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Sorgfältige Worte und Liebe

Terre Haute –- Gehobenes Niveau

20/12/2010

Ein Gespräch, mit etwa 40 von uns in einer hinteren Ecke eines Arby Restaurants:

Von einem himmlischen Aussichtspunkt, wie unterschiedlich sind 1) groteske und perverse Wörter – von 2) nicht Autorisiertem Geschwätz über Zeug der sichtbaren Welt? Nicht sehr. Überhaupt nicht sehr. Wenn die Worte aus deinem Mund „moralisch“ sind, aber nicht vom Geist geleitet (wenn sie ohne Unterscheidungsvermögen sind, oder mit fleischlichen Motor Motiven oder Impulsen oder wenn sie Sorg-los - deshalb Gott-los sind), dann sind sie genau so unter Gottes Gericht wie perverse oder schmutzige Worte von bösen Menschen.

Matthäus 12,36 „Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben.“

Wenn du ein nicht-Autorisiertes Gespräch spürst, brauchst du es wirklich „urteilen“ und dem Gespräch eine gewisse unnötige Schwere hinzufügen, dadurch dass du die Aufmerksamkeit darauf lenkst? Oder hast du den Mut, es auf eine Höhere Ebene zu steuern? Es ist leicht zu urteilen, aber es bringt viel mehr Frucht, das Gespräch dahin zu führen, wo es hingehen sollte... nicht in den Rückspiegel zu schauen, sondern durch die Windschutzscheibe, nach vorne.

„Unnütze Worte“ bedeutet nicht, dass alle „horizontale“ Themen tabu sind oder dass alle „vertikalen“ Themen eine Freikarte erhalten.

Worauf es ankommt, die Herzensfrage, ist Sorg-falt (im Gegensatz zu Sorg-losigkeit). Wir müssen sie lieben, die mit denen wir zu tun haben in der menschlichen Aktivität die wir „Gespräch“ nennen. Bist du den Bedürfnissen von dem oder denjenigen, mit denen du im Gespräch bist, einfühlsam? Oder sind sie nur Objekte, gegen die du deine Ideen, deinen Humor und dein Geschwätz abprallen lässt? Du musst sie lieben. Du musst sie wirklich in Betracht ziehen, BEVOR du den Mund öffnest.

Ein Gespräch über etwas im gegenwärtigen Zeitalter kann in Ordnung sein, unter der Voraussetzung dass man wirklich fürsorglich und einfühlsam gegenüber den Beteiligten ist. Vielleicht hast du (der redet) kein Motor Mund, aber bist du der Person am Tisch rücksichtsvoll, dass sie vielleicht wegen aktuellen Dingen in ihrem Leben jetzt gerade nicht in ein solches Gespräch miteingezogen werden sollte? Vielleicht wegen Schwäche im Bereich des Gesprächsthemas, das dir oder anderen kein Stolperdraht ist, für sie aber doch? Hast du es bemerkt, hast du dich darum gekümmert? Wenn nicht, dann bist du nachlässig, sorg-los!

Genauso sorg-los (und automatisch Missbrauch von Gottes Namen) ist es, einen Vers oder eine Lehre zu teilen, ohne Verbindung mit den Zuhörenden herzustellen und die „Zuhörer“ abschalten und die Wahrheit nicht anwenden zu lassen... oder einfach zu sprechen während man mit sich selbst beschäftigt ist und was man davon hat, etwas „geistliches“ zu sagen. Igitt.

Nicht nur im Allgemeinen, aber speziell für uns: Vater ist von allem reden, reden, reden, reden betrübt. Wir brechen Sein Herz. Wir müssen lernen, vom Geist geführt zu werden. „ER sagt nichts, das der Vater nicht sagt“ - und so soll es sein "mit jedem der aus dem Geist geboren ist.“

Wir müssen lernen, uns gegenseitig in jeder Situation zu lieben: die weltliche, die wettbewerbsfähige, die lässige, beim Mittag- oder Abendessen, in der Freizeit oder bei der Arbeit ... Und jedes einzelne Wort das von unserem Mund kommt, muss diese Liebe widerspiegeln. Es geht nicht darum, Angst zu haben „etwas Falsches zu sagen.“ Es geht darum, so sehr mit einer Opferliebe füreinander verzehrt zu sein, dass egozentrisches, selbstbezogenes oder Fleisch-zentriertes Geschwätz einfach weg geht. Die Frucht des Geistes ist Liebe und Selbstkontrolle. Gegen diese (und alle anderen Ausdrücke des Geistes) gibt es kein Gesetz (Gal 5,22). Auf Erden war Jesus „ein Mann für die anderen.“ Bist du ein Mann oder eine Frau „für andere“? Kannst du so definiert werden? Nicht in einer „Marta, Marta!“ Art und Weise, aber im Kern, bringst du die beiden größten Gebote: „Liebe Gott! Liebe andere!“ zum Ausdruck und strahlen sie von dir aus?

Nach dem Gespräch, noch ein Gedanke ...

Was in der Welt denk ich kann ich überhaupt irgendeinem Gespräch mit meinen Brüdern und Schwestern beitragen (oder Ungläubigen, was das betrifft), wenn ich nicht ihretwillen bewusste, gewichtige Zeit auf meinen Knien verbringe? Habe ich ein Recht auf IRGENWELCHE Sendezeit im Gespräch mit anderen, wenn ich mich weigere, ins einzige Gespräch das Wert hat zu investieren? Wenn ich nicht mit Abba über dich rede, warum denke ich, dass ich irgendetwas von ewigem Wert zu sagen habe? Dich lieben MUSS ihre Gründung in meiner Sorg-falt für dich in meinem geschlossenen Zimmer haben. Wie kann ich es wagen zu sagen, dass ich dich liebe, wenn ich das nicht tu? Ich kann es nicht. Und wenn ich nicht für dich bete, dann werde ich dir NICHTS zu sagen haben, außer sorg-losem Holz, Heu und Stroh (meist Stroh), die mir gerade in den Sinn kommen. Gottes Haus kann nicht mit solcher fauler Schludrigkeit vollendet werden. Wir bekommen nur eine Chance, dies für Ihn zu tun. Lasst uns also Richtig bauen. Mach dir die Zeit. Manche Dinge sind verhandelbar. Dies ist nicht eins von ihnen.

Alles Liebe, Andy

JesuLebenZusammen.com