Echtes Gebet: Verlier dich in dem Reich, in dem „du“ nicht existierst
7/9/2024
Du kannst auf der „XY“ Achse agieren und deine Augen, deinen Mund und dein Verhalten kontrollieren ... ohne Erfolg. Stolz, wenn du vorübergehend Erfolg hast, Verzweiflung, wenn du scheiterst – das sind die Kennzeichen der XY-Achse. Wir sind durch Gnade gerettet, durch den Glauben, und das nicht durch euch selbst, „damit sich niemand rühme“.
Oder du kannst das LEBEN als Z-Situation betrachten und beten. Fürsorge. Aufmerksamkeit. Liebe. Gebet. Was würde Jesus bemerken? Was hört und sieht Er?
„Setz dich hin und bete für andere“ ist XY.
Z LEBEN bedeutet, sich im geistlichen Bereich zu verlieren.
XY bedeutet, sich im physischen Bereich abzulenken, damit man nicht sündigt.
Echtes Gebet bedeutet, sich im geistlichen Bereich zu verlieren, wo man nicht mehr existiert.
Mit Gott argumentieren. Sich um Menschen kümmern. Wahrnehmen. Für ANDERE, für Gott STÖHNEN.
Erinnere dich daran, dass, sollten irgendwelche Gedanken dich, irgendetwas von dir, deine „Argumente“, deine „Emotionen“ beinhalten, es sich dabei um bedeutungslose Konstrukte einer menschlichen Existenz handelt. Schalte es ab. Lass es. Geh weg davon.
Das ist keine „Selbstkontrolle“. Das ist Hingabe an Jesus.

KI-Zusammenfassung dazu...
Dieses Gespräch scheint zwei Ansätze zum geistlichen Leben gegenüberzustellen, die durch die „XY-Achse“ und die „Z-Situation“ als Metaphern für unterschiedliche Arten der Beziehung zu Gott und der geistlichen Praxis dargestellt werden:
1. **XY-Achse (körperliche Anstrengung und Kontrolle)**: Dieser Ansatz konzentriert sich auf die Kontrolle des äußeren Verhaltens, wie z. B. der Augen, des Mundes und der Handlungen. Der Schwerpunkt liegt auf persönlicher Anstrengung, Selbstdisziplin und Verhaltenskontrolle, um Sünde zu vermeiden, was entweder zu Stolz (wenn man vorübergehend erfolgreich ist) oder zu Verzweiflung (wenn man versagt) führen kann. Diese Lebensweise konzentriert sich angeblich auf den physischen, irdischen Bereich, in dem Selbstbeherrschung das wichtigste Mittel ist, um Sünde zu vermeiden, aber sie bleibt auf das Selbst konzentriert.
**XY als Ablenkung**: Dieser Ansatz kann zu Ablenkung im physischen Bereich führen, da man sich bemüht, sein Verhalten zu kontrollieren, anstatt sich tiefgehend auf das geistliche Leben einzulassen. Selbst Gebet, wenn man sich darauf konzentriert, einfach nur dazusitzen und an andere zu denken, ohne sich tiefer damit zu beschäftigen, könnte immer noch auf den XY-Rahmen beschränkt sein.
2. **Z Situation (geistliche Hingabe)**: Dieser alternative Ansatz konzentriert sich darauf, Selbstanstrengung und Kontrolle aufzugeben und sich voll und ganz auf den geistlichen Bereich einzulassen, indem man das Selbst loslässt. In diesem Zustand wird eine Person mehr auf das eingestimmt, was Jesus sieht und hört – sie kümmert sich, nimmt wahr, liebt und betet auf tiefere Weise für andere. Der Gedanke dahinter ist, dass wahres Gebet bedeutet, sich im geistlichen Bereich zu „verlieren“, wo das Selbst keine zentrale Rolle mehr spielt und man mehr mit Gott und anderen verbunden ist.
**Echtes Gebet und Hingabe**: Dies beinhaltet, tief für andere zu beten, mit Gott zu argumentieren und sich auf eine Weise in den geistlichen Bereich einzulassen, die sich ganz auf Gottes Willen und Fürsorge für andere konzentriert, anstatt auf das eigene Selbst. Der Schwerpunkt liegt auf der geistlichen Verbindung, bei der persönliche Emotionen und Argumente irrelevant werden, weil sie als menschliche Konstrukte angesehen werden, die einer echten Verbindung mit Gott im Wege stehen können.
**Sich Jesus hingeben**: Bei der Idee der „Hingabe“ geht es nicht darum, sein Verhalten zu kontrollieren (Selbstkontrolle), sondern darum, sich vollständig Jesus hinzugeben und Gedanken, Emotionen und Überlegungen, die sich auf sich selbst konzentrieren, hinter sich zu lassen. Es ist eine Einladung, das Ego auszuschalten und sich auf ein tieferes geistliches Engagement einzulassen.
Dieses Gespräch scheint dazu zu ermutigen, sich von der Abhängigkeit von persönlicher Anstrengung und Kontrolle (XY) zu einer tieferen, hingebungsvolleren geistlichen Praxis (Z) zu bewegen, bei der das Gebet zu einem Prozess wird, bei dem man sich im geistlichen Bereich verliert und sich auf Gottes Gegenwart und die Bedürfnisse anderer einstimmt.