Verlorenes Leben und verlorene Herrlichkeit

6/1/2008

Nehmen wir an du BIST, oder wirst es eines Tages sein, ein vitaler, funktionaler, täglicher Teil eines „Lampenständers“ und somit einer „Gemeinde“ („die sieben Lampenständer sind die sieben Gemeinden“), vom Standpunkt Gottes aus. Nehmen wir an, du lebst dann in der täglichen verflochtenen Koinonia. Wenn dem so ist, dann wirst du von Zeit zu Zeit mit Krisen konfrontiert werden, denen sich institutionelle, auf Anwesenheit basierende religiöse Organisationen nie stellen werden.

Wenn einem Menschen, den die Gemeinde zu lieben und zu helfen versuchte, die Gemeinschaft entzogen wird, aber diese Person sein Herz gegenüber Jesus verhärtet (beachtet den erstaunlichen Kontext in dem eben erwähnten Vers!), wird er im Allgemeinen spotten, beschuldigen, sich selbst rechtfertigen und versuchen, Vergeltung auszuüben. Das Wegnehmen von Koinonia ist sehr schmerzhaft. Wahre Gemeinschaft ist etwas so Mächtiges, so vom Himmel gesandt und so einzigartig, dass, wenn jemand davon profitiert hat, auch nur in der Nähe von Koinonia zu sein, für Monate, Jahre oder Jahrzehnte, aber dann sein Gewissen versengt, er dann explodiert.

Einer, der sein Fleisch dem Feind und nicht Jesus gegeben hat und ein nicht regenerierter Heuchler ist, wird manchmal nicht Buße tun. Und wenn sie es nicht tun, werden sie für die kommenden Jahrzehnte buchstäblich besessen sein von Lügen, Hass und Verfolgungsversuchen zur Vergeltung, wie wir später sehen werden. Aber ein verwirrter oder schwacher wahrer Gläubiger wird weich werden und sein Leben zu Gott wenden, wenn dieses „Werkzeug in Gottes Werkzeugkasten“ der Ent-Koinonia, der Verlust von „hundert Müttern, Brüdern, Schwestern...“ stattfindet. Und was für eine Sache von Schönheit das ist.

Die Verpflichtung und Notwendigkeit, nur Gottes Wege, die tägliche Koinonia, in der Kirche zu akzeptieren, ist offensichtlich. Dieses mächtige Werkzeug, das von Vater benutzt wird, um uns „schwachen Erdenmenschen“ zu helfen, geht verloren, wenn wir eher „anwesenheitsbasiert“ als auf tägliches Leben basiert sind. Es kann keine „Ent-Koinonia“ oder „Ent-Gemeischaft“ geben, wenn Koinonia nicht unser täglicher Lebensweg gewesen ist, so wie es Gott in erster Linie bestimmt hat. Und somit eine der großen Tragödien des modernen Christentums: Jesus wurde religiös in „einen Tag und eine Zeremonie“ hineinzergliedert, anstatt dass ALLE, die Jesus im Inneren leben lassen, so leben, wie Jesus mit den Zwölf gelebt hat. Und dies wäre natürlich auch die Art und Weise, wie die Hundertzwanzig mit den Dreitausend lebten (und so weitermachten, wie sie, schätzen die meisten, auf etwa zwanzigtausend in Jerusalem anwuchsen).

Als Koinonia in religiösen Organisationen weggeschmissen wurde, wurde gleichzeitig eines von Vaters großartigen Werkzeugen weggeschmissen, und der Zugang zu einem Großteil von Gottes Leben und Kraft wurde vergessen. Als die tägliche Liebe in Seiner Familie auf eine „Waisenhaus-Mentalität“ von Anwesenheit und „Personal“ reduziert wurde, kam die Tragödie. Als Klerus/Laien und auf Anwesenheit basierende Kalendertreffen und Sauerteig-einlassende Rituale zum Weg wurden „um Kirche zu haben“, gab es für die meisten Christen keine Möglichkeit, die Flut von zerbrochenen Familien, weltlichen Teenagern und permanenter Kindheit aufzuhalten. Sofort wurden 90% der Sündenprobleme, die im Keim erstickt hätten werden können (in Beziehungen, Familie, Geschäft und „privater Zeit“), freigelassen, um ihren Weg ins Verderben zu laufen. An Gottes Wegen, Leben und Ehen und junge Menschen zu retten, mangelt es nicht. Das Problem liegt nicht bei Gott, sondern dass Seine Wahrheiten zu diesem Thema im Christentum fast vollständig abgelehnt werden. In erster Linie werden diese Wahrheiten von denen gehasst, die die Welt lieben und von denen, die versuchen, Königreiche für sich selbst aufzubauen. Eines von Gottes verkündeten Schlüsselmitteln, um die Schwächen und Torheiten des Menschen zu beheben, und die Ehrlichkeits-Ignoranz der „Hungersnot beim Hören des Wortes“, Koinonia, ist im Christentum fast völlig verworfen worden. Noch immer ist es Seine GEMEINDE, die in Seinem täglichen Leben funktioniert, die die Tore der Hölle nicht überwinden können.

Wann historisch gesehen hat sich dieses Jesus-Leben, die Lebens-Qualität in Apostelgeschichte 2:42-47, zum Schlimmsten geändert? Wann wird das LEBEN weggeworfen und der Leuchter heute aus irgendeiner Gruppe von Gläubigen entfernt? Die Antwort ist hier: Wir verlieren das Leben und die Kraft Gottes, wenn Weltlichkeit und Klerikalismus Wurzeln schlagen und Gottes Absicht des täglichen Zusammenlebens in Christus verfaulen. Der Preis, im Christentum „den Sorgen und Nöten der Welt und dem Betrug des Reichtums“ zu erliegen, ist unergründlich hoch, nicht wahr?

jesulebenzusammen.com
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