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Der Herr ist meine Stärke

9/11/2009

Der Tag ging mit heftigen Regenschauern zu Ende. Die Pflanzen in meinem Garten wurden vor dem prasselnden Sturm niedergeschlagen, und ich sah eine Blume, die ich wegen ihrer Schönheit bewundert und wegen ihres Duftes geliebt hatte, wie sie dem erbarmungslosen Sturm ausgesetzt war. Die Blume fiel um, schloss ihre Blütenblätter, ließ ihren Kopf sinken, und ich sah, dass alle Pracht verschwunden war.

„Ich muss bis zum nächsten Jahr warten“, sagte ich, „bevor ich dieses schöne Ding wieder sehe.“ Die Nacht verging, und der Morgen kam; die Sonne schien wieder, und der Morgen gab der Blume Kraft. Das Licht schaute sie an, und die Blume schaute das Licht an. Es gab eine Berührung und Gemeinschaft, und die Kraft ging in die Blume über. Sie hob ihr Haupt, öffnete ihre Blütenblätter, erlangte ihre Pracht zurück und erschien schöner als zuvor. Ich frage mich, wie es dazu kam, dass das Schwache mit dem Starken in Kontakt kam und an Kraft gewann!

Ich kann nicht sagen, wie es dazu kommt, dass ich durch die Gemeinschaft mit Gott die Kraft zum Handeln und Tragen in mein Wesen aufnehmen kann, aber ich weiß, dass es doch eine Tatsache ist.

Die Freude, die Liebe und der Friede des HERRN sind meine Stärke.

-cc 9:00 Uhr morgens

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