An der Wahrheit Festhalten

21/12/2004

Ich habe dieses zwei Vormittage her gelesen und es erinnerte mich an was gesagt wurde, dass man Worte von Liedern (oder andere Wahrheit) nicht durch den Kopf schweben lassen sollte, aber man sollte sich die Zeit nehmen und sich bemühen sie festzuhalten, um rauszufinden und sich zu überlegen, was sie für uns persönlich bedeuten. Man sollte sie zu vertikalen Transaktionen mit Jesus machen.

Dies sind zwei Auszüge aus einer E-Mail, die Jon im Mai geschickt hat: „Wenn wir das Licht nicht gern haben, werden wir sterben, unabhängig von der Umgebung.“ Ich hatte es gerade ein paar Tage her gelesen. : )

Die zweite Sache ist, dass wir bereit sein müssen, um Licht von anderen zu empfangen. Wenn jemand Licht in unser Leben bringt, müssen wir bereit sein, um wirklich ernsthaft darüber nachzudenken. Wenn ich etwas vorgelesen höre, eine Kassette oder was auch immer, muss ich mich immer wieder konzentrieren und es stets auf mein eigenes Leben anwenden. Die Tendenz ist, in Gedanken nur zu starren und nicht mehr zuzuhören, und den kontinuierlichen Strom von Kindern rein und raus ins Badezimmer zu beobachten, oder auf die Babys zu achten, oder abgelenkt zu werden weil man über andere Menschen oder Dinge oder über was heute passiert ist denkt, oder weil man gerade Kopfschmerzen hat. Die Tatsache ist, dass wir unsere Herzen disziplinieren müssen, um aufmerksam zu sein auf das, was gesagt wird, sei es in Form von etwas das aus dem Jahr 1741 vorgelesen wird, oder etwas was uns persönlich gesagt wird. Wir müssen unsere Herzen und Sinne disziplinieren um aufmerksam zu sein und es auf unser eigenes Leben anzuwenden. Das ist es, was Jesus die Liebe zum Licht genannt hat.

Das ist es, was der Apostel Johannes im Licht Wandeln nannte. Es ist etwas, zu dem wir uns entscheiden müssen es zu tun, wenn Dinge zu uns gebracht werden, (in welcher Form auch immer,) und das ist, um einen Weg zu finden, um es tief in unsere Herzen zu pressen und zu sagen: „Wenn nur 1% von diesem mir gilt, will ich alles hier raus nehmen was ich kann. Ich will nichts verpassen.“ Das ist es, das Licht zu lieben. „Ich will dieses Ding umarmen. Ja, ich weiß, wie schwach ich bin. Ja, ich weiß, wie viele Male ich versagt habe. Ja, ich weiß, wie stumpfsinnig und sinnlos und dumm ich bin. Aber Gott hilfe mir, diese Saat zu packen und sie in meinem Herzen zu begraben, dass eines Tages, irgendwie, durch deine unendliche Barmherzigkeit und Macht dieses eine Ernte in meinem Herzen aufbringen kann, dreißig, sechzig und hundertfach.“ Zuerst der Samen und dann der Kopf und das volle Korn und die Vermehrung davon. Das ist die zweite Sache. Bereit zu sein, das Licht aus anderen Quellen zu bekommen, und um es zu schätzen - mit ganzem Herzen………

Die vierte Sache ist, dass wir einander als Priester Gottes das Wort Gottes regelmäßig in seinen vielen Formen bringen. Wir bieten einander das Wort Gottes nicht nur als eine persönliche Herausforderung in Bezug auf eine spezifische Sache an, aber wir tragen auch das Wort Gottes in uns herum, den Schatz des Lebens, und wir bieten einander Möglichkeiten. Es ist wichtig, dass wir dies für einander tun.

Wir brauchen dies. Vielleicht ist das, was du gelesen hast oder eine Kassette, nicht unbedingt etwas, das ursprünglich speziell an dich gerichtet wurde. Vielleicht ist es ein kostbares Geschenk Gottes von einem Mann in 1741 gesprochen, das den Samen des Lebens in sich hat und es könnte denen mit weichen Herzen großen Vorteil bringen. So schenken wir einander diese Dinge, wenn wir nichts Bestimmtes zu sagen haben. Wir halten immer noch regelmäßig das Licht, das Menschen den Weg erleuchtet, hoch. Ob es sich um eine Kassette handelt oder um den 2. Timotheusbrief aufzuschlagen und ihn zusammen zu lesen. Was immer wir tun, wir tun es regelmäßig für einander. Wir bringen es zur Arbeit. Wir bringen es wohin wir auch gehen. Immer bereit, gelegen oder ungelegen, um uns das Wort Gottes gegenseitig ins Leben zu bringen. Vielleicht ist es etwas Bestimmtes. Vielleicht ist es etwas Allgemeines. Aber Gott wird etwas davon rauskriegen, wenn wir diese Qualitäten haben. Richtig? Wenn ich die Qualität habe, in Demut bereit zu sein etwas aufzubringen, das noch nie behandelt wurde oder von jemand anderem bemerkt wurde (oder zumindest hat niemand etwas gesagt); wenn ich diese Art von Demut habe, um das Licht zu lieben; und wenn ich die Demut habe, um das Licht von jemand anderem zu erhalten, dann, wenn jemand etwas vom Wort Gottes in einer allgemeineren Weise bringt, werde ich es sehr schätzen. Und ich werde einen Platz in meinem Herzen für dieses Wort finden wollen, um zwischen Seele und Geist, Mark und Bein zu scheiden. So tust du mir Gutes. Auch wenn ich es zum fünfzigsten Mal in diesem Jahr gehört habe.

Das Wort Gottes ist wie Essen. Es ist nicht: „Ich habe das schon mal gehört“, „Ich habe das schon mal gelesen, ich weiß das schon.“ Darum geht es nicht, wenn man wirklich in Jesus verliebt ist. „Sehnt euch nach der reinen geistigen Milch des Wortes wie ein neugeborenes Baby.“ Wie viele Babys sagen: „Ach, ich habe bereits diese Milch, ich brauche sie nicht. Ich bin gelangweilt“? Es dauert nicht sehr lange, bevor sie wieder anfangen zu weinen, weil sie wieder Essen wollen. Sie brauchen Essen. Sie leben von ihr. Nicht vom Brot von dieser Erde, sondern von einem jeden Wort, das aus Gottes Mund kommt. Wir sehnen uns danach, und wir haben nichts dagegen, 2. Timotheus oder 5. Moses 8 zum 38000sten mal zu hören, denn Gott ernährt uns dadurch. Wir sind wachsam. Wir beten. Jeder Satz ist anders als beim letzten Mal. Es handelt sich um einen Bauprozess. So müssen wir zusammen bauen. Es geschieht durch Beziehung und durch das lebendige Wort Gottes, durch einen Schatz in irdenen Gefäßen………

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