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Das Lamm Das Umgebracht Wurde

1950

Zwei junge Herrnhuter hörten von einer Insel in den westindischen Inseln, wo ein atheistischer britischer Eigentümer zwei—bis dreitausend Sklaven hielt. Der Eigentümer sagte: „Kein Prediger, kein Geistlicher wird jemals auf dieser Insel stehen. Falls er Schiffbruch erleidet, werden wir ihn in einem eigenen Haus einsperren, bis er die Insel verlassen kann. Aber er wird niemals zu einem von uns von Gott reden. Ich bin mit diesem Unfug fertig.“ Dreitausend Sklaven aus den Dschungeln von Afrika wurden auf eine Insel im Atlantik gebracht und sollten dort leben und sterben, ohne von Christus zu hören.

Zwei Junge Herrnhuter, anfangs zwanzig, hörten davon. Sie verkauften sich an den britischen Plantagenbesitzer für den gängigen Preis eines männlichen Sklaven und verwendeten das Geld vom Verkauf, um die Überfahrt auf die Insel zu bezahlen. Der geizige atheistische Plantagenbesitzer wollte sie nicht mal transportieren.

Die Mährische Gemeinschaft von Herrenhut kam, die beiden Jungen zu verabschieden. Sie würden niemals wiederkehren, denn sie hatten sich in lebenslange Sklaverei verkauft. Als einfache Sklaven würden sie als Christen dort von der Liebe Gottes zeugen können.

Ihre Familien standen da und weinten. War dieses extreme Opfer weise? War es notwendig? Als die Lücke sich verbreiterte und die Stege zurückgezogen und dort auf dem Pier untergebracht wurden, sahen die jungen Männer, wie sich die Lücke verbreiterte. Sie hakten sich die Arme unter, hoben die Hand und riefen über die Lücke: „Möge das Lamm das geschlachtet wurde, den Lohn für seine Leiden erhalten!”

Das wurde zum Leitspruch der Herrnhuter Mission. Und das ist der einzige Grund zu Leben…dass das Lamm, das geschlachtet wurde, die Belohnung für seine Leiden erhält!

Amen.

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