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Ist Jesus für den Menschen da – oder der Mensch für Jesus?

Was ist das Ziel: selbst glücklich sein – oder Jesus Freude zu machen?

4/4/2026

Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob wir die zweite Haltung einnehmen.

Im ersten Fall können wir uns mit Ritual, Tradition, sentimentaler, hirntoter Symbolik und bloßer Anwesenheit zufriedengeben. Kein Risiko. Einfach warme Gefühle und Sicherheit. Sehr wenig Gott außer Gefühlen – aber auch sehr wenig satanischer Widerstand, wenn überhaupt.

Im zweiten Fall kämpfen wir um jeden Zentimeter und riskieren alles – ohne jede Sicherheit.

Sehr wichtig: Wenn du religiöse Organisationen siehst, die den Armen den Tank füllen, die Armen speisen oder singen und noch mehr singen – was ist daran eigentlich so falsch?

Wenn unser Ziel darin besteht, uns gut zu fühlen, mit Jesus als Motto, als Lied, als Glaubenssystem oder als ein oder zwei wöchentlichen Treffen, dann ist alles, was genau das erreicht, eben „gut genug“.

Wenn wir aber stattdessen, wie Paulus sagte, „danach trachten, IHM wohlzugefallen“ (2. Korinther 5:9), dann werden wir herausfinden, was dem Herrn wirklich gefällt. Ich würde vermuten: Offenbarung 3, wo Jesus speit, ist kaum ein Beweis dafür, dass ER sich über sonntagmorgendliche Anwesenheit und kaum mehr Leben oder Beziehung als das bei „90 %“ der Teilnehmer besonders gut fühlt. Hebräer 3:12–13 ist ein GEBOT, genau wie alle anderen Gebote Gottes. Der Mega-„Pastor“ – Schande über ihn, dass er sich überhaupt so nennen lässt – der mir sagte, 10 % seiner Gemeinde stünden, soweit er wisse, wirklich gut mit Gott da, lag damit gar nicht so weit daneben gegenüber George Barna, der sagt, dass nur 9 % des amerikanischen Christentums tatsächlich entschlossen sind, so zu leben.

JesuLebenZusammen.com