David Livingstone und das Brot vom Himmel

8/9/1996

Chilembe, Afrika 1996

Das Brot des Lebens

Ein Bruder sprach von David Livingstone, der Brot nach Afrika brachte. David brachte Afrika die Lehre über Jesus, den Sohn Gottes. Er brachte eine Botschaft von der Liebe, die Jesus für Sein Volk hat, dass Er unsere Sünden vergeben will und uns neues Leben bringt. Ich denke, dass wir wissen, dass dieses sehr gute Nachricht für uns ist. David brachte eine Schüssel Brot mit einem Deckel, und wir hören viel darüber, wie gut das Brot ist. Wir haben uns jeden Sonntag getroffen und darüber geredet, wie gut das Brot ist und dass die Lehre sehr wahr ist. Das Brot ist sehr sehr gut.

Ein Teil der Botschaft mit der wir von Gott beauftragt sind, ist nicht nur einfach eine Lehre über wie gut das Brot ist, sondern was die Bibel „die Schlüssel des Königreichs“ nennt. Jesu Lehren über wie man die Schlüssel benutzt, schließt die Tür auf, und Seine Lehren über wie man den Deckel der Schüssel entfernt, lässt uns das Brot essen. Jesus ist nicht nur gekommen um unsere Sünden zu vergeben, so wunderbar das auch ist; auch nicht, dass wir nur über Seine Lehren nachdenken. Jesus kam, damit wir dasselbe Leben mit dem Vater, wie Er es hatte, erleben könnten—nicht, damit wir einfach hier leben, sterben und dann zum Himmel gehen. Er kam, wie es die Bibel sagt, damit wir in der Kraft eines unzerstörbaren Lebens leben könnten, damit wir die gleiche Gemeinschaft und Liebe und das gleiche Leben mit dem Vater und seinen Brüdern wie Er erleben könnten. Jesus möchte, dass wir mehr erleben als nur Lehren über Brot in einer Schüssel; Er möchte dass wir dasselbe Brot essen das Er mit dem Vater ass.

Ein Laib

Religion und das Christentum haben uns für viele Jahre zum größten Teil große Lehren über das Brot beigebracht. Es ist Zeit das Brot zu essen. Es ist Zeit, vom Lernen der Lehren über die Kirche weiterzugehen um die Kirche sein. Jesus ist nicht gekommen um uns klüger zu machen. Er kam, um uns Leben zur Fülle zu geben. „Kinder, liebt euch untereinander.“ Dies war die Lehre des Vaters und Jesus und Johannes und Paulus und Petrus. Wir lehren über die Familie Gottes, keine religiöse Veranstaltung die man besuchen soll. Besucht irgendjemand seine Familie zuhause? Oder leben wir täglich und in Liebe mit unserer Familie? Du kannst deine Familie nicht besuchen. Du kannst nur eine Familie sein. Die Bibel ist sich hierüber sehr im Klaren. Ihr könnt eine wahre Kirche nicht besuchen. Ihr könnt nur eine wahre Kirche sein. Eine Familie die man besucht ist ein Waisenhaus, kein wahre Familie. Ein Waisenhaus hat einen Leiter, und alle kommen zur Mahlzeit zusammen. Vielleicht gehen sie nach draußen und spielen zusammen und bringt ihnen der Leiter etwas bei. Sie tun Vieles, was eine Familie auch tun würde. Es bleibt aber ein Waisenhaus und keine Familie. Gott ruft uns jetzt dazu auf, eine Familie zu sein. Wenn ihr noch keine Familie seid, werden viele Veränderungen Jesus zuliebe gemacht werden müssen. Um das Leben Jesu zu erfahren und das Brot zu essen, müssen wir eine Familie sein. Wenn wir eine Familie für Jesus sein wollen, müssen wir einander sehr viel helfen. Wir sollen aufhören egoistisch zu sein. Wir müssen unseren Hochmut beiseite legen und uns entscheiden, dass wir anderen offen sein wollen, wenn sie mit uns über Jesus sprechen wollen, damit Er unser Leben ändert.

Wir müssen mit anderen ehrlich sein über das was wir empfinden. Wir können uns nicht hinter einem Gesicht oder einer Maske verstecken, sondern müssen unser Herzen öffnen und sagen, was wir wirklich empfinden; nur dann kann Jesus uns helfen. Heuchlerei machte Jesus sehr böse. Der Grund warum Er so böse wurde lag nicht darin dass ER die Leute hasste. Jesus wusste, dass wenn wir etwas vortäuschen, unsere Herzen aber anders eingestellt sind, dass Er uns dann innerlich nicht heilen könnte, wie Er es so schrecklich gern tun will.

Jesus nennt Satan den Vater der Lüge. Heuchlerei machte Jesus aus demselben Grund böse. Wenn wir Mauern von Lügen und Heuchlerei zwischen uns bauen, kann Jesus uns nicht innerlich so heilen wie Er es möchte. Wenn ich also traurig bin und so tu als ob ich glücklich bin, habe ich dir in gewisser Weise nicht die Wahrheit gesagt. Jesus möchte, dass wir ehrlich miteinander sind, damit Sein Geist unsere Herzen heilen kann.

Wenn wir einander nicht ehrlich sind, dann sind wir Heuchler und freut sich Jesus nicht über uns. Dies gehört zum Familiesein—ehrlich miteinander zu sein über wie wir uns fühlen und wie es uns geht. Ihr müsst es aber freiwillig tun; ihr müsst es einander von Herzen anbieten. Wenn ich innerlich traurig bin, möchte ich nicht jemand sein der sich beklagt oder jammert. Ich möchte Gott glauben, dass Er mir helfen kann. Ich sollte aber nicht vortäuschen dass alles in Ordnung ist, wenn das wirklich nicht so ist. Demütig sollte ich gute Brüder oder Schwestern finden, diese Dinge zu besprechen. Denn wo zwei oder drei zusammen sind, da kommt Jesus auch hinzu. Wenn ich also willig bin mein Herz ein bisschen zu öffnen, erlaube ich dem Heiligen Geistes zu kommen es zu heilen und mache ich Jesus glücklich. Wenn ich Mauern um mich baue, und versuche alleine stark zu sein, dann kommt die heilende Kraft Jesu oft nicht.

Jesus möchte, dass wir eine Familie sind, in der wir einander unsere Herzen öffnen. Er begegnet uns da, wo wir dies demütig tun. Jesus möchte nicht, dass wir uns beklagen oder jammern, sondern, dass wir in Demut andere um Gebet, Hilfe und Weisheit bitten. So soll eine Familie sein. Dies kann aber nicht nur am Sonntagmorgen passieren. Die wahre Kirche ist täglich eine Familie, genau wie irgendeine andere Familie auch jeden Tag eine Familie ist. Fordert und erwartet das von euch selbst… „Für Jesus der mich liebt, werde ich mein Herz den anderen öffnen.“ Es ist eine Entscheidung die ihr treffen müsst. Du kannst dich entscheiden, hinter deiner Maske zu bleiben, dein Herz nicht zu öffnen und nicht mit deinen Brüdern und Schwestern über wie du dich fühlst zu sprechen. Du kannst dich entscheiden, deine Tränen und Schmerzen anderen zu verheimlichen. Solltest du das aber tun, wirst du die heilende Kraft Jesu nicht finden. Er gießt Sein Leben nur aus, wenn wir eine Familie sind. Jesus wird fern wegbleiben, eher als um unsere Herzen und Leben zu verändern, wie Er es will. Er möchte, dass wir diese Dinge zusammen als Familie lösen. Und wenn wir dann doch unsere Herzen öffnen, kommt Jesus in seiner ganzen Kraft und Liebe und Herrlichkeit zu uns. Wenn wir aber zu viel Hochmut, Furcht und Angst vor dem was andere über uns denken oder sagen haben, dann wird Jesus nicht zu uns kommen und uns das Leben und die Kraft geben, wie Er es möchte.

Das Brot der Gegenseitigen Liebe Essen

Wir kommen also zu euch in Jesu Namen mit der Aussage des Lebens und der Kraft Gottes und bitten euch das Brot zu essen, nicht es nur zu bestudieren, und wie bitten euch eine Kirche und ein wahre Familie zu sein, sie nicht nur zu besuchen. Jesus möchte einen Ort, in dem Er leben kann. Er wohnt nicht in Häusern die von Menschen Händen gebaut sind. Er wohnt in einer Familie und nur in einer Familie. Er möchte da leben wo ihr seid, nicht nur Menschen, die das Brot bestudieren und zur „Kirche“ gehen, sondern einen Ort, an dem es Familie gibt und wo ihr jeden Tag die Kirche seid.

Der Heilige Geist durch Paulus sagt, dass jeder Tag dem anderen gleich gesehen werden sollte. Andere Religionen haben besondere „Heilige“ Tage. Der höchste Weg Jesu ist aber, dass jeder Tag gleich ist. Jesus ist unsere Sabbatruhe. Je mehr wir täglich in Jesus hineinkommen, je mehr Ruhe haben wir. Gott ruft euch dazu, eine Familie zu sein. Werdet ihr euch dazu entscheiden, eine Familie zu sein? Wenn eine Mauer zwischen dir und einem Bruder oder einer Schwester besteht, wirst du sie abbrechen? Wirst du sie am Bein packen und sie bitten, ihr Herz weich zu machen? Wirst du auf den Hügel steigen und mit Tränen für sie beten, damit ihr Herz weich wird? Wirst du ihnen dein Herz öffnen? Werdet ihr eure Leben einander täglich weggeben, darum ringen, dass sie heil und ganz vor Christus präsentiert werden und Gott um ein Wunder der Liebe zu bitten? Werdet ihr das für euren Retter Jesus tun? Er möchte nicht nur, dass ihr etwas von seinem Leben wisst. Er möchte, dass ihr Sein Leben erfährt.

Dies ist die Gute Nachricht vom Königreich. Ihr seid eingeladen in Sein Leben, wenn ihr euch abwendet von eurem Hochmut, Egoismus und eurer Faulheit. Ihr seid eingeladen Jesus zu erfahren, nicht nur etwas über Ihn zu wissen. Liebt euch täglich gegenseitig von Herzen, seid gegenseitig in eure Leben hineingezogen und hilft einander und alle kleinen Kinder täglich mehr wie Jesus zu werden.

Dies ist der Ruf Gottes. Dies ist jetzt die Einladung von Jesus von Nazareth an euch. Isst das Brot der Liebe täglich zusammen und Jesus wird eure Leben füllen und euch heil machen, wie ihr es noch nie gewesen seid. Er wird eure Ängste und Härte wegwaschen und reinigen. Der Fluss Jesu wird eure Herzen überfluten und wässern und wird es zu fruchtbarem Boden machen. Euer Verhältnis mit und eure Liebe für den Vater wird wachsen und wachsen. Ihr könnt Gottes Angesicht sehen, wenn ihr einander wirklich liebt. Dies ist sehr gute Nachricht. Wenn ihr heute seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht. Seid weich vor Gott. Entscheidet euch, dass ihr jeden Tag eure Herzen denen um euch herum öffnen werdet und ihr werdet nicht mehr von einander getrennt sein, weil ihr diese Dinge für euren Retter Jesus tut.

Die Kirche als Familie

In den meisten Familien gibt es wirkliche Familienmitglieder, von der Mutter und von dem Vater geboren, die man als „Problemkinder“ beschreiben könnte. Manche Kinder sind schwieriger als andere. Wenn sie aber zur Familie gehören, gehören sie zur Familie und werden wir ihnen helfen. Wir nehmen keine wahren Kinder der Familie auf einen Hügel und lassen sie dort. Wir bitten Gott um Weisheit um sie nach hause in die Familie zu bringen.

Um euch zu helfen ein Bild zu haben wie es sein sollte, wenn die Kirche zusammen ist, stellt euch eine Familie zuhause vor, die vielleicht fünf Jungs, drei Mädchen, eine Mutter und einen Vater hat. Spricht immer nur der Vater im Haus? Wenn einer der Jungs, ein dreizehn jähriger, einen Gedanken hat, kann er ihn äußern? Trägt die Mutter nicht ihre Ideen in der Familie bei? Gibt nicht manchmal sogar das kleinste Kind eine Direktion für die Familie? Gibt es immer die Freiheit, um etwas in der Familie sagen zu können? Hat das kleinste Kind immer Platz zu weinen und sein Bedürfnis auszudrücken? So muss es auch sein, wenn die Kirche zusammen ist; sogar der Kleinste kann sein Herz öffnen und wegen einer Not weinen, und vielleicht kann die Mutter helfen das Problem zu lösen. So sollte es aber sein wenn die Kirche zusammen ist. Jedes Familienmitglied kann sein Herz öffnen und andere in der Familie können helfen das Problem zu lösen. Und dies gilt nicht nur für die Versammlungen. Drei Schwestern die zusammen Kleider waschen, wenn sie in einer Versammlung zusammen singen können, warum sollten sie nicht auch beim Kleiderwaschen zusammen singen können?

Wenn ihr in einer Versammlung zusammen mit dem Vater sprechen könnt, warum sollten nicht all Seine Kinder mit Jesus sprechen, während sie zusammen an einer Strasse entlang gehen? Es geht nicht um Sonntagmorgens und Mittwochnachmittags. Nichts passiert in einer Versammlung, dass nicht auch passieren sollte, wenn wir zusammen einen Weg gehen. Wir warten nicht auf die nächste Versammlung um Brüdern und Schwestern zu erzählen was Jesus uns heute gezeigt hat. Wir warten nicht auf eine Versammlung, um unsere Herzen zu öffnen und um Hilfe zu bitten. Wir sind jeden Tag dieselben. Wenn ein kleiner junge in einer Familie ein Problem hat, muss er auf einen bestimmten Tag warten, an dem er darüber sprechen darf, oder, weil es Liebe in der Familie gibt, kann er irgendwann darüber sprechen? Dies ist die Wahre Kirche, wo wir einander täglich helfen können. Es gibt eigentlich keinen Unterschied zwischen Versammlung und keiner Versammlung, weil wir einander täglich die Lehren Jesu bringen. Wir beten Gott täglich, zusammen und von Herzen an, morgens und abends. Wenn wir zusammen Essen hohlen, beten und anbeten wir Gott zusammen. Dies ist die Familie Jesu.

Ferner, wenn wir wirklich eine große Familie sind, wenn du nach Haus gehst und deine Frau schlägst oder sogar nur schroff mit ihr bist, sollte sie dir sagen können, „Das ist nicht die Art Jesu.“ Und ihr solltet zusammen versuchen, dass es doch klappt. Jesus sagt, dass wenn ein Mann nicht auf seine Frau hört, dass sie zwei oder drei andere Familienmitglieder Gottes hohlen sollte und dass sie zusammen mit diesem Mann, der zu grob ist, sprechen sollten. Jesus hat uns dies in Matthäus 18 gelehrt; unsere Zuhause sind keine Versteckplätze vor der Wahrheit mehr. Wir können unsere Zuhause nicht leiten und zugleich die Lehren Jesu ignorieren. Jetzt sind wir alle eine Familie und gehören unsere Zuhause einander. Jetzt kann also eine Schwester andere hohlen, um mit ihrem Mann zu sprechen. Wir ignorieren die Lehren Jesu nicht mehr in unseren Häusern. Die Lehren Jesu sind nicht nur für ein „Kirchengebäude“. Jetzt gelten sie für wenn wir zum Markt gehen, zu hause sind oder wenn wir unterrichtet werden. Jetzt gelten die Lehren Jesu für alle Umstände und jede Situation. Wir sind täglich, jeden Tag und jede Nacht, eine Familie.

Nach Jesu Art Bauen

Jesus hat gesagt, dass wenn wir Sein Wort in die Praxis umsetzen—wenn wir es tun und uns verändern um es zu tun (d.h. Seinem Wort gehorsam sind, eher als nur darüber nachdenken und damit übereinstimmen)—dann, wenn die Stürme kommen, und sie werden es, dass das Haus stehen bleiben wird. Es wird stehen, weil es auf den Felsen des in die Praxis umsetzen gebaut worden ist, nicht nur auf dem Singen oder Nachdenken über Sein Wort. Wenn wir nur darüber singen, darüber beten und darüber reden und uns in unserer Lebensart nicht ändern um Sein Wort miteinander zu tun, dann werden die Stürme kommen und, egal wie hübsch das Haus auch aussehen mag, es wird eingeebnet und zerstört werden. Seid euch sicher und tut es und die Stürme werden euch nicht schaden.

In der gleichen Weise in der ein Vögelchen oder ein Häschen sich unter einen Felsen versteckt wenn ein Sturm kommt, könnt ihr euch im Schutz der Flügel Jesu verbergen, wenn ihr so baut wie Er euch dazu aufruft. Die Stürme werden die Bäume schütteln und schwere Gegenstände bewegen, sie werden stürzen und der Blitz wird einschlagen. Wenn ihr aber nach Jesu Art baut und euch Ihm zuwendet wenn der Sturm kommt, werdet ihr sicher gehalten werden in dem Schutz seiner Flügel. Der Sturm wird sich legen und die Sonne wird scheinen, die Vögel werden anfangen wieder zu singen und das Leben wird frisch und neu sein. Bitte baut nach Jesu Art. Dies ist Gottes Wort an euch heute.

Wie Man das Wahre Brot Isst

Es gibt noch eine andere Sache. In Johannes 6 sagt Jesus absichtlich Dinge, die sehr hart sind. Er sagt, „Isst mein Fleisch und trinkt mein Blut“, und Er hat nicht versucht ihnen dieses zu erklären oder es einfacher für sie zu machen. Die Bibel sagt, dass eine Vielzahl Menschen, die Ihm gefolgt waren, Ihn verlassen haben. Sie haben mit Jesus aufgehört und haben Ihn verlassen, weil sie Ihn mit Ihrem Verstand nicht begreifen konnten. Jesus ist ihnen nicht nachgerannt um ihnen zu sagen, dass Er vom Abendmahl sprach. Er hat es ihnen absichtlich schwer gemacht. Er hat sich zu Seinen Jüngern umgedreht und gefragt, „Wollt ihr mich auch verlassen?“ und Petrus sagt, „Jesus, Du hast die Worte des Lebens; Wir wollen nirgendwo anders hingehen. Wir wollen Dich nicht verlassen.“

Jesus möchte dass nur Leute Ihm nachfolgen die Ihn mit ihrem Herzen und Geist hören können. Jesus setzt uns absichtlich schwierige Dinge in den Weg—Dinge und Situationen die wir nicht verstehen—damit Er die Schafe von den Ziegen unterscheiden kann. Solche, die mit ihrem Verstand verstehen müssen, aber nicht mit ihrem Geist hören, werden dem wahren Jesus nicht folgen können. Der wahre Jesus schafft manchmal sehr seltsame Lagen, um unsere Herzen zu testen. Er sagt uns oder tut Dinge unter uns, die sehr schwierig sind, wie „Isst mein Fleisch und trinkt mein Blut“. Das hört sich schrecklich an, als ob die Bibel so etwas nie gutheißen könnte. Dennoch, Jesus hat hieran geprüft, wer mit seinem Herzen hört und wer mit seinen Ohren hört. Jesus hat geprüft wer den Geist Jesu liebt und wer nur das Äußere liebt. Es gibt viele solche Dinge die ganze Bibel hindurch, wo Gott denen, die mit ihren Ohren hören trennt von denen die mit ihrem Geist hören. Dies ist Gottes Art und war es schon immer. Die Situation in Johannes 6, in der viele Jesus verlassen haben, hat sich in jeder Generation wiederholt, vor und nach Jesus.

Wir sind nicht Gott; Er ist Gott. Wir fügen uns den Dingen Gottes, ob wir sie mit unserem Verstand verstehen oder nicht. Dies ist auch was das Buch Hiob uns lehrt. Sogar heute spricht Jesus oft in Gleichnissen, die schwer zu verstehen sind, um zwischen Leuten die Ihn im Geist lieben und solchen die Ihn nur gebrauchen sich besser zu fühlen, zu unterscheiden. Sogar heute spricht Er in Gleichnissen des Lebens, die manchmal schwer zu verstehen sind um zu sehen wer Ihn verlässt und wer Ihm sagen wird, „Zu wem werden wir gehen? In Dir ist Licht und Leben.“ Es ist heute wirklich genauso wie damals.

Jesus, das Brot in Uns

„Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten, und Er wird euch einen andern Tröster geben, daß Er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht Ihn nicht und kennt Ihn nicht. Ihr kennt Ihn, denn Er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; Ich komme zu euch. Es ist noch eine kleine Zeit, dann wird Mich die Welt nicht mehr sehen. Ihr aber sollt Mich sehen, denn Ich lebe, und ihr sollt auch leben. An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass Ich in Meinem Vater bin und ihr in Mir und Ich in euch.“ (Johannes 14:15-20)

Es ist eine sehr, sehr wunderbare Wahrheit, dass Jesus nicht irgendwohin weit weggegangen ist, während wir hier bleiben, ihm Lieder singen und versuchen all Seinen Lehren gehorsam zu sein, und dann wird er eines Tages in der entfernten Zukunft wiederkommen, uns zu hohlen. Die wunderbare Lehre Jesu ist, dass er bis zum letzten Ende mit uns sein wird, dass Er uns nicht als Waisen zurückgelassen hat. Er hat seinen Jüngern gesagt, dass wenn Er zurückkommen würde, dass die Welt Ihn nicht sehen würde, wir aber doch. Und wir sehen Ihn…nicht mit dem Sicht der Augen aber mit der Sicht des Geistes. Er sagt, „Seid Mir gehorsam und liebt Mich. Liebt einander und seid eins wie Ich und der Vater eins sind… Die Welt wird Mich nicht sehen, ihr aber werdet Mich sehen, weil Ich kommen werde und Mein Zuhause in euch machen werde. Ich bin mit euch gewesen, Ich werde aber in euch sein.“

Dies ist nicht nur eine heikle Lehre. Das ist echt. In einer wahren Kirche ist Er genauso wirklich als wenn er körperlich hier wäre. In der Tat, Jesus hat gesagt, dass es sogar besser wäre, wenn Er weggehen würde, weil Er zurückkommen würde um in uns zu sein, und das wäre sogar besser als wenn Er zurückkommen würde und nur hier stehen würde. Das ist nicht nur ein Wortgebilde oder ein Allegorie oder irgendeine mystische Lehre. Das ist echt. Derselbe Jesus, der auf Wasser ging und Tote wieder zum Leben brachte, würde kommen und in Kraft und Liebe und Herrlichkeit in uns leben. Er würde nicht kommen wo das menschliche Auge der Welt Ihn sehen könnte. Wenn wir Ihn lieben und Ihm unser Leben geben, wofür auch immer Er es will, und wenn wir einander von Herzen lieben, dann wird dieser selbe Jesus, der auf Wasser ging und der durch eine verriegelte Tür gehen und Blinden Sicht geben konnte, mitten in uns leben, in uns, und Er wird uns erlauben ein Liebesverhältnis mit Ihm, mit dem Vater und miteinander zu haben.

Manche haben den Tod nicht geschmeckt vordem Jesus in Kraft wiedergekommen war, weil der Pfingsttag nur 50 Tage nach dem Passahfest war. Er kam in nur 50 Tagen zu uns zurück. Er kam, nicht um mit uns, sondern in uns zu sein. Dies ist ein Geheimnis das für Zeitalter und Generationen zurückgehalten worden war. In Kolosser 1 ist das Geheimnis aller Generationen dieses: Nicht Christus mit euch, nicht Christus der einfach nur zu uns wiederkommt (obwohl Er es tun wird), sonder Christus IN euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Dieses ist für alle, die Ihn lieben und ihr Leben für Seine Zwecke weggeben werden. Hallelujah! Er hat uns nicht als Waisen zurückgelassen! Und viele haben den Tod nicht geschmeckt, bis dass Er wiedergekommen ist in Seiner Herrlichkeit um in uns zu leben. So hat Jesus es in Johannes 14 gemeint.

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