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R.C. Sproul, Luther und der Konflikt mit religiösem Kompromiss und Bequemlichkeit

7/9/2009

„KEIN Mensch ist größer als sein Lehrer. Wenn sie Mich gehasst haben, werden sie auch euch hassen [wenn ihr Mich Korrekt repräsentiert].“ :)

„Martin Luther bemerkte einmal, dass das Evangelium überall dort, wo es in seiner Reinheit verkündet und dargestellt wird, Konflikte und Kontroversen hervorruft. Wir leben in einer Zeit, die Kontroversen verabscheut, und wir neigen dazu, Konflikte zu vermeiden. Wie sehr sich diese Atmosphäre doch von der unterscheidet, die die Bemühungen der alttestamentlichen Propheten und neutestamentlichen Apostel kennzeichnete. Die Propheten waren in Konflikte und Kontroversen verwickelt, weil sie das Wort Gottes nicht an die Forderungen einer Nation, die im Synkretismus gefangen war, anpassen wollten. Die Apostel waren ständig in Konflikte verwickelt. So sehr sich Paulus auch bemühte, mit allen Menschen in Frieden zu leben, so fand er doch nur selten Momente des Friedens und wenig Ruhe vor Kontroversen.

„Dass wir relativ sicher vor heftigen Angriffen auf uns sind, kann ein Zeichen dafür sein, dass die moderne Zivilisation in Bezug auf religiöse Toleranz reifer geworden ist. Oder es kann darauf hindeuten, dass wir das Evangelium so kompromittiert haben, dass wir den Konflikt, den [die Wahrheit] auslöst, nicht mehr provozieren.“ (RC Sproul)

—Chris

 

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