Würdig durch Zugehörigkeit
31/5/2002
Familie, etwas zum Nachdenken: Hast du jemals daran gedacht oder davon gehört, dass Josef, der Ehemann von Maria, eine „unbedeutende“ Person war? Eine Art Hintergrundperson in den heiligen Schriften? So wird er manchmal beschrieben. Empfindest du das manchmal auch so? Hast du jemals das Gefühl, dass Gott dich nicht gebrauchen kann, weil du auch nur eine „Hintergrundperson“ bist, die es nicht einmal wert ist, von Ihm gebraucht zu werden? Wusstest du, dass Josef nicht nur einmal, sondern mindestens viermal, soweit wir wissen, von einem Engel besucht wurde, in Bezug auf die Geburt Jesu (Matthäus 1:20, 2:13, 19, 22)? Gott war überall in seinem Leben gegenwärtig. Warum? Nicht weil er bedeutend oder „würdig“ war. Gott kommunizierte mit ihm, weil es um Sein Interesse an Seinem Sohn ging. Und Josef war in das Leben Jesu eingebunden. Seine Interessen WAREN Gottes Interessen. Gott berührte also Josefs Leben, weil er das Leben Jesu berührte. Könnt ihr das sehen? Natürlich gibt es Gründe, warum Gott uns nicht gebrauchen würde, wenn wir Sünde praktizieren. Aber zu denken, dass wir Christen zweiter Klasse sind, gehört nicht zu diesen Gründen, es sei denn, wir lassen uns von unseren Vorstellungen davon abhalten, treu zu sein, wenn es um das geht, was vor uns liegt und mit Gottes Interessen zu tun hat, wie es Josef tat. Es geht nicht darum, „würdig“ zu sein. Es geht darum, Jesus zu lieben, Ihm zu dienen, Ihn zu beschützen und für Ihn zu sorgen!!! Und weil der Vater den Sohn liebt, wird Er uns dort begegnen, gemäß Seinem souveränen Plan und Seinem Timing, garantiert!!! 13:05 Uhr