleiner Teil von ihnen wird jemals die Chance haben, mehr zu „+1“-en, als nur ein Buch von CS Lewis oder Tozer zu lesen und zu „versuchen“, Dinge anzuwenden, auch wenn sie blind sind, da sie Hebräer 3,12-14 und zwanzig andere Verse über das „Ein-andern“ (sich gegenseitig zu „heilig-Geisten“) nicht kennen.
Das löst das Dilemma der Prädestination. Das löst die Frage: „Ist es meine Schuld, wenn mein Kind, alle meine Kinder, nicht gerettet werden?“ Das löst das Dilemma „Seid ihr so exklusiv, dass ihr denkt, ihr wäret die einzigen, die gerettet werden?“ und „Was ist mit den Menschen in anderen Ländern, die keine christliche Lehre hören?“ und noch andere große Dilemmas.
Er wählt aus, wer als Sonder-Kommando erzogen werden soll.