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Vom Himmlischen Standpunkt Gesehen

9/5/2011

„Das Christentum heute ist sehr weitgehend etwas Aufgebautes, mit vielen jüdischen Funktionen, d.h. äußere Ordnungen, Formen, Gewänder, Titel, Gebäude und starre Grenzen der Auffassung der Wahrheit. Von einem himmlischen Standpunkt gesehen, ist es alles so viel Unsinn, ein Kinderspiel; allerdings so ernst von ihren Kindern betrachtet.“

„Der ganze Gedanke Gottes, quer durch diesen Brief, ist geistige Fülle; und jede Religion—auch das Christentum—die Seele und Geist mischt und verwirrt, das Empfindende und das Geistige, (wie es das Christen-Judentum tat, wie auch das organisierte Christentum) ist dem Schicksal des Judentums geweiht. Wenn wir uns auf die seelischen Mitteln von Menschen zum Aufbau des Christentums stützen, anstatt zu erkennen, dass „alle Dinge von Gott sind“—dass alles zuerst von Ihm kommen muss und seinen ersten Berührungspunkt mit dem Menschen in seinem Geist haben muss, welcher dann erneuert (neu gemacht) das Gefäß und Mittel aller göttlichen Dinge wird, bis ans Ende der Tage—egal wie immens unsere Struktur, es wird zu einem Absturz kommen, wenn das große „Erschrecken“ kommt. Das Christentum heute ist sehr weitgehend etwas Aufgebautes, mit vielen jüdischen Funktionen, d.h. äußere Ordnungen, Formen, Gewänder, Titel, Gebäude und starre Grenzen der Auffassung der Wahrheit [oder die modernen Versionen—Unterhaltung, Eitelkeit, Stolz und Pesos]. Vom himmlischen Standpunkt gesehen, ist es alles so viel Unsinn, ein Kinderspiel; allerdings so ernst von ihren Kindern betrachtet.

„Es ist wichtig zu erkennen, dass dieser Brief an Menschen gerichtet war, die—für einen langen Zeitraum—als Nation eine Position hatten als Menschen, die Gott zu sich aus der Welt genommen hatte. Er versucht ihre Natur und Geschichte im Licht Christi und vom wahren geistlichen Christentum zu erklären. Er zeigt, dass selbst ein solches Volk ihre Trennung irdisch und erdgebunden auswirken kann, und dadurch sind sie „gestürzt“ worden, und werden—Christen auch—wieder gestürzt werden, wenn sie im Christentum das wiederholen, was ihre Väter im Judentum taten. Es geht hier um etwas mehr als das Interpretieren einer Typologie und wenn man das akzeptiert, führt das zur Erlösung von Sünde und Gericht; es geht um die wesentliche und unentbehrliche himmlische Beziehung und das Leben des Herren Volkes als innerlich distanziert vom natürlichen Leben, sogar in einem religiösen Sinn“ (T. Austin-Sparks aus. „Gott hat gesprochen“—Kapitel 1). 4:31 p.m.

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