Mein Gesetz in ihren Herzen (Nee)

Morphium

19/11/1994

In den ersten Kapiteln haben wir ein Bild von dieser Welt als geistiges System entworfen. Wir verstanden sie also nicht als geographisch bestimmbaren Ort, auch nicht als Völkergemeinschaft, noch überhaupt als materielles Ding, sondern als ein System, an dessen Spitze Gottes Feind steht. „Die Welt“ ist Satans Meisterstück, und wir haben uns ihn vorgestellt als den, der alle seine Macht und Klugheit daransetzt, sie zum Blühen zu bringen. Welchen Zweck verbindet er damit? Sicherlich will er Menschen in seine Gefolgschaft zwingen und an sich ketten. Er hat nur ein Ziel: Seine Weltherrschaft in den Menschenherzen zu errichten. Er verfolgt dieses Ziel, obwohl er weiß, dass diese Herrschaft nur von kurzer Dauer sein kann. Und je schneller sich das Ende dieses Zeitalters nähert, umso mehr nehmen seine Bemühungen zu und umso größer wird die Not des Volkes Gottes. Als Gäste und Fremdlinge befinden sie sich in einer unerquicklichen Position. Sie würden gern Erleichterung der geistlichen Spannungen suchen, indem sie physischen Abstand von der Welt nehmen. Wie schön wäre es, dieser Welt völlig zu entrinnen und für immer beim Herrn zu sein!

Aber das ist offensichtlich nicht Gottes Wille. Wie wir sahen, hat Jesus seinen Vater nicht gebeten, die Seinen aus der Welt zu nehmen, sondern sie vor dem Bösen zu bewahren. Auch Paulus folgt dieser Linie. Nachdem er die Gläubigen in Korinth aus einem besonderen Anlass ermahnt hat, keine Gemeinschaft mit einer bestimmten Gruppe von Sündern zu haben, schaltet er sofort ein mögliches Missverständnis aus. Sie sollen sich nicht isolieren. Sie sollen nicht die Beziehungen zu allen Sündern in der Welt abbrechen, selbst nicht zu der Kategorie, von der er ihnen geschrieben hat. Denn das würde ja einschließen, dass sie die Welt völlig verlassen müssten. „Ich habe euch in meinem Brief geschrieben, dass ihr keine Gemeinschaft mit Unzüchtigen haben sollt. Das bezog sich aber nicht auf die Unzüchtigen in der Welt überhaupt oder auf die Habgierigen oder Wucherer oder Götzendiener, denn sonst müsstet ihr aus der Welt gehen“ (1. Kor. 5,9.10).

Hier wird uns klar gesagt, dass wir in der Welt zu bleiben haben, ja, dass wir uns ihr bis zu einem gewissen Grade anschließen müssen. Denn—ist es nicht die Welt, die Gott so sehr geliebt hat? Aber hier erhebt sich die Frage: Wie weit dürfen wir dabei gehen? Wo verläuft die Grenze zwischen dem von Gott gewollten „In-der-Welt-sein“ und jenem anderen von Gott gewollten „Habt nicht lieb die Welt—Flieht die Welt und ihre Lust“? Bleiben wir innerhalb dieser Grenzen, so sind wir sicher; überschreiten wir sie, so droht uns die Gefahr, vom Satan in Dienst genommen zu werden.

Wir können dieses Problem überhaupt nicht ernst genug nehmen. Die damit verbundenen Gefahren sind eine Realität, und sie können tödlich sein. Wenn man einmal ernstlich erkrankt und große Schmerzen hätten, so könnte es geschehen, dass uns unser Arzt Heroin oder Morphium verschreibt. Sofort würde man die Gefahr erkennen, dass sich daraus eine Sucht nach dieser Droge entwickeln könnte. Aber man würde dem Arzt gehorchen und die verordnete Medizin einnehmen, jedoch mit Furcht und unter Gebet, denn man weiß, dass sich in ihr eine geheime Macht verbirgt, und man weiß, dass man in Gefahr ist, unter diese Macht zu geraten. Das wäre besonders dann der Fall, wenn sich die Behandlung in die Länge zöge.

Jedes Mal, wenn wir durch die Dinge der Welt mit der Welt in Berührung kommen—und das müssen wir ja immer wieder—sollten wir dasselbe Gefühl wie beim Einnehmen von Morphium haben, denn hinter allem, was der Welt angehört, verbergen sich die Mächte. Wie ich bei ernster Erkrankung Opium als Medikament verschrieben bekommen kann, so muss ich mich, weil ich in der Welt bin, in Geschäfte mit ihr einlassen, muss meinem Handel oder meiner Arbeit nachgehen, muss meinen Lebensunterhalt verdienen. Aber welche Dosis solcher Drogen ich als Arznei einnehmen kann, ohne der Opiumsucht zu verfallen, das weiß ich nicht. Und wie viel Sachen ich mir anschaffen kann, wie viel Geld ich verdienen kann und wie eng meine geschäftlichen oder beruflichen Verbindungen sein können, ohne dass ich dem Teufel an die Angel gehe, das weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, dass eine satanische Macht hinter jedem weltlichen Ding steht. Wie lebenswichtig ist es deshalb, dass jeder Christ eine klare Einsicht in das Wesen des Weltgeistes hat, damit er erkennt, wie ernst die Gefahr ist, der er ständig ausgesetzt ist.

Sicher meint ihr jetzt, ich ginge zu weit. Vielleicht sagst du: „Das ist ein nettes Beispiel für eine Predigt, aber ich habe das Gefühl, dass du doch sehr übertreibst.“ Wenn wir jedoch recht hinsehen, dann werden wir von der Welt dasselbe sagen müssen wie vom Opium, dass nämlich dahinter eine finstere Macht verborgen ist, die nur darauf wartet, Menschen zu verführen und in ihren Bann zu schlagen. Wem die Augen wirklich für den wahren Charakter der Welt geöffnet sind, der wird zugeben, dass man alle diese Dinge mit Furcht und Zittern anfassen und dabei stets auf den Herrn schauen muss. Ich weiß auch, dass er jeden Augenblick Gefahr läuft, vom Satan umklammert zu werden. Wie die Droge, die zunächst willkommen ist und die Krankheitserscheinungen lindert, schließlich selbst zu einer Krankheitsursache werden kann, so können die Dinge der Welt, deren Gebrauch unter der Aufsicht des Herrn erlaubt ist, uns zum Fallstrick werden, wenn wir unachtsam sind. Nur Narren sind in einer solchen Situation leichtsinnig.

Da ist es kein Wunder, wenn wir mit einem gewissen Neid auf Johannes den Täufer schauen. Wie leicht wäre es, so denken wir, wenn wir uns einfach aus der Welt an einen sicheren Ort zurückziehen könnten. Aber wir sind eben nicht wie er! Unser Herr hat uns in die Welt gesandt, damit wir seinen Fußspuren nachfolgen sollen. Wie er sollen wir „essen und trinken“. Weil Gott die Welt so liebt, deshalb lautet sein Befehl an uns, „hinzugehen in alle Welt“ und seine frohe Botschaft zu verkündigen. Und dieses „alle“ schließt auch bestimmt die Leute ein, mit denen wir täglich Tuchfühlung haben.

Hier stehen wir nun vor einem ernsten Problem. Wie schon gesagt, muss es eine Grenze geben. Bestimmt hat Gott doch irgendwo eine Demarkationslinie gezogen. Wenn wir innerhalb dieser Grenze bleiben, so sind wir sicher, haben wir gesagt. Überschreiten wir sie, so droht uns Gefahr. Aber wo liegt nun diese Grenze? Wir müssen essen und trinken, heiraten und Kinder großziehen. Wir müssen Handel treiben und uns müde arbeiten. Aber wie sollen wir dies tun, ohne uns dabei zu infizieren? Wie können wir unbeschwert mit den Männern und Frauen umgehen, die Gott so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn für sie hingegeben hat, und uns selbst dabei von der Welt unbefleckt erhalten?

Wenn der Herr unser Kaufen und Verkaufen monatlich auf so und so viel begrenzt hätte, wie einfach wäre es dann! Die Regeln wären klar, und jeder könnte sie befolgen. Alle, die monatlich mehr als einen bestimmten Betrag ausgäben, wären weltliche Christen, und alle, die weniger als diesen Betrag ausgäben, wären unweltlich.

Aber da der Herr keine Zahlen festgesetzt hat, sind wir unablässig auf seine Leitung angewiesen. Die Antwort auf unser Problem ist ganz wunderbar. Durch Regeln ungebunden, sollen wir uns in Schranken anderer Art halten: in den Schranken seines Lebens. Wenn unser Herr uns ein System von Regeln und Bestimmungen hinterlassen hätte, dann müssten wir stets bedacht sein, uns daran zu halten. In Wirklichkeit aber ist unsere Aufgabe viel einfacher und unkomplizierter: Wir müssen im Herrn bleiben, dann können wir sein „Gesetz“ halten. Wir brauchen also nur mit ihm in Gemeinschaft zu bleiben. Und die Freude hieran ist, dass wenn wir nah an Gott bleiben, dass uns Sein Heiliger Geist stets sagen wird, wann wir diese Grenze erreicht haben!

Wir haben schon über das Reich des Antichristen gesprochen, das bald offenbar werden wird. Johannes schreibt seinen „Kindlein“ in seinem Brief über die Welt und die Dinge der Welt (1. Joh. 2,15) und fährt dann mit einer Warnung fort: „Wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind jetzt schon viele Antichristen aufgestanden“ (Vers 18). Wie soll man sich da verhalten, zumal er auch noch von einem viel gefährlicheren „Geist des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt und schon jetzt in der Welt ist“, spricht (4,3)? Wie kann man in unserer Einfalt unterscheiden, was richtig und was falsch ist? Wie kann man überhaupt erkennen, welcher Boden schlüpfrig und welcher so sicher ist, dass man auf ihm gehen kann?

Die Antwort, die Johannes gibt, ist so einfach, dass wir uns heute fürchten, sie zu glauben. „Ihr habt die Salbung des Heiligen, und ihr wisst alles…Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand unterrichte, sondern wie seine Salbung euch über alle Dinge belehrt und wahrhaftig und keine Lüge ist, so bleibt ihr in ihm“ (2,20.27). Dies ist ein Hinweis auf den Geist der Wahrheit, den Jesus verheißen hat, und der sowohl die Welt überzeugen, wie auch seine Jünger in alle Wahrheit leiten wird (Joh. 16,8.13).

In jedem Einzelfall muss es eine sichere Grenze geben, die Gott kennt, und die wir nicht überschreiten dürfen. Sie ist aber nicht auf dem Boden markiert, dass wir sie sehen könnten. Aber eins ist sicher: Er, der Tröster, kennt sie. Sollten wir ihm nicht vertrauen? Wenn wir im Begriff sind, sie irgendwo zu überschreiten, können wir uns dann nicht darauf verlassen, dass er uns dies sofort innerlich anzeigt?

In 1. Korinther 7 gibt uns Paulus einige weitere Richtlinien zu unserem Thema. „Dies sage ich, Brüder, die Frist ist kurz. Deshalb sollen hinfort die, die Frauen haben, so leben, als hätten sie keine, und die, die weinen, als ob sie nicht weinten, und die, die sich freuen, als ob sie sich nicht freuten, und die, die kaufen, als ob sie es nicht besäßen, und die, die die Welt gebrauchen, so, dass sie sie nicht missbrauchen. Denn die Gestalt dieser Welt vergeht. Ich möchte, dass ihr von Sorgen frei seid“ (Verse 29-32). Hier werden verschiedene Gegenstände behandelt, aber der beherrschende Faktor ist doch deutlich der, dass „die Frist nur noch kurz ist“, oder, wie andere übersetzen, dass sie „beschränkt“ ist. Wir leben, so sagt der Apostel, in einer Zeit außerordentlicher Spannung, und der Grundsatz, der uns in solchen Tagen leiten soll, lautet: „dass diejenigen, die haben…leben, als hätten sie nicht.“

Widerspricht sich Paulus nicht, fragen wir erstaunt. In Epheser 5 schärft er den Männern ein, sie sollten ihre Frauen so vollkommen lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt hat—nicht weniger. Und hier sagt er ihnen, sie sollten so leben, als hätten sie überhaupt keine Frau! Erwartet er wirklich, dass wir solche Gegensätze miteinander vereinigen können?

Schon hier soll gesagt werden, dass nur Christen ein solch paradoxes Leben führen können. Vielleicht verschafft uns aber der Ausdruck „als hätten sie nicht“ einen Schlüssel zu diesem Problem. Er zeigt, dass es sich um eine innere Angelegenheit handelt, um eine Sache, die die Treue des Herzens betrifft. In Christus gibt es eine innere Befreiung für Gott, die mehr ist als ein äußerer Verhaltenswandel. Sie haben, und darüber freuen sie sich in Epheser 5. Aber sie sind nicht an das gebunden, was sie besitzen. So freuen sie sich in 1. Korinther 7 auch, wenn sie nicht haben. Trotz all ihres „Habens“ sind sie vom Geist der Besitzgier, der in der Welt herrscht, in Wahrheit befreit. Sie können leben, wie „solche, die nicht haben“.

Der natürliche Mensch fällt von einem Extrem ins andere. Wenn er „hat“, dann ist er völlig hingerissen von dem, was er hat. Oder wenn er religiös ist, so gibt er das weg, was er hat, damit er es nicht länger hat und sich gar nicht mehr darum zu kümmern braucht. Aber die Haltung des Christen unterscheidet sich völlig von dieser natürlichen Art. Die Art des Christen, das Problem zu lösen, besteht nicht darin, dass er eine bestimmte Sache entfernt, sondern darin, dass er sein Herz vom Zugriff dieser Sache befreit. Die Frau wird nicht „abgeschafft“, und ebenso wenig die Zuneigung zu ihr. Aber Frau und Mann sind von der maßlosen Zuneigung zueinander befreit. So wird auch die Not, die Weinen verursacht, nicht beseitigt, aber das Leben wird nicht länger von diesem Leid beherrscht. Der Anlass der Freude bleibt bestehen, aber es gibt eine innere Sperre gegen die völlige Hingabe an das Ding, das sie hervorgerufen hat. Kaufen und Verkaufen gehen wie vorher weiter, aber eine innere Befreiung hat den Zugriff auf die Person gelockert. Wir haben alles, aber wir haben es, als „ob wir nicht hätten“.

Wir sagen, wir wollten das Zeugnis Jesu auf der Erde aufrechterhalten. Wir wollen uns aber daran erinnern, dass dies Zeugnis nicht auf das gegründet ist, was wir über dies oder jenes sagen könnten, sondern auf das, was der Satan über uns zu sagen hat. Gott hat uns in die Welt gestellt, und zwar oft auf einen Posten, der so schwierig ist, dass wir meinen, weltliche Leute hätten es viel leichter als Christen. Das kommt daher, dass Christen in der Tat Fremdlinge sind, die hier in einem Element leben, das nicht ihrer Natur entspricht. Ein Taucher kann tief ins Meer tauchen, aber ohne Spezialausrüstung und ein Gerät, das ihm sein Lebenselement, die Luft, zuführt, kann er dort nicht bleiben. Der Druck ist zu groß, und er muss in die Bedingungen der Welt zurück, zu der er gehört.

So ist auch das Problem unserer Berührung mit der Welt nicht durch eine Änderung unserer äußeren Verhältnisse zu lösen. Manche meinen, in der heutigen Zeit sei es ein Zeichen von Geistesleitung, wenn man für die Zukunft keine Vorsorge treffe. Das ist aber keine Geistesleitung, sondern Dummheit. Was wir mit unserem Gewinn machen sollen, das wird uns noch im letzten Kapitel beschäftigen; aber Gottes Wort sagt deutlich, dass wir die Welt gebrauchen sollen. Wir sollen essen und trinken, Handel treiben und das Land bewirtschaften, wir sollen uns freuen, jawohl, und wenn es nötig ist, dann sollen wir weinen. Aber wir dürfen aus all diesen Dingen nicht das Letzte herausholen. Wir haben gesehen, was bei unseren Beziehungen zur Welt auf dem Spiel steht. Es ist deshalb kein Wunder, dass wir vorsichtig auftreten und immer bereit sind, uns von einem freundlichen Wink des Trösters zurückhalten zu lassen.

Jesus kam „von oben“. Er konnte, ohne Widerspruch befürchten zu müssen, von sich behaupten: „Der Fürst dieser Welt kommt, gegen mich aber vermag er nichts.“ Die Demarkationslinie war gezogen, nicht auf dem Boden vor seinen Füßen, sondern in seinem eigenen Herzen. Genauso wahr ist es, dass alles in dieser Welt, das „von oben“ ist, ebenso außer Gefahr ist wie er. Gott hat die Luftzufuhr in der Hand und lässt die Pumpe unter seiner Aufsicht laufen. Das Leben, das „nach oben“ gehört, wird von ihm „hier unten“ aufrecht erhalten und versorgt. So kommt es, dass wir uns um eine Sache, die geistlich und „von Gott her“ ist, nicht zu sorgen und um ihre Erhaltung nicht zu kämpfen brauchen. „Mein Reich ist nicht von dieser Welt, sonst würden meine Diener kämpfen!“ Sie brauchen das aber nicht!

Gott beunruhigt sich einfach deshalb nicht über uns, weil er nicht um seinen Heiligen Geist fürchtet. In gewisser Hinsicht ist ein minderwertiges geistliches Leben unmöglich, weil geistliches Leben göttliches Leben ist. Und so kann auch geistliches Leben nur überwunden werden, wenn Gott selbst überwunden werden kann. Gott disputiert nicht über diese Tatsache. Es genügt ihm, dem Tröster die Verwirklichung in uns zu überlassen. „Ihr seid von Gott, meine Kindlein, und ihr habt sie überwunden. Denn der, der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist“ (1. Joh. 4,4).

Und in dem Vers, der uns sagt, dass sich die ganze Welt in der Gewalt des Bösen befindet – ja, in genau demselben Vers!—, wird uns nochmals versichert, dass „wir von Gott sind“ (1. Joh. 5,19). Wir sind von Gott! Könnten wir etwa eine herrlichere Tatsache entdecken, um jene vorhergenannte böse Tatsache auszugleichen oder zu überbieten? Wir, die wir an den Namen Jesu glauben, „sind nicht geboren aus Blut, noch durch den Willen des Fleisches, noch durch den Willen des Mannes, sondern von Gott“ (Joh. 1,13). Lobet ihn, denn weil wir von Gott geboren sind, kann uns der Böse nicht anrühren! (1. Joh. 5,18).

Um es ganz einfach zu sagen: Die Macht des Satans manifestiert sich überall in der Welt. Aber wo immer Männer und Frauen im Geiste leben und sich der Salbung bewusst sind, die sie von Gott haben, da verflüchtigt sich diese Macht. Gott hat eine Linie gezogen, eine Grenze, hinter der Satans Befehle nicht gelten, weil er, Gott selbst, dort gegenwärtig ist. Wenn wir Gott in uns Raum geben, welcher Spielraum sollte dann noch für den Bösen übrig sein?

Sind wir also völlig für Gott? Kann Satan von Dir, von Euch und von mir bezeugen: „Diesen Menschen kann ich nicht umgarnen!“?

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