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Unsere Entscheidung, uns selbst zu verleugnen

7/10/2002

Ein Gebet aus „Beyond Humiliation“ (Jenseits der Demütigung), das mich erneut daran erinnert hat, dass es UNSERE Entscheidung ist, uns selbst zu verleugnen und täglich unser Kreuz auf uns zu nehmen. Ich kann kontrollieren, was ich in mein Leben lasse und wie ich es gestalte ... „Oh mein Gott, Selbstsucht ist dein Feind. Sie ist auch mein Feind, ein Todesfeind, der auf meine Vernichtung aus ist. Du hasst Selbstsucht, und auch ich möchte sie hassen. Du hast ihre Vernichtung befohlen, genau wie Du auch die Vernichtung von Agag befahlst (1. Sam. 15). Gewähre mir die Gnade, diesen Feind nicht zu verschonen, sondern erlaube mir, Krieg gegen ihn zu führen. Wenn er hungert, möge ich ihn niemals nähren; wenn er durstet, möge ich ihm niemals zu trinken geben. Übernimm das für mich, o mein Gott, und beschneide mein Herz mit Deinem zweischneidigen Schwert, damit ich fortan Dir allein gehöre.” Alles Liebe, DL

Egoismus ist Gottes Feind und meiner. Wenn er hungert, möge ich ihn niemals nähren; wenn er durstet, möge ich ihn niemals zu trinken geben.

Egoismus: Selbstleben: das Natürliche, das Menschliche, das Sterbliche, das Erdgebundene, das Fleischliche, das SELBST.

Um es klar zu sagen: Alles, was in meinem Leben zum Selbst gehört, ist Gottes Feind, da es Raum einnimmt und ein Gewicht ist, das nur Er verdient und angemessen ausfüllen kann. Mein *Selbst*-Leben (Gefühle, Ideen, Wünsche, Emotionen, Ziele, Hoffnungen, Absichten, Gewohnheiten, Muster, Wunden, Schmerz, Narben, die aus meiner menschlichen Natur entstanden sind und in ihr gewachsen sind) IST ein Feind Jesu in meinem Leben und in unserer Beziehung oder in unserer Fähigkeit, eine Beziehung zu haben.

Mich selbst zu hassen ist identisch mit mich selbst zu lieben in der Wurzel des Egos; mein Selbstvertrauen mit dem Wissen über Jesus und sein Königreich durch mein Streben und meine Selbstanstrengung aufzupumpen, ist völlig ICH-bezogen; mich abzumühen und sogar Vergnügen zu opfern, um zu versuchen, Gott zu gefallen, ist immer noch ICH-bezogen, das mein eigenes Selbst ernährt.

Wenn man alles auf die Wesentliche reduziert, gibt es nur zwei Grundlagen fürs Leben: Entweder ist unsere Grundlage das SELBST, das versucht, Gott für unseren eigenen Frieden und unsere eigene Zufriedenheit zu erreichen (obwohl es für unser Ich nie so offensichtlich ist; es erscheint dem Ich als edel und aufopfernd, als ob wir Gott einen Gefallen tun, indem wir ihm Aufmerksamkeit schenken und „geben“), ODER die Grundlage ist JESUS, das Lamm Gottes, dem unser ganzes Wesen verkündet:

„DU bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, weil *Du getötet wurdest und mit Deinem Blut für Gott *Menschen aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation erkauft hast. DU hast sie zu einem KÖNIGREICH UND PRIESTERN gemacht, um unserem Gott (nicht uns selbst) *zu dienen*, und sie werden auf der Erde regieren.“

Jesus, der Baumeister, legt SEIN Fundament in unser Leben: Sich Selbst. Er weiß, was Er tut. Er verdient unser volles Vertrauen und unsere völlige Hingabe, Aufopferung und Nachfolge. Er *ist* Gut und *tut* Gutes. Lasst los bis ins Äußerste, Innerste! Täglich und gemeinsam werden wir diesen Weg gehen, alle, die bereit sind, Ihn als ihren *Einzigen* regieren zu lassen! Ja?

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