Kapitel 22: Wie passen die Frauen ins Ganze?

16/12/1990

Sicherlich wird die Frage nach einer „Rolle der Frau“ auftauchen, und das zu Recht. Es gibt sehr gute Gründe, die Rolle der Frau in Bezug auf Treffen zu besprechen. Wir wissen, dass Paulus es für angebracht hielt, mehrere Male darüber zu schreiben, und wir sollten es auch als ein sehr wichtiges biblisches Thema erkennen; lasst uns nicht so tun, als ob es keine Rolle spielt.

Angst, Arroganz, Unwissenheit der Heiligen Schrift und menschliche Traditionen sind vier Gegner in diesem Kampf um die Rolle der Frau zu verstehen. Jeder dieser Gegner führt zu einer anderen Weise Gott zu verfehlen.

Angst ist ein Gegner der Wahrheit und der Feier des Geistes Gottes, in dem Menschen von allem weglaufen, das wie Schwierigkeiten aussehen könnte. „Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig“ ist ein gottloses Motto von Feiglingen und treulosen Männern und Frauen. In diesem Modus wird irgendetwas und alles, was Gott in unserer Generation tun würde, erstickt. Hätte der Vater unseres Glaubens, Abraham, diese Haltung gegenüber Gott und den Dingen Gottes, hätte er Isaak nie auf den Berg gebracht, ihn zu opfern. („Das ist Mord - Gott hat Kain schwer gerichtet für eine solche Tat& der Bosheit.“) David hätte sicher nicht getanzt, als er vor der Bundeslade feierte. („Moses hat das nie gemacht. Das ist nicht gestattet.“) Johannes wäre als unbiblischer Tor bezeichnet worden, dadurch dass er Menschen sagte, sich von ihm taufen zu lassen, da es zu seiner Zeit keine Schriftstelle gab, die diese Idee unterlegte. Gottes Sicht war ganz anders. Jeder, der die Taufe des Johannes ablehnte, hatte „Gottes Plan für sein Leben abgelehnt“ (laut Gott selbst), obwohl Johannes taufte, ohne schriftliche „Genehmigung“ und „Zeichen und Wunder“, um sich zu beweisen. Sag ich jetzt dass „alles geht?“ Keineswegs. Ich sage aber, dass unsere sterbliche Auslegung der Heiligen Schrift so erschreckend flach ist, dass wir gut daran täten, kein starres System zu schaffen von „so müssen Dinge sein um Gott zu gefallen“, und es damit unserer Angst zu erlauben, um uns von Gottes Segen zu berauben. Und in diesem Fall, Frauen ihre Verantwortung als Priesterinnen im Königreich zu berauben.

Arroganz ist Feind Nummer zwei. Einigen in diesem Lager ist es wirklich egal, was die Bibel über diese Frage aussagt, denn schließlich ist jede Einschränkung der Rolle der Frauen wahrscheinlich sowieso nur eine kulturelle Sache. „Ich habe meine Rechte, verstehst du?“ „Paulus war ein Chauvinist.“ Bitte erhebe dich nicht in dieser Weise über Gott und Sein Wort. „Das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“ Nachlässige Arroganz ist eine tödliche Stellung.

Und Unwissenheit der Heiligen Schrift führt zu Chaos. Wir machen unseren eigenen Weg und unsere eigenen Regeln, wenn wir nicht „unser zu Hause in seinem Wort machen“ und stattdessen das tun, was wir aus eigener Sicht für richtig halten. Das ist eindeutig auch nicht der Wille Gottes.

Menschliche Traditionen, Feind Nummer vier, machen immer noch, laut Jesus, das Wort Gottes zu „null und nichtig“. Es spielt überhaupt keine Rolle, womit man „komfortabel“ ist, oder die Art und Weise wie Großpapa es tat. Schockierend? Such Gottes Angesicht, nicht die eigene Komfort-Zone. Niemand, der Jesus nachfolgte in den Tagen in denen Er diesen Planeten im Fleisch besuchte, hat es vermeiden können wegen Seinen „unorthodoxen“ Interpretationen und Praktiken schockiert zu sein. Jesus hat sich nicht geändert. Bereite dich vor schockiert zu sein … und folge trotzdem.

Diese vier Feinde müssen alle vernichtet werden, um Gottes Weg für unser Leben und für Seine Gemeinde zu kennen. In einem formalen „Gottesdienst“, komplett mit einer vorprogrammierten Liturgie der Lieder, Gebete und Schauspieler, ist „die Rolle die Frauen spielen sollten“ eine noch schwierigere Frage. Mit einem voreingestellten Format, einem gedruckten Programm das am Eingang ausgeteilt wird, und Menschen die auf bestimmte Rollen zugewiesen werden, gibt es viele Situationen, die weit komplizierter sind als nötig. „Wer wird diese oder jene Rolle spielen? Muss ich es wagen einer Frau zu gestatten ein Gebet zu sprechen?“ Da die institutionelle Struktur nie Gottes Absicht war, ist es in erster Linie natürlich schwer zu wissen, was der Wille Gottes für die Rolle der Frauen in dieser Form ist! Liturgie und eine religiöse Maschine statt der Familie Gottes, schaffen unnötige Spannungen. Im Kontext des Lebens in Christus ist dies keine schwierige Frage. Wenn das Volk Gottes im Leben funktioniert wie eine Familie, ohne Glanz und Gloria und Programmen, dann kann man sich der Frage aus einfacher Familien Sicht nähern. Wenn man ein Programm, ein System und einen „Apparat“ hat, müssen große Entscheidungen getroffen werden. Gott wirkt durch zusammen als Familie leben um eine Menge von Fragen zu beantworten.

Wo immer du dich auch gerade befindest, ich schlage vor, dass du dich der Leitung dieser Versammlung in diesem Punkt der Rolle der Frau ergibst. Und ergebe dich begeistert, was auch immer sie entscheiden. Wenn du dich entschieden hast, Teil dieses lokalen Körpers zu sein, unter dem lokalen Ausdruck der Regierung Jesu Jes.9: 7 ;Heb.13: 7 , 17 ; Heb.12: 15 ), sei eine Bereicherung für die Einheit und fürs gemeinsame Leben Jesu, kein Dorn.

Einfach zur Information willen: Wie wir in der Kirche hier gelernt haben uns zueinander zu verhalten, ist dass die Frauen, um „ihr Haupt, den Mann, nicht zu entehren“, (1. Kor.11: 5 , 3 , 8 - 9 ; 1Tim.2 :11-15), nie während einer Versammlung hereinplatzen und die Kontrolle übernehmen von einer Aussage die gemacht wird oder während den Zeiten, in denen wir uns vertikal zu Gott hinwenden. Sie soll nie eine unverblümte, maßgebliche Präsenz in einer Zusammenkunft haben, als ob sie „über“ den Männer wäre (eher als „unterwürfig“). Es gibt doch einen Unterschied in der Gemeinde, biblisch gesehen, zwischen Männer- und Frauenrollen - ohne Frage. Eine Frau sollte fragen: „Dürfen wir beten?“ statt „Lasst uns beten.“ „Könnten wir ‚Majestät’ singen?“ anstatt einfach nur das Lied anzufangen, wie viele der Brüder es tun. Mit dem rechten Herzen ist sogar „Darf ich diese scharfe Zurechtweisung, die Gott auf mein Herz gelegt hat über… teilen?“ nicht „usurpierend“; zu sagen was sie gesehen hat, wenn es der Wille Gottes ist und den Männern akzeptabel. (In der Tat wäre es „ungehorsam“, nicht zu teilen was auf ihrem Herzen ist, wenn die Männer sie bitten.) Es ist in Ordnung, wenn es in Demut, mit Anmut, Schönheit und Ehre geschieht. Wenn eine Frau, aus Frust oder Stolz versucht die Rolle der Männer zu füllen, Gott kann sie nicht gebrauchen für das wozu sie aufgerufen ist. Wenn jeder die Rolle füllt, die Gott für ihn oder sie gewollt hat (welch Seltenheit!), ist es erstaunlich, wie alles zusammenpasst. Gott wird geehrt, und jeder ist erfüllt.

Bei der Überlegung über diese Herausforderung sollten wir beachten, dass die Natur des zweiten (und letzten) Übereinkommens Frauen einen prominenten Platz gibt. Zumindest ein Teil ihrer Rolle wird durch den Heiligen Geist folgenderweise beschrieben:

(Apostelgeschichte 2,15-21) „Eure Söhne und eure Töchter werden weissagen … ja, auch über meine Knechte und über meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.“

1. Korinther 11,5 spricht von Frauen die beten und prophezeien. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Männer anwesend waren, sonst wäre der gesamte Grund fürs Schreiben der Warnung (die Gefahr das Haupt der Frau, den Mann, zu „entehren“) von geringer Bedeutung. Fünfundzwanzig Jahre nach Pfingsten hatte der Evangelist Philippus vier Töchter, die prophezeiten (Apostelgeschichte 21:8-9).

Diese Schriftstellen scheinen es auf jeden Fall hinaus zu wagen über die normale Konzeption der Christenheit von „Frauen in der Kirche“.

Ein weiterer gesamter Teil der Christenheit hat sehr wenig Respekt für die Schrift und stürzt einfach zusammen in „Übereinstimmung mit den Mustern der Welt“. Alles, was die Welt zulässt oder erfordert, wird schlussendlich akzeptabel für diese falschen Kirchen. Eine wachsende Rolle der Frau in Gesellschaft und Wirtschaft scheint in Gruppen wie diese, die Schriften umzuschreiben.

Ich glaube, dass man beim Betrachten des Wortes Gottes über das Thema feststellen wird, dass Versammlungen wie in der Halle Salomos (Jerusalem, Mega-Tausende gegenwärtig, Apostelgeschichte 2-5), Versammlungen der „ganzen Gemeinde“ (Korinth, Zahlen unbekannt, 1Kor .14:23 ) und der „täglich im Öffentlichen“ Teil von „täglich in der Öffentlichkeit und von Haus zu Haus“ ein wenig anders sein werden, als Versammlungen „von Haus zu Haus“, so weit es die Rolle der Frauen betrifft. Während sie genau so frei sind (1Kor.14: 26 ist eine „ganze Gemeinde“ Stelle), sind die Möglichkeiten das „Haupt zu entehren“ (1Kor.11) viel höher - und verschiedene Zurückhaltungen für die Frauen sind in dieser größeren Umgebung in Ordnung. Denk darüber nach, bete darüber.

Trotz allem Druck menschlicher Regeln oder Freiheiten, müssen Frauen Frauen sein, die von den göttlichen Ratschlüssen Gottes sprechen. Das ist die Natur der Kirche des Neuen Testaments, von Joel prophezeit und von Petrus in Apostelgeschichte 2 wiederholt. Das Wesen der neutestamentlichen Gemeinde umfasst sowohl Söhne und Töchter - Männer und Frauen, die von den göttlichen Ratschlüssen Gottes sprechen. Gottes Wille ist, dass Frauen und Männer auch, aus Demut wirken, aber dass sie doch wirken. Hör nicht auf. Vergrabe dein Talent nicht. Finde den Weg und den Platz, der dem Heiligen Geist und dir und der Familie Gottes gut scheint (Apg 15.28 ; Heb.13: 7 , 17) und der offensichtlich im Einklang mit der Heiligen Schrift ist.

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