Die Taufe Jesu

1/9/1996

September 1996, Mzuzu, Afrika

Die Taufe Verstehen

Was von Gott her als ein wertvolles und wunderbares Geschenk gemeint war ist zu einem Streitpunkt geworden. Je mehr der Leib Christi wächst und mehr mit Jesus eins wird, auch miteinander, sollten wir bestimmt dazu kommen die Taufe zu verstehen. Wir sehen im Neuen Testament wie Johannes der Täufer kam und Menschen zur Vergebung der Sünden getauft hat. Es gab keine Schriftstelle im Alten Testament über Johannes der Menschen tauft. Als Johannes kam und Leute nahm und sie im Wasser des Jordans untertauchte, war das für viele eine Überraschung, weil es keine Prophezeiung über die Taufe gab und niemand wirklich wusste was die Taufe ist, biss Johannes kam.

Man könnte also leicht sagen, dass Johannes nicht Recht hatte. Denn wo im Alten Testament steht, dass man getauft werden soll? Aber weil Johannes ein Freund Gottes war, und weil er von Gott mit einer Botschaft an Gottes Volk gesandt war, brachte er ihnen die Taufe, und sie kamen von Städten und Dörfern von sehr sehr weit her getauft zu werden. Einige Kirchenführer zu Johannes Zeiten sagten: „Wir wollen keine Taufe. Johannes, beweis uns in der Bibel, dass wir getauft werden sollen.“ Johannes konnte es ihnen nicht aus der Bibel beweisen, weil es im Alten Testament keine Lehre gibt über die Taufe.

Aber Johannes hörte auf Gott und er hörte die Stimme Gottes über die Taufe. Viele Führer und die Pharisäer sagten „nein zu der Taufe. Die Bibel sagt sehr deutlich, dass sie Gottes Zweck für ihr Leben abgelehnt hatten, dadurch dass sie die Taufe abgelehnt hatten. Ich wiederhole das noch mal, damit ihr es wirklich versteht: Die Bibel behauptet, dass Leute die die Taufe ablehnen, Gottes Zweck für ihr Leben ablehnen.

Vielleicht verstehen wir die Taufe nicht vollständig und ganz nass werden hat für uns nicht so viel Sinn. Für Einige ist sie vielleicht ein Extra, aber sogar die Taufe des Johannes war so wichtig, dass Menschen die sie ablehnten Gottes Zweck für ihr Leben ablehnten. Es ist möglich, dass wir nicht verstehen warum dieses so ist, aber es ist Gott sehr wichtig, also muss es uns auch sehr wichtig sein.

Die Wichtigkeit der Taufe für Jesus

Wenn wir uns das Neue Testament und die Lehren Jesu anschauen, waren einige der letzten Worte die Jesus gesagt hat, vordem Er auf den Wolken zum Himmel zurückging, diese: „Geht in alle Welt. Macht Jünger. Lehrt sie meine Art und Weisen. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Sollte ich sterbend auf einem Bett liegen, und ich sagte dir etwas in dein Ohr—vielleicht einige der letzten Worte die ich je sagen würde—diese letzten Worte wären sehr wichtig, oder? Einige der letzten Worte Jesu waren, „Geht hin und macht Jünger. Tauft sie. Lehrt sie halten alles was ich euch geboten habe.“ Diese Worte sind Jesus so wichtig, dass sie uns auch wichtig sein müssen. Das ursprüngliche Wort für „taufen“ in Griechisch, „baptizo“, bedeutet „eintauchen“ oder „untertauchen“. Wenn Leute Jesus sprechen hörten, hörten sie nicht, „Macht Jünger…tauft…“ In ihrer Sprache hörten sie Jesus sagen, „Macht Jünger…taucht sie unter…taucht sie ein.“

„Taufe“ war damals kein religiöses Wort. Wenn wir heute das Wort „Taufe“ hören, denken wir meistens an etwas Religiöses. Wenn Leute ihre Kleider wuschen, taten sie dieses in Wasser. Die Kleider waren ganz unter Wasser und sie wuschen sie. Das war „taufen“. Wenn sie das Geschirr spülten, legten sie es ins Wasser und wuschen es. Das war ihr Wort für „untertauchen.„ „Taufe“ war kein religiöses Wort, und wenn Jesus daher sagte, „Macht Jünger…tauft…“, hat Er es uns deutlich gemacht, wie wir es tun sollten.

Viele Leute haben viele Fragen hierüber, aber die Worte Jesu sagen dass es wichtig ist, dass wir mit Ihm begraben worden sind. Diese Dinge sind wichtig, weil Jesus sagt, dass sie es sind.

„Wer kann getauft werden?“ ist eine gute Frage. Petrus sagt, dass die Taufe eine Bitte an Gott ist um ein gutes Gewissen. Ein Herz das für Jesus leben will, das Gott anfleht, das glaubt dass Jesus der Sohn Gottes ist und das seine Sünden durch die Taufe weggewaschen haben will, kann getauft werden. Ein Herz das nicht wirklich an Jesus glaubt, das Gott nicht wirklich anfleht und das sich nicht entschieden hat, von ganzem Herzen für Ihn zu Leben so gut es kann, ist nicht bereit getauft zu werden.

Wir werden nie alles über die Taufe verstehen. Wir werden nie alles über das was es bedeutet für Jesus zu leben verstehen. Aber unsere Herzen müssen zumindest Jesus nachfolgen wollen, so weit wir es verstehen. Wir müssen wissen dass wir Jesus durch unsere Sünde gekreuzigt haben, und es sollte unsere Herzen zerbrechen, dass wir den unschuldigen Sohn Gottes umgebracht haben. Und wir müssen sagen wollen, “Es tut mir leid. Bitte nimm mein Leben.“

Römer 6 sagt, dass wir unserer Sünde gestorben sind, wir sind mit Jesus begraben und wir stehen auf um in einem neuen Leben zu wandeln. Wir würden nicht gerne einen lebendigen Menschen begraben. Begraben werden ist für tote Menschen. Dieses ist geistlich gesehen auch war. Wir müssen unserer Sünde sterben wollen. Sonst sind wir nicht bereit, getauft zu werden. Wir begraben tote Menschen. Und nur dadurch dass wir unser Leben weggeben, können wir auferweckt werden um in Neuheit des Lebens zu wandeln. Taufe ist die Feier in der wir unser Leben weggeben und in der Jesus uns Sein Leben gibt.

Wie alles Übrige im Christentum ist dieses mehr eine Herzenssache als eine Formalität oder Äußerlichkeit. Hiermit meine ich, dass es wichtiger ist dass wir wirklich Jesus den Sohn Gottes lieben und unser Leben für Ihn weggeben wollen. Das ist wichtiger als die Worte die wir über die Taufe äußern. Jesus möcht uns den Heiligen Geist geben und uns alle Sünden vergeben. Jesus möchte, dass wir in einem Geist in einen Leib getauft werden. Er möchte, dass wir am Vater, am Sohn und am Heiligen Geist teilhaben. Aber müssen wir all diese Dinge wie eine Formel sagen, damit Er sein Versprechen hält?

Die Antwort besteht darin, dass es nicht die Worte sind die wir sagen, es sind die Herzen und die Leben die Gott gegeben sind, die am Wichtigsten sind. Wenn wir im Herzen verstehen und glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist, dass unsere Sünden den Sohn Gottes ermordet haben, dass Jesus gestorben ist damit all unsere Sünden vergeben werden können, und nach unserem besten Wissen wir lieber für Jesus als uns selber leben wollen, dann sind wir Ihm gehorsam und geben unser Leben getauft zu werden, dann haben wir am Himmel teil. Es ist als ob Jesus Seine Hand vom Himmel streckt und uns während wir Taufe berührt. Die Taufe ist etwas ganz ganz Besonderes. Viele Versprechen Gottes sind mit der Taufe verbunden. Der Teufel stellt sich der Taufe entgegen. Der Teufel hasst die Taufe.

Wir haben dieses z.B. in Indien gesehen. Eine Person kann sagen, „Ich möchte ein Christ werde“, und sein Nachbar sagt, „ gut, gut.“ Der erste Mann sagt dann, “Ich möchte getauft werden,“ und dann brennt jemand sein Haus ab. Der Teufel hasst die Taufe. Irgendetwas was der Teufel hasst, liebe ich.

Taufe ist der Ort an dem Gott den Menschen trifft. Es ist eine ganz besondere Stelle. Es ist nicht nur etwas was man tut. Es ist nicht nur eine Art, teil zu werden von einer Gruppe Gläubiger. Es ist viel größer als das. Gott hat in ganz besonderer Weise Teil an der Taufe. Deswegen hat Jesus darüber in Seinen letzten Worten gesprochen. Deswegen hat Petrus darüber in seinen ersten Worten an die neue Kirche gesprochen. „Gott hat diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, sowohl zum Herrn als auch zum Christus gemacht„, hat er gesagt. Und es drang ihnen durchs Herz, dass sie Jesus getötet hatten. Weil es ihnen durchs Herz drang, haben sie gesagt, „Was sollen wir dann tun? Was sollen wir tun?„ Hat Petrus, durch den Heiligen Geist, gesagt, „Schließt euch einer Gemeinde an„? Nein! Petrus, durch den Heiligen Geist, sagt, „Tut Busse! Wendet euch von euren Sünden um! Jeder von euch soll untergetaucht werden und ihr werdet die Vergebung aller eurer Sünden empfangen. Wenn eure Sünden auch so rot wie Blut waren, sollt ihr so weiß wie Schnee sein, und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes, der in euch lebt empfangen. Denn die Verheißung ist für euch und eure Kinder und alle, die in der Ferne sind, so viele den Namen des Herrn anrufen.„

Diese Dinge sind ganz ganz besonders. Wenn jemand Jesus sein Leben gegeben hat und ihm seine Sünden leid tun, und er weiß dass Jesus Sünden vergibt, und möchte so sein Leben nach bestem Wissen für Jesus leben, dann sollte er getauft werden wollen.

In Apostelgeschichte 8 ist Philippus zu einem Mann auf dem Weg gegangen. Dieser Mann war ein hoher Hofbeamte in Äthiopien. Er war ein sehr, sehr intelligenter und ausgebildeter Mann. Er las die Schrift in Jesaja. Philippus kam zu ihm und fragte ihn: „Verstehst du was du liest?“ Er las von dem Erlöser, dem Messias, Jesus. Und der Mann antwortete: „Wie kann ich das verstehen, es sei denn jemand erklärt mir das?“ Philippus erklärte ihm dann alles Gute über den wunderbaren Retter. Er erzählte ihm von unserem Freund und König Jesus. Er erzählte ihm von unserem Jesus, der auf Wasser geht. Er erzählte ihm von unserem Jesus, der Stürmen befiehlt sich zu legen. Er erzählt ihm von einem Jesus, der die Toten auferweckt und den Blinden Sicht schenkt. Er erzählt ihm von einem Jesus, der gebrochene Herzen heilt. Und als dieser Mann all diese wunderbaren Dinge über Jesus hört, sagt er: „Hier ist Wasser. Taufe mich jetzt!“ Er wusste, dass die Lehre Jesu und die Taufe verbunden sind. Und er wollte keine einzige Minute warten. „Hier ist Wasser. Was hindert mich?“ sagt er. Und sie gingen hinab ins Wasser. Philippus tauchte ihn in Jesus ein, und sie verließen das Wasser mit großer Freude. Es war sein Herzenswunsch durch die Taufe an Jesus teil zu haben.

Es gab einen Kerkermeister in einer Stadt, Philippi, in der einige unserer Brüder gefangen waren. Es gab ein Erdbeben und unsere Brüder wurden durch die Kraft Gottes befreit. Der Kerkermeister sah, dass die Türen offen waren, und er wollte sich selbst umbringen. Unsere Brüder erzählten ihm, wie er gerettet werden könnte, und obwohl es schon nach Mitternacht war, wollte er sofort getauft werden. Etwas von dem was er über Jesus gelernt hatte, verursachte in ihm das Verlangen sofort getauft zu werden. Es war Mitternacht. Es war nicht gelegen; es war nicht einfach. Aber sein Herzenswunsch war es, getauft zu werden, untergetaucht. Sollten wir Gottes Denken hierüber haben, dann würden wir sehr aufgeregt hierüber sein, genauso wie der Mann von Äthiopien, der Kerkermeister in Philippi und 3000 Menschen an einem Tag in Jerusalem es waren.

Was ist denn der Unterschied zwischen der Taufe des Johannes und der Taufe Jesu? Johannes Taufe war für die Vergebung der Sünden (Markus 1) und die Taufe Jesu ist auch für die Vergebung der Sünden (Apostelgeschichte 2). Später in der Apostelgeschichte trifft Paulus einige Männer die ein zweites mal getauft werden mussten, weil sie nur die Taufe Johannes empfangen hatten und sie die Taufe Jesu brauchten. Die Taufe ist also nicht nur dazu da, dass man nass wird. Die Taufe ist nicht nur einmal unter Wasser zu sein. Die Männer mit der Taufe Johannes waren getauft worden gute Werke zu tun und aufzuhören zu sündigen. Die Taufe Jesu ist dazu da, damit wir in den Heiligen Geist Christi hinein kommen können, mit Jesus von Nazareth bekleidet zu werden. Johannes Taufe ging über gute Werke. Die Taufe Jesu geht über Glauben an das Blut Christi. Johannes Taufe war ein Versprechen an Gott, Ihm zu gehorchen. Die Taufe Jesu ist ein Schrei mit Jesus gefüllt zu werden. Johannes Taufe ging über Gerechtigkeit. Die Taufe Jesu ist der Glaube an Jesus, der unsere Sünden nimmt und sie gegen Seine Gerechtigkeit tauscht. Es geht hier um die guten Werke von Jesus, nicht um die guten Werke die wir tun.

Der Vater liebt den Sohn Gottes, der einen Bund mit dem Vater geschlossen hat und Ihm in Allem Gehorsam war. Die Taufe Jesu ist unser Flehen an Gott und die Bitte an Ihn, uns in Jesus zu verbergen. So ist nun der Bund, oder der Vertrag, den der Vater mit dem Sohn schloss, unser Vertrag geworden—nicht wegen unseren guten Werken, aber wegen den guten Werken Jesu. Dieses ist eine sehr gute Nachricht, weil unsere guten Werke den Vater nie zufrieden stellen werden. Aber der Vater liebt den Sohn, und an Ihm hat der Vater Sein Wohlgefallen. Wenn sich die Gläubigen in Jesus in Seiner Taufe verbergen, dann, weil der Vater den Sohn liebt, hat Er an ihnen Sein Wohlgefallen. Dies ist die Taufe Jesu, in der der Vater uns den Geist Seines Sohnes gibt, und in der Er uns bekleidet mit dem Sohn den Er liebt. Das ist gute Nachricht.

Einige Leute sind zu uns gekommen und wollten teilhaben an der Kirche, und vielleicht sind sie noch nie in Christus hineingetauft worden. Vielleicht glauben sie dass Jesus der Sohn Gottes ist und sagen sie: „Ich gebe Ihm mein Leben,“ aber sie sind noch nie untergetaucht worden. Man kann sich in zwei Weisen damit beschäftigen. Die erste ist mit Äußerlichem…mit Formen oder Gesetzen; so wie, „Ich kann nicht mit Dir zusammen gehen, bis dass du getauft bist.“ Oder, wir können sagen, „Wir wollen dass du Jesus liebst und Ihm total alles gibst, und die Taufe ist etwas was Jesus sehr wichtig ist. Bitte denk und bete viel über diese Dinge nach. Hier sind die Lehren über die Taufe von Paulus und von Petrus, von Johannes und von Jesus.

Die Bibel sagt dass, ein Christ jemand ist der begierig ist nach der puren, geistigen Milch des Wortes Gottes, genau wie ein neugeborenes Baby begierig ist nach der Muttermilch. Wir könnten sagen, „Wir können nicht mit dir zusammen gehen, es sei denn du wirst getauft“…oder wir können anfangen ihnen die pure geistige Milch des Wortes Gottes zu geben und zu sehen ob sie diese Speise hassen oder lieben. Dieses braucht etwas Zeit. Aber wenn sie diese Speise lieben, sie vorher nur noch nichts davon gehört hatten, dann werden sie bald getauft werden. Wenn sie das Wort Gottes nicht lieben, dann macht es nichts, ob sie getauft sind. Wir können mit niemand zusammen gehen der das Wort Gottes nicht liebt. Der Test ist also nicht ob sie getauft sind oder nicht, sondern ob sie das Wort Gottes lieben oder nicht.

Natürlich ist in der Schrift die Taufe etwas sehr wertvolles für Gott und für jeden, der Gott kennt. Sobald der Mann von Äthiopien von der Taufe hörte, wollte er sie sofort. Sobald 3000 neue Gläubige in Apostelgeschichte 2 von der Taufe hörten, wollten sie sie sofort. Der Kerkermeister in Philippi wollte sie sofort, sogar nach Mitternacht. Es machte gar nichts wie spät es war. Warum war dies wahr? Es war so weil all diese Leute das Wort Gottes liebten. Wenn du deine Frau oder deinen Mann liebst und er oder sie dich um etwas bitten, dann möchtest du es ihnen gerne gestehen. Wenn du Jesus liebst, und die Taufe ist Ihm wichtig und wertvoll, dann wirst du es lieben getauft zu werden, weil Jesus es liebt.

Es braucht etwas Zeit den Leuten das Wort Gottes anzubieten, aber die Tatsache dass wir zusammen sitzen und sprechen können, ist nicht abhängig davon ob sie getauft sind. Wenn sie die Taufe nicht verstehen, können wir trotzdem noch etwas Gemeinschaft haben, denn wenn sie Gottes Wort lieben, werden sie wachsen und sie getauft werden.

Wir wachsen alle in vielen Dingen, oder? Der Test liegt nicht darin was wir wissen; der Test liegt darin ob wir uns verändern. Wir sind alle in verschiedenen Orten. Der Test liegt darin ob wir das Wort Gottes lieben und uns ändern wollen. Manchmal ist eine Änderung ganz schwer und wir müssen geduldig miteinander sein und einander lieben. Wenn eine Person das Wort Gottes nicht liebt, dann ist das ein Problem. Wenn sie aber doch das Wort Gottes liebt, es aber schwer für sie ist, dann sollten wir ihnen helfen.

Gottes Volk ist eine Familie

Wenn wir täglich als eine Familie zusammen leben, dann können wir diese Dinge sehr einfach lösen. Wenn die Kirche nur ein Ort ist wo wir uns am Sonntagmorgen treffen, dann ist das ein großes Problem, weil wir uns dann entscheiden müssen wer ein Mitglied ist und wer nicht. Wenn wir aber täglich eine Familie sind, dann fällt jemand, der die Lehren Jesu nicht liebt auf. Im täglichen Zusammenleben in unserer Nachbarschaft entdecken wir ob sie das Wort Gottes lieben oder nicht.

Wenn jemand sagt, “Ich bin getauft worden“, sie lieben aber ihren Mann oder ihre Frau nicht, dann wäre das sehr schlecht. Im täglichen Zusammenleben als eine Familie werden wir wissen ob jemand für Jesus leben will oder nicht. Im täglichen Zusammenleben als eine Familie werden wir Zeit haben, uns über Dinge wie die Taufe zu unterhalten. Es wird keine „Predigt“ über die Taufe sein; unter Freunden wird man sich über die Taufe unterhalten. Vielleicht, wenn jemand die Taufe nicht gut erklären kann, wird er die Person zu jemanden bringen der es kann. Es gibt verschiedene Gaben im Leib Christi und einige können bestimmte Dinge besser erklären als andere.

Im Leben als Familie können wir all diese Dinge täglich klären. Viele Probleme werden gelöst dadurch, dass wir eine Familie sind, anstatt etwas besuchen müssen, weil wir dann die Zeit haben, unsere Meinungsverschiedenheiten zu beseitigen und einander zu verstehen. Wenn man nur zu einem Gebäude mit einem religiösem Nutzen geht und einem die Gemeinde nicht mehr als das bedeutet, dann muss man fast in allen Dingen das Gleiche glauben, um da sein zu wollen und können.

Wenn wir aber eine Familie sind, dann haben wir Zeit, an unseren Unterschieden zu arbeiten, weil wir einander lieben. Nicht mit „Predigten“, aber mit Familiendiskussionen. Dieses macht das Leben sehr spannend und sehr friedvoll. Aus diesem Grund sagt die Bibel, dass die Kirche die Säule und Stütze aller Wahrheit ist, weil wir zusammen als Familie Gottes Gedanken finden können. Wenn alle Gaben zusammenleben und ihr Leben teilen, dann wird unser Gott uns helfen Seine Denkensart in den verschiedenen Gebieten der Wahrheit zu verstehen.

Zusammen finden wir die Antworten

Dies ist gut so, weil niemand unter uns einen perfekten Verstand hat. Viele, viele große Gelehrte haben Meinungsverschiedenheiten in allen Punkten, und die meisten sind nicht wirklich teil einer lebendigen Kirche. Sie gehen irgendwo am Sonntagmorgen hin und mehr nicht. Sie haben keine anderen Gaben, die täglich mit ihnen sprechen und sie herausfordern. Sie haben also ein schwaches Wissen, auch wenn ihr Verstand sehr stark ist. Sie haben viele Meinungen, basiert auf ihre Studien, aber diese Meinungen sind sehr verschieden der Meinungen anderer Leuten. Was ist dann wahr? Gott sagt dass die Säule und Stütze der Wahrheit die Lebendige Gemeinde Gottes ist. Zusammen können wir Antworten finden!

In Apostelgeschichte wussten die Gläubigen nicht ob ein neuer Bekehrter beschneiden werden sollte oder nicht. Verschiedene Brüder kamen also zusammen um eine Lösung zu finden. Ein Bruder sagt, “Ich habe Gott Wunder unter den Heiden wirken sehen.“ Ein anderer Bruder sagt, „Ich entsinne mich an etwas, dass der Prophet Amos in der Schrift gesagt hat.“ Sie arbeiteten zusammen als das Volk Gottes und als die Familie Gottes um von Gott die Lösung zu finden. Sie arbeiteten zusammen die Antwort zu finden. Es gab keine „Superstars„ mit einem hervorragenden Verstand, sondern die Familie Gottes, die zusammen arbeitete. Und dann, während ein Bruder sprach und dann ein anderer, sagt Jakobus, „Es scheint uns und dem Heiligen Geist gut, dass dieses die Antwort ist.“ Die Gemeinde ist die Säule und Stütze der Wahrheit. Zusammen können wir die Antworten finden. Du brauchst kein großer Gelehrter sein um so von Gott gebraucht zu werden.

Die Taufe Jesu—Ein Neues Versprechen

Wie die Taufe des Johannes es lehrte, sagt Apostelgeschichte, dass die Taufe Jesu auch da ist zur Vergebung der Sünden. Der Unterschied zwischen der Taufe des Johannes und der Taufe Jesu ist, dass die Taufe Jesu die Gabe des Heiligen Geistes und ein Herausrufen zum Messias mit sich bringt.

Johannes taufte vordem Jesus gekreuzigt wurde, vordem das Blut Jesu ausgeflossen war. Man könnte also sagen, dass Johannes der Täufer ein Prophet des Alten Testamentes war. Er hatte am Levitischen Gesetz Teil. Zu dem Zeitpunkt als er taufte, war es das Blut von Ochsen und Ziegen das Vergebung der Sünden brachte. Die Taufe des Johannes kam zu einem Ende als Jesus am Kreuz starb. Johannes war enthauptet worden, vordem Jesus starb, er konnte also niemand in Jesus hineintaufen. Als Johannes taufte, war das Blut Jesu noch nicht geflossen.

Man könnte also sagen, dass die Taufe des Johannes eine Taufe guter Werke war und die Taufe Jesu eine Taufe der Gnade in Sein Blut hinein. Die neue Taufe, die Taufe Jesu, ist eine Taufe in das Blut des Neuen Bundes und in die Vergebung der Sünden durch Jesus. Als Jesus starb, wurde ein neues Versprechen wirksam. Johannes konnte uns nicht in dieses neue Versprechen hineintaufen; aber weil Jesus jetzt lebt, tauft Er uns in das Neue Versprechen hinein. Petrus sagt in Apostelgeschichte 2, dass unsere Sünden im Neuen Bund in der Taufe vergeben sind. „Tut Busse und lasst euch taufen zur Vergebung der Sünden.“ Jesus unser Leben hingeben beinhaltet einerseits die Taufe, und anderseits die Vergebung der Sünden. Jesus kann uns aber etwas geben, dass Johannes nie konnte. Jesus tauft auch in den Heiligen Geist. „Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“

In Apostelgeschichte 19 wurden Männer wieder getauft. Paulus fragte sie, ob sie den Heiligen Geist empfangen hatten und sie antworteten, „ Wir wissen nicht mal, dass der Heilige Geist überhaupt ist.“ Dies brachte Paulus zu der Meinung, dass sie es nötig hatten wieder getauft zu werden. Paulus sagt, „Wir können nicht in Jesus hineingetauft worden sein und nicht den Heiligen Geist haben. Ihr müsst die falsche Taufe haben.“ Wenn man in Jesus getauft worden ist, beinhaltet dieses auch den Heiligen Geist. Johannes taufte nur mit Wasser, Jesus aber taufte in den Heiligen Geist. das ist ein sehr gewaltiges Versprechen.

Werden Meine Kinder Für Meine Sünden Geurteilt?

Der Heilige Geist sagt in Hesekiel 18, dass Gott uns einzeln betrachtet und dass die Seele die sündigt auch die Seele ist die sterben wird. Gott richtet den Menschen, der die Wahl trifft gegen Ihn zu rebellieren. In einem gewissen Sinn sind wir alle unter dem Fluch wegen der Sünde unseres Vaters Adam. Wenn du ein Säufer zu hause bist, wird Gott dein Haus richten. Dieses ist die Bedeutung der Schriftstelle in Hesekiel 18. Gott entzieht seine Gegenwart und dein Haus zahlt eine Strafe wegen deiner Sünde—der Friede zerbricht und die Liebe auch. Deine Kinder werden dich nicht respektieren und lieben. Es gibt viele Urteile für die Sünden in unseren Haushalten, Hesekiel macht es aber deutlich, dass das Urteil das jemand in die Hölle schickt nicht durch die Taten des Vaters verursacht wird, sondern durch seine eigene.

Es gibt ein Urteil Gottes wegen meinen Sünden, dass das Leben meiner Kinder sehr traurig machen wird. Es gibt auf dem ganzen Planet Erde einen Fluch wegen Adam und Evas Sünde. Frauen haben bei der Geburt Schmerzen. Männer müssen im Schweiß ihres Angesichts arbeiten, mit Muskeln und Rücken die wehtun. Unkraut, Dornen und Disteln wachsen jetzt auf dem Erdboden. Das Wasser in einem Bach kann uns jetzt krank machen. Es gibt viele Fluche, weil unser Vater Adam gesündigt hat. Wenn ich ein Trunkenbold bin, gibt es viele Fluche und Urteile für meine Familie. Mein Sohn wird sehr traurig sein wegen meiner Sünde, was ihm sein Leben sehr sehr schwer machen kann. In dem Sinn ruht ein Urteil Gottes auf meinem Sohn wegen meinen Sünden. Mein Sohn kann aber nur zur Hölle gehen wegen seinen eigene Sünden. Er kann nicht zur Hölle gehen wegen meinen Sünden. Jesus sagt dass es vier verschiedene Erdböden gibt. Wenn mein Sohn Jesus und Sein Wort liebt und Ihm gehorsam ist … dann wird er gerettet werden. Hesekiel ist sehr deutlich hierüber.

Kinder und die Taufe

Es kommt eine Zeit im Leben jedes Kindes in der es anfängt selber die Wahl zu treffen, vom Herzen zu rebellieren. Wegen Adams Sünde haben Kinder manchmal Verhaltensprobleme. Wahrscheinlich haben alle Kinder Verhaltensprobleme, aber diese Verhaltensprobleme werden sie nicht in die Hölle schicken. Jesus sagt, „Es sei denn ihr werdet wie ein kleines Kind, könnt ihr nicht in den Himmel kommen.“

Ein anderes mal, während Er auf die Kinder zeigte, sagte Er, „das Königreich Gottes gehört solchen wie diese.“ Diese Kinder waren nicht getauft. Die Leute die getauft wurden, waren diejenige die kamen, ihre Sünden zu bekennen. Es ist nirgendwo schriftlich niedergelegt, dass irgendwelche Kinder getauft wurden. Es gab viele, viele Kinder, aber wir haben nichts schriftlich Niedergelegtes gesehen wo Kinder getauft wurden. Ich verstehe, dass jemand ein Kind taufen möchte. Aber die Schrift ist deutlich darüber, dass die Taufe nur für diejenigen ist, die wirklich glauben dass Jesus der Sohn Gottes ist. Nur Leute, die Jesus ihr Leben geben, können getauft werden. Weil Jesus sagt dass das Königreich Gottes für Menschen wie diese kleinen Kinder ist, müssen wir glauben, dass Gott die Seele des kleinen Kindes beschützt. Es gab viele Kinder zu Jesu Zeiten, aber es gibt keine schriftliche Niederlegung, dass irgendein Kind getauft wurde. Also, muss Jesus unsere Kinder beschützen. Und wenn sie alt genug werden sich selber zu entscheiden, gegen Jesus zu rebellieren oder Jesus ihr Leben zu geben, dann muss eine Entscheidung getroffen werden.

Der Jüdische Glaube ist ein Schatten des Christlichen Glaubens (Hebräer 10). Im Jüdischen Glauben gibt es einen Tag der Bar-Mitzwah heißt. Es ist der Tag an dem ein Junge ein Mann wird. Die Juden lehren dass die Kinder wie Sklaven im Haus sind bis sie alt genug sind für ihr Bar-Mitzwah. Nach dem Bar-Mitzwah wird ein Kind ein Sohn. Dieses ist ein Schatten von dem, das für uns auch wahr ist. Die Zeit kommt in der jedes unserer Kinder sich entscheiden muss ob es für Jesus oder für sich selbst leben will. Die meisten Fünfjährigen könnten so etwas nie entscheiden. Ein Baby kann sich nicht entscheiden, ob es für Jesus oder sich selbst leben will. Vielleicht könnte ein Zehn—oder Zwölfjähriger sich entscheiden, ob er für Jesus oder sich selbst leben will, wahrscheinlich aber kein Fünfjähriger, weil sie nicht verstehen wer Jesus ist.

In Apostelgeschichte 2 steht dass man Busse tun muss um getauft zu werden. Du kannst nicht getauft werden, es sei denn du tust Busse. Ich denke, dass es in den meisten Fällen einem Fünfjährigen schwer fallen würde zu verstehen was Sünde ist. Wenn du ihnen erzählen würdest, dass sie den Sohn Gottes umgebracht haben, würden sie das verstehen? Wahrscheinlich nicht. Nur eine Person die verstanden hat, dass sie Jesus durch ihre eigenen Sünden umgebracht hat, kann getauft werden. Jesus sagt, dass die Kinder Engel haben, die in der Gegenwart Gottes stehen. Jesus selbst hat diese Dinge gelehrt, wir müssen Ihm also für unsere Kinder trauen…bis sie alt genug sind sich selber zu entscheiden.

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