Ich werde lebenslang dein Wächter sein

29/11/2012

Vor einigen Monaten hörte ich diesen Refrain von einem Lied, und es wurden die keimenden Samen für das was folgt,...

Ich werde lebenslang dein Wächter sein,

Dein erster Wart und Krieger der sich um dich kümmert,

Ich werde dein Engel auf Abruf sein, zu irgendeiner Zeit

Die größte aller Ehren, dein Beschützer

Die folgenden Gedanken sind eine Vision, von wie ich sein will, für Jesus (und in ihm und durch ihn) und für euch alle. Und auch wenn die Wahrheiten hier NOCH nicht ganz in mir gebildet worden sind (sie WERDEN es aber), sind sie jedoch auch nicht theoretisch. Sie wurden vom Zuschauen der liebenden Heiligen um mich herum geboren. Ich bin schon oft an der Empfängerseite gewesen und habe somit einen Logenplatz als Zeuge der Dynamik und den Kosten dieser jenseitigen Eigenschaft und dieser jenseitigen Wahl, die Liebe genannt wird. Lasst uns alle Dahin gehen, weil unser Meister gesagt hat ...

„HIERAN wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr untereinander Liebe habt.“ Johannes 13:35

-a

Gott ist Liebe.

Bände könnten über das geschrieben werden, was dies bedeutet, und was die Art seiner Liebe definiert.

Aber halten wir uns an einfache Definitionen: Johannes, der Jünger der Liebe, verwendet den Ausdruck „dies ist Liebe“ dreimal:

„Dies ist Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.“ 1.Johannes 4,10

„Das ist die Liebe zu Gott: Seinen Geboten zu gehorchen. Und seine Gebote sind nicht schwer.“ 1.Johannes 5: 3.

„Und das ist die Liebe: dass wir im Gehorsam gegenüber seinen Geboten wandeln. Wie ihr es von Anfang an gehört habt, besteht sein Gebot daraus, in der Liebe zu wandeln.“ 2.Johannes 6

Mit Johannes erster Definition, hat die Liebe die Gott ist (die Kern-Eigenschaft die ihn definiert) zumindest diese beiden Eigenschaften:

1) Sie handelt zum Wohl des Geliebten OHNE JEDE Gegenleistung der Liebe.

2) Sie ist kostspielig, manchmal in extravaganter Weise, für den Geber.

Mit anderen Worten, sie ist völlig anders. (Betrachtet „anders“ als Gegenbegriff zu „selbstsüchtig“ („anders-süchtig“)).

Wenn du gesagt hast: „Ich werde Jesus folgen“, dann ist es DAS wozu du dich angemeldet hast. „Wie ihr es von Anfang an gehört habt, ist sein Gebot, dass ihr in der Liebe wandelt“.

Du hast dich nicht verpflichtet zu einer Religion, die sagt dass du mehr gutes und weniger schlechtes tun sollst, und dafür kommst du in den Himmel. Das definiert viele Weltreligionen, aber das ist nicht das, wofür Jesus sein Blut verschüttet hat.

Wenn du Sein Nachfolger bist und in seinen Fußstapfen wandeln willst, dann bist du nicht auf diesem Planeten, deine eigene Haut zu retten, sondern um sie für ihn und für andere zu verlieren.

Sei nicht verwirrt. Das Leben für andere verlieren ist nicht „das Richtige“ das man tun muss, um gerettet zu werden oder das fehlende Bindeglied, um endlich Freude und Frieden zu erleben. KOMM DARÜBER HINWEG. Hör auf, „das Richtige zu tun“, um deiner selbst willen.

Wenn du vom Wasser und Geist wiedergeboren bist, dann entspringt dieselbe Liebe, die Gott jetzt definiert, ewig in dir.

Jesus lebte nicht, um gerettet zu werden. Er lebte, um zu retten... zu erlösen ... andere für seinen Vater zu umwerben... zu lieben ...

Und diese Liebe ist aufopferungsvoll anders.

Es gibt einen Satz in der Popkultur ... „Nach Nummer 1 Ausschau halten.“ Das bedeutet natürlich, auf sich selbst schauen. Das Gemüt ist in unserer menschlichen DNA eingebaut. Selbstsucht. Selbstschutz. Das ist der Weg der Natur. Hunde leben auf diese Weise.

Aber wenn Jesus, Zitat aus der Thora, sagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, sagte (und SAGT) er im wesentlichen: „An jedem Tag in deinem Leben, bis jetzt, hast du Ausschau auf Nummer 1 gehalten ... deine Sicherheit, deine Zufriedenheit, dein Wohlbefinden, deine Bedürfnisse, deine Wünsche. Aber von jetzt ab, halte Ausschau auf den Nächsten. Dein Nachbar IST JETZT deine neue Nummer eins. Was ist das Beste für ihn, das Beste für sie? Tu das. Lass das dein MO sein (MO steht für Modus Operandi und wird definiert als eine bestimmte Art oder Methode etwas zu tun, die charakteristisch und gut etabliert ist). Mein Befehl ist, dass du in der gleichen Art von aufopferungsvoller und ‚anderer’ Liebe WANDELST, die ich hatte und habe.“

Wenn du also nicht mehr nach dir selbst Ausschau hältst, sondern nach bestimmten anderen, WAS bist du dann?

Ein Wächter, ein Hirte, ein Vater und Hüter deines Bruders.

Denke über diese Sätze nach und wie sie ausgelebt aussehen würden. Diese „Bilder“ helfen mir, Vision zu haben von wie ich sein soll ... es geht nicht darum, irgendwie eine Art von Ehrgeiz zu ernähren um ein „Leiter“ zu sein - obwohl Leiter diese Qualitäten in steter, reifer und begabter Weise ausdrücken - aber es ist einfach ein Porträt für mich, das mir in meiner Verwandlung um wie Christus zu werden hilft, für seine Absicht und Freude. (Der Ordnung halber: Ehrgeiz und Liebe sind polare Gegensätze ... einer widersetzt und negiert den anderen).

Sind dies nicht Dinge, die Jesus für dich, für uns tut? Von Anfang an hat er sich bemüht, um einen Weg für dich zu machen ... das Beste für dich zu suchen.

Er vergibt dir.

Er ermutigt dich.

Er gibt dir Ruhe und Neuschöpfung, wenn du es brauchst und einen Tritt in den Hintern, wenn du langsam bist, mit der Arbeit anzufangen.

Er ermahnt dich, lehrt dich.

Er schweigt zu Zeiten, das dazu führt, das du ihn suchst, um herauszufinden, warum er es tut.

Er passt auf dich auf ..., wenn du stolpern könntest und wartet schon, um dich zu fangen, wenn du fällst.

Er gibt dir unerwartete Geschenke zu unerwarteten Zeiten.

Er betet für dich (Er tut es wirklich, nicht weil Er versucht „geistlich“ oder „nahe an Gott“ zu sein, sondern weil Er dich liebt)

Er nährt dich (irdisch und himmlisch)

Er straft und züchtigt.

Er gibt von sich selbst um dich zurück zu kaufen und sagt: „Die Gnade die mir gegeben worden ist, möchte ich dir weitergeben.“

und die Liste geht weiter ...

„Dies ist Liebe ...“ Wir müssen all diese sehr praktischen, echten Dinge für einander TUN ... wir können und müssen sie einander SEIN, WENN wir heute seine Inkarnation in der Welt sein wollen. Lass dies die DOMINIERENDEN Gedanken deiner kurzen Existenz auf diesem Planeten sein. Mit dem gleichen Anliegen diese Dinge für dich selbst haben zu wollen, finde anstatt Wege, um sie für die Menschen in deiner Umgebung zu tun.

Sag dir nicht selbst... „Was kann ich heute Abend tun, das mir Glück und Zufriedenheit, Komfort und Entspannung bringen wird?“

Anstatt dessen sage: „Vater, in welcher kreativer Art und Weise kann ich der Hüter meines Bruders, der Hüter meiner Schwester sein? Wer sind die bestimmten Menschen, für die ich wirklich bete und für die ich mein Leben gebe? Ich MUSS Verantwortung nehmen für die Leben um mich herum. Ich möchte sehen, dass SIE in den Charakter und in die Liebe des Gesalbten hinein erweitert werden. Ich möchte sie nicht „polizeilich überwachen“ oder die Aufmerksamkeit auf mich lenken. Stattdessen möchte ich in den Riss treten, mich ihnen widmen und Sensibel eingreifen, mich entscheiden zu glauben und gemäß der Wahrheit zu handeln, dass nichts auf Erden mir wichtiger ist als um zu sehen, dass andere in Christus wachsen und gedeihen.“

DAS ist ein Wächter. Und wenn du deine Verantwortung als Hüter klar siehst, kann Sünde einfach definiert werden als IRGENDETWAS, das uns von unseren „fürSorglichen“ Aufgaben ablenkt oder betäubt. Den Blick von denen in unserer Obhut abwenden, auch nur einen einzigen Augenblick wegen egozentrischem Genuss, bringt sie in Gefahr. DAS ist das Wesen der Sünde, denn der Vater und der Sohn und der Heilige Geist würden nie auf diese Weise handeln. Sie haben IMMER den Blick nach außen gerichtet, sie geben und sind fürsorglich.

Manche Sünden sind als Laster verpackt (Gier, Wollust, Völlerei, Bosheit, Ehrgeiz, etc.) oder als Götzen (Sport, Hobbys, Arbeit, Beziehungen, Reisen, Gadgets, usw.), während andere Sünden in Form von Verzweiflung oder Angst oder Scham ihre Erscheinung machen. Aber was sie alle zu Sünde macht ist, dass sie DU-zentriert sind und als Wurzel eine Eigenschaft des „Nehmens“ haben. Satan ist zufrieden mit IRGENDETWAS was uns lähmt, ein Liebhaber und ein Geber und ein Wächter von Anderen zu sein. Jesus, auf der anderen Seite, gibt uns die Kraft sein Gebot zu folgen. „Das ist mein Gebot: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, sein Leben für seine Freunde hinzugeben.“ Johannes 15:12,13.

Auch hier (und das ist SO wichtig), sei ein Liebhaber von bestimmten anderen, nicht damit du es „richtig“ machst und „geistlich“ bist - denn Liebe hat KEINE egozentrische Agenda - sondern einfach als Opfergabe für den, der dir Sein Leben aufgeopfert hat.

Damit ER die Belohnung von seinem Leiden bekommt... damit wir Sein GLEICHES Joch sind.

Er bittet dich nicht, „aufopferungsvoll anders“ zu sein, um dir dein Leben schwer zu machen.

Er weiß nur, dass wenn du Seine Liebe auslebst und in der Gemeinschaft seiner Leiden TEILNIMMST (und diese Art von wirklicher Liebe leidet IN DER TAT), wirst du mit seinem Leben gefüllt werden und die Zwei werden EIN Geist.

Um ein gleiches Joch zu sein, musst du lieben, wie Er liebt. Bitte weiß es und glaube, dass es dies ist, was sein Geist in dir ZUM AUSDRUCK bringen will DURCH DICH.

Ein Beschützer, ein Wächter, ein Hirte, ein Vater und Hüter deines Bruders.

„Und das ist die Liebe: dass wir im Gehorsam gegenüber seinen Geboten wandeln. Wie ihr es von Anfang an gehört habt, ist sein Gebot, dass ihr in der Liebe wandelt.“ 2. Johannes 6

Als einfache Zusammenfassung: sei ganz „anders“, lebe für andere... einfühlsam, bewusst, aufmerksam, fürsorglich, eingreifend... und vor allem, bete, bete, bete ... weiß, dass Vater mehr liebt und mehr tun kann für diejenigen, die du liebst, als du es jemals fragen oder es dir vorstellen könntest! Und sei bereit, das Gefäß zu sein das Er verwendet, dein eigenes Gebet zu beantworten. ;)

Unser Versprechen an einander: „Ich werde lebenslang dein Wächter sein!“

jesulebenzusammen.com
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