Kannst du es sehen, fühlst du es?

22/10/2016

Es gab einen Bettler, der am Straßenrand saß und hoffte, dass Münzen in seine Tasse fallen würden. Das einzige was zur Zeit darin war, war ein kleiner Haufen von Reiskörnern.

Dann gab es einen Schrei, dass der König dort entlang kommen würde. Der Bettler wurde wirklich hoffnungsvoll. Der König war ein guter Mann. Sicher würde er ihm ein paar Münzen geben.

Als die Kutsche des Königs herankam, näherte sich der Bettler und wartete. Der König kam aus seiner Kutsche heraus und stand vor dem Bettler.

Der König sagte: „Könntest du mir bitte etwas von deinem Reis geben?“

Der Bettler war erstaunt und verärgert. Wie konnte ein König so etwas von einem armen Mann verlangen? Widerwillig nahm er ein, zwei, drei Reiskörner, und legte sie in die Hand des Königs.

Der König ging weiter und der Bettler schaute zu, sehr verärgert über das was geschehen war. Aber als die Kutsche des Königs wegfuhr, sah der Bettler etwas in seiner Tasse blinken. Er blickte nach unten und dort, in seinem Haufen von Reis, waren drei Münzen. Und dann natürlich, erkannte er es. Und mit Reue gefüllt dachte er: „Oh König, hätte ich es doch alles gegeben.“

 

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