Eine aufrichtige Suche nach Ewigem Leben

20/2/1989

 

Offensichtlich sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit (was anschei­nend etwas anderes ist als Unzucht), Ausschweifung, Götzendienst (etwas Gott vorziehen, irgendet­was—in deinem Scheckbuch, deiner Zeit, deinen Gedanken), Zauberei (was auch die Horoskop-Spalte in der Zeitung einschließt, oder mit einem Oujaboard rumzuspielen), Feindschaft, Hader, Eifersucht (etwas so simples wie Eifersucht wird in einem Atemzug genannt mit Zauberei und Un­zucht), Zorn (überschäumendes Temperament—Wie gehst du damit um? Zimmergenossen, Arbeits­kollegen, Verkehrssituation, Kinder, Eltern, Ehepartner), Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid (auf Dinge anderer Menschen schauen nur um zu wünschen, die selbst zu haben), Saufen, Fressen, und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. (Galater 5,19-21)

Lass dich nicht betrügen! Wenn irgendeine dieser Sachen deinen Lebensstil beschreibt, denk nicht, dass du dann das Königreich Gottes erben wirst. Du kannst neun Tage die Woche zur Kirche gehen, und das wird diese Verse nicht ändern. Wir vergessen allzu leicht, uns mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen, und denken stattdessen, dass irgendeine Form der Gottgefälligkeit unsere See­le schon retten wird. So ist das eben nicht. Das ist nicht zugesagt. Gottes Wort sagt, „denkt nicht, dass irgendwer, der so lebt, je in den Himmel kommt.“ Es ist unmöglich, wenn dies dein Leben beschreibt.

Das stimmt aus dem Grund, weil es da diese Sache gibt, die man Sünde nennt. Und der Lohn der Sünde ist immer der Tod. Das ist die Natur des Universums.

Nehmen wir an, du findest heute heraus, dass du eine tödliche Krankheit hast und du dem­nächst sterben wirst. Du gehst zum Arzt, und der sagt: “Nehmen Sie diese Medizin, dann werden Sie geheilt. Ansonsten sterben Sie mit Sicherheit.“ Würdest du dann nach Hause gehen und erstmal darüber nachdenken, dir die Medizin anschauen und dann sagen “schön, ich meine wirklich, dass dieser Arzt das zu eng sieht. Ich sehe nicht, wo das vielleicht wahr sein könnte. Ich denke nicht, dass ich diese Medizin nehmen werde.” Wenn das nun so laufen würde, und du wärst gestorben—wäre es dann fair zu behaupten, der Arzt habe dich umgebracht? Selbstverständlich nicht! Die Krankheit hat dich umgebracht. Und du warst blöd genug, das Heilmittel nicht zu nehmen. Das war deine Entscheidung. Du hattest die Gelegenheit. Du hattest nur nicht genug Vertrauen in die ärztliche Verordnung, um zu tun, was er sagte.

Du wirst nicht vor den Thron Gottes gehen können und sagen: “Schön—das hast du mir nie gesagt” oder “Ich hatte nicht ausreichend Gelegenheit” oder “Das ist nicht mein Fehler” oder “Wie kannst du mich so in die Hölle stoßen? Das ist nicht fair! Ich hörte, du solltest doch ein Gott der Liebe sein.” So wird das nicht funktionieren. Die Seuche ist schon kräftig am Wirken in deinem Körper, und sie ist tödlich. Das ist sicher. Der Lohn der Sünde ist der Tod und alle haben gesündigt und ver­fehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten. (Römer 6,23;3,23) Diese Sünde hat dein Le­ben versalzen und es gibt nur ein Heilmittel. Wenn du sagen willst “Du bist einfach zu engstirnig und ich werde dieses Mittel nicht nehmen”, dann stirbst du eben. Und du wirst dem Großen Arzt nicht mit erhobenem Zeigefinger herumfuchteln können und sagen “Wie kannst du mich so sterben lassen?” Es ist deine Entscheidung.

Das ist die Gelegenheit, direkt vor deiner Nase. Und das ist die Natur des Königreichs Gottes. Du kannst es leugnen—das ist das erste, was einem Krebspatient widerfährt. Sie machen fünf Stadien durch. Das erste Stadium ist immer Verleugnung—“Ich weigere mich, das zu glauben. Das kann einfach nicht sein. Das ist kein Krebs, und das ist nicht tödlich. Ich weigere mich, das zu glauben.” Das kann auch deine Antwort sein.”Das kann nicht sein. Es kann nicht tödlich sein. Das ist nicht wahr. Ich bin so gut wie jeder andere Typ.” Ordne deine Liste von Sachen, an die du denken musst—aber man muss wirklich realistisch damit umgehen. Denn weder zu glauben, das wäre nur zu engstirnig, noch zu wünschen, dass es nicht so wäre, ändert die Wirklichkeit dieser Sache. Wir müs­sen Gott gegenüber aufrichtig sein, in all diesen Angelegenheiten.

Also, wo kriegen wir jetzt diese Medizin her, die wir brauchen, um uns vor der Seuche “Sünde” zu retten? In der Bibel, im 15. Kapitel des Lukasevangeliums, steht die wohlbekannte Geschichte des verlorenen Sohnes, die wirklich Licht auf diese Frage wirft.

“Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie. Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen.” (Verse 11-13)

Er entfernte sich soweit auch nur irgend möglich vom Vater. Er tat alles, was er tun konnte, um sich zu amüsieren. Er verschwendete seinen Reichtum mit ungezügeltem Leben. Er befriedigte seine sündige Natur. Was auch immer sich “gut anfühlte”—er tat es. Er dachte, das wäre ja auch sein gutes Recht. So zog er weg in ein fernes Land und lebte. Und es war großartig! Niemand konnte ihm einreden, dass er da keine gute Zeiten hatte. Sie waren wundervoll. Nachdem er alles ausgegeben hatte, gab es eine schwere landesweite Hungersnot. Auf einmal war das alles nicht mehr so lustig. Auf einmal wurden Forderungen an sein Leben gestellt, und er fing an, Bedürfnisse zu spüren.

Während er seinen Reichtum verschleuderte, hatte er sich gegenüber seinen Bedürfnissen blind ge­stellt. Jetzt auf einmal wurden jene Bedürfnisse sehr wirklich. Er fing an, in sich zu schauen, und—dieser Mangel tat ja weh! Hungersnot im ganzen Land—da ging er hin und diente sich einem Staatsbürger dieses Landes an. Der schickte ihn auf seine Felder, seine Schweine zu füttern. Dieses Land ist weit entfernt vom Vater, und der oberste Staatsbürger in diesem Land ist Satan. Und genau das ist es, was Satan uns antut. Er lässt uns uns selbst genießen, eine tolle Zeit in seinem Land ver­bringen unter Einsatz unseres Reichtums. Aber wenn er sieht, dass wir in Not geraten sind, schnappt er uns am Kragen und sagt “Schau, ich hab’ den perfekten Platz für dich. Und das ist der Saustall. Ich denk’, ich werd’ dich jetzt zu den Schweinen reinwerfen.” Satan behandelt seine Diener nicht ganz so toll, wenn die anfänglichen Flitterwochen einmal vorbei sind. Jetzt ist der Sohn im Saustall. Das ist entwürdigend. Es ist mitleiderregend. Jetzt ist er hungrig, friert, ist einsam... und da ist kein Weg, seine Bedürfnisse zu befriedigen. Seine Dummheit und sein Stolz fangen jetzt an zu schrumpfen.

“Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sa­gen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater.” (Lukas 15,17-20a)

Du kannst es sehen, was im Leben dieses Mannes passieren muss, damit er in die Wirklichkeit, da­mit er zur Besinnung kommt. Und zwar so: “Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger!” Auf seine Art gibt er einfach zu: “Ich hab’ Hunger!”

Jesus sagte: “Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” Wir müssen, ganz wie der Sohn in dieser Geschichte, aufrichtig genug sein zuzugeben, dass wir hungrig sind, dass wir nicht alles komplett haben. Dass da in unserem Leben nicht all tollen Sachen geschehen, die wir gerne jedem vorspielen. Gib zu, dass du Hunger hast; schluck’ deinen Stolz runter. Jesus sagte: “Wenn du das zugibst und zu mir kommst, gebe ich dir Frieden. Ich schaffe dir Ruhe. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.”

Der Sohn kam zur Besinnung und sagte: “Ich sterbe vor Hunger! Und ich weiß, dass mein Vater zu Essen hat. Was ich meinem Vater sagen will, ist das: ‘Ich habe gesündigt gegen den Himmel und dich’”. Er gab seine Auflehnung zu. Das war nicht einfach die Selbstsucht eines “Ich will dass Gott all meine Bedürfnisse befriedigt!” Das war nicht nur “Gott wird mir ein besseres Los bescheren als das ich hier habe!” Nein, er hatte auch die Tatsache begriffen, dass er gegen den Himmel und ge­gen seinen Vater gesündigt hatte, und dass da sein Herz offen den Aufstand probte. Und das gab er zu.

Wenn es irgendetwas in dir gibt, das erlernen kann, Sünde zu hassen, um es so zu nennen, wie Gott es nennt, um es so zu hassen wie Gott es hasst: Lass nichts, sei es eine Haltung, eine Tätigkeit, wie du über Leute sprichst, egoistisch und selbstbezogen, wie du nie etwas für irgendwen tust, außer für dich selbst, wie du dich über alles beschwerst—was auch immer es gerade ist, lass es niemals soweit kommen, dass du in deinem eigenen Leben keine Sünde mehr entdecken und mit Leidenschaft hassen kannst. Dieser Mann konnte, soweit er auch gegangen war, als er alles verschleuderte, was sein Vater ihm gegeben hatte, immerhin noch sagen: “Ich weiß ganz klar, dass ich gegen den Him­mel und gegen dich, Vater, gesündigt habe, und das ist verkehrt. Ich probte den Aufstand in meinem Herzen.” Ich hoffe, du lässt nie diesen Punkt hinter dir, und ich hoffe, dass du dich vorwärts bewe­gen wirst, wenn du erst einmal diese Dinge in deinem Leben entdeckt hast.

„Er kam zur Besinnung.“ Er wollte nicht in einem Saustall leben. Kannst du das verstehen? Er kam zur Besinnung, und er stellte fest: er war von der Natur seines Vaters, und der Saustall war nicht sein Zuhause. Er begehrte die Schoten zu essen und er lebte wie ein Schwein im Saustall—aber et­was in ihm wusste, dass das verkehrt war. Er hatte die Natur seines Vaters, und er war aus seinem Holz und hasste es, im Saustall zu hausen. Er kam zur Besinnung. Wenn du eine Schweinenatur hast, wirst du es im Saustall höchst angenehm finden. Wenn du so über diese Dinge denkst, wenn das alles ist, was du willst, dann findest du es sehr angenehm dort. Du wirst die Schoten fressen und dich im Schlamm wälzen.

Wenn du aber das Wesen deines Vaters hast—und es gibt auf diesem Planeten Erde nicht eine Per­son, die nicht im Bild ihres Vaters erschaffen wäre, im Bild Gottes—dann weißt du irgendwo ganz tief im Herzen dass ein Leben nur für dich ein Saustall ist. Dein Saustall kann mit edlem Teppich ausgelegt sein, mit Kühlschrank, Mikrowelle. Er kann ein Büro haben und einen Computer. Den­noch bleibt es ein Saustall, weil das nicht im Haus des Vaters ist. Und etwas in deinem Wesen schreit auf und sagt: “Nein! Es ist nicht richtig! Es ist verkehrt! Ich gehöre hier nicht hin. Das ist nicht mein Leben. So will ich nicht leben. Ich muss hier weg!” Und der Vater wird so gütig sein und dir diese Chance einräumen. Aber du musst zur Besinnung kommen.

“Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.” (Lukas 15,20)

Beachte, was der Vater da macht. Er hält nach seinem Sohn Ausschau. Er sieht ihn, als er noch ein ganzes Stück Weges entfernt ist. Das ist es, was Gott der Vater auch für uns tut. Während wir noch ein ganzes Stück Weges entfernt sind, egal, in was wir uns da herein geritten haben, egal, wie lange wir unseren Reichtum verschleudert haben, egal wie viele Schoten wir uns ins Maul gestopft haben wie ein Schwein: das spielt keine Rolle. Während wir noch ein ganzes Stück Weges entfernt sind, hält der Vater nach uns Ausschau. Er lehnt sich weit aus dem Fenster, achtet dabei auf jeden noch so leisen Hinweis, ob nicht irgendjemand zu IHM umkehrt. Und wenn er uns am Horizont auftauchen sieht, rennt er uns entgegen. Das ist das Bild dieses ehrfurchtgebietenden Gottes, dem wir dienen. Er achtet auf den leisesten Hinweis auf uns am Horizont, und sobald Er uns sieht, rennt er uns ent­gegen. RENNT! Er wartet nicht geduldig, um uns mit Anpfiffen wegzufegen: “Hab ich dir nicht gleich gesagt, das wird so kommen?” Das wäre nicht unser Vater. Unser Vater hat unbegreifliche Liebe für uns und rennt uns, so schnell es geht, mit offenen Armen entgegen!

“Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße.” (Lukas 15,21)

Er kann nicht mal zuende sagen, was er vorhatte. Der Vater unterbricht ihn mitten in seinem Satz, bevor er seine kleine Rede fertig halten konnte. “Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße und bringt das gemästete Kalb und schlachtet’s; lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist ge­funden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.” (Lukas 15,22-24) Sie schmissen ’ne Party!

Genau so freut sich Gott jedes mal, wenn eines seiner Kinder, das tot in Sünden war, sich ihm zu­wendet und wieder zum Leben zurückkehrt. Kinder, die ihr Leben vergeudet haben, und es zuließen, dass ihr Verstand von all dem Müll der Welt um uns gefesselt wird, die sich solange im Schlamm gewälzt haben, bis sie zur Besinnung kamen und sagen: “Ich habe gesündigt gegen dich und ich will zurückkehren. Ich will nichts weiter als dein Sklave sein.” Der Vater lässt sie nicht mal diese Worte loswerden. Er sagt: “Du bist immer noch mein Kind. Ich liebe dich.” Und er gibt ihnen einen Umhang für den Rücken und einen Ring für ihren Finger, trotz der Tatsache, dass sie all die wundervollen Dinge am Ende verschleudert haben, die er in der Vergangenheit schon für sie getan hatte.

Der Prophet Jesaja hat das so ausgedrückt: “Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist. Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedan­ken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.” (Jesaja 55,6.7) Suche den Herrn, solange nahe ist, solange dir diese Gele­genheit noch frisch im Gedächtnis ist. Wenn du dich dem Herrn zu—und von deinen bösen Gedan­ken abwendest, und von deinen niederträchtigen Wegen, dann wird Er gnädig sein und dir freimütig vergeben.

Micha sagte, “Wer ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld de­nen, die übrig geblieben sind von seinem Erbteil; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er ist barmherzig! Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle un­sere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.” (Micha 7,18.19)

Wer ist ein Gott wie dieser, der seinen boshaften Söhnen und Töchtern auch noch hinterherläuft? Und alles, was Er will, ist die leiseste Andeutung, dass wir von unseren bösen Gedanken umzukeh­ren bereit sind, von unserem zugemüllten Verstand und von einem Leben, dass Seine Heiligkeit ver­unreinigt. Nur den Hauch einer Andeutung, dass wir es umkehren und unser Leben Ihm anvertrauen werden.

Wer ist ein Gott der Sünden verzeiht, Übertretungen vergibt, nicht für immer zornig bleibt, der es ge­nießt, Gnade zu zeigen? Es ist Ihm ein Vergnügen. Es wühlt Ihn auf, uns seine Gnade zeigen zu können. Er genießt das. Und er nimmt unsere Sünde und wirft sie in die Tiefen der tiefen, blauen See, um nie wieder ein Wort darüber zu verlieren, um sich nie wieder darüber schuldig zu fühlen. Stattdessen: ein für allemal weg, für immer abgehakt. Auf ewig ertränkt in einem Ozean aus Gottes Liebe und Vergebungsbereitschaft. Das ist der Vater, der dich ruft und den Horizont danach absucht, dass du zur Besinnung kommst und den Saustall hinter dir lässt.

Das ist genau die Entscheidung, die ich dir anbieten, dir nahe legen möchte. Eine sehr ernsthafte Entscheidung. Denk ja nicht “Ich hab ja noch ein paar Jährchen, mein Leben zu ordnen.” Es kann sein, dass Gott dir sagt: “Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern!” Es ist idiotisch, in der Zukunft zu operieren. Ruf Ihn an, solange Er nahe ist.

Vater im Himmel, wir knien nun vor dir nieder. Du bist der Große ICH BIN, der siegreiche König des Weltalls. Wir bitten dich um Vergebung, im Namen unseres Herrn Jesus. Und wir sind es nicht einmal wert, deine Handlanger zu sein. Wir beten nicht einmal um Sohnschaft. Und doch ist es wirklich, und wir wissen, dass es wahr ist, weil Du es gesagt hast: es ist wahr, dass du die Sünde aus unserem Leben werfen willst, die der letzten fünf Minuten, Stunden, Tage und Jahre. Dass du all das nehmen und einen Mühlstein dran binden willst und es versenken willst auf den Grund des Ozeans aus Deiner Liebe.

Unser Vater, wir wissen nicht, wie wir das verstehen sollen, dass unsere Demut und das Benennen und das Zugeben unseres Widerspenstigkeit einfach in einem Fest gefeiert wird. Aber Du hast es so gesagt, und wir werden mit Dir in dieses Fest einstimmen. Wir werden deine Vergebung dankbar entgegen nehmen. Wir werden deine Liebe dankbar entgegen nehmen. Und wir werden alle Tage unseres Lebens demütig mit dir wandeln. Vater, wir wollen den Saustall nicht; wir wollen niemals dorthin zurück. Du warst gut zu uns. Du hast uns mit offenen Armen wieder aufgenommen; Du bist uns entgegengerannt. Ich weiß, es wird schwer, dir eins Auge zu schauen und diese Art Gnade in Empfang zu nehmen, diese Art Liebe, diese Art Behandlung. Denn wir waren so langsam, wenn es darum ging, all denen diese Art Behandlung anzubieten, die uns in Kleinigkeiten beleidigt haben.

Vater, wir beten, dass Du uns die Augen öffnest für Deine Güte, für Deine Liebe, für Deine Gnade. Du lässt uns einen Gott sehen, der für immer vergibt—einen Gott, der uns vom Scheitel bis zur Sohle begnadigt. Und wir können mit Dir in Liebe und völliger Vergebung und Reinheit wandeln, unseren Umhang so rein gewaschen wie feines Linnen.

Vater, wir beten, dass der Wohlgeruch Deines Lebens bald und mit zunehmendem Ruhm der Wohl­geruch unseres Lebens wird. Dass wir Deine Liebe, die Du über uns ausgegossen hast, ebenso ausgie­ßen über unsere Nachbarn, unsere Kinder, unsere Partner, unsere Freunde, unsere Arbeitskollegen, unsere Vorgesetzten und Untergebenen. Dass wir sie mit derselben Liebe überschütten, die Du uns gegeben hast. Unwürdig wie wir sind nehmen wir alles dankbar an, was Du für uns getan hast. Du hast Deine Hand ausgestreckt, uns zu erreichen, und wir können nichts weiter tun, als in Deine Arme zu laufen. Vater, als ein Dir zugerüstetes Volk bitten wir, dass Du Deinen Geist sendest, um die Schuld in unserem Gewissen ebenso wegzuwaschen wie die Schuld in unserem Leben. Dass du uns wie­der­belebst und uns einen Geist der Freiheit und der Heiligung gibst, einen Geist innerer Stärke und Schönheit, die von Jesus Christus kommt, der in uns ist.

Vater, wir bitten dass du uns emporhebst als Leute, die sicher sind in der Liebe, die du uns angebo­ten hast, und sicher genug, unseren Freunden, Verwandten, und Leuten um uns her in die Augen zu schauen und ihnen dieselbe kompromisslose Liebe zu zeigen, die Du uns gegeben hast. Vater, ich bitte Dich, dass Du uns eine Liebe und Zufriedenheit und Friede und Ruhe in Jesus Christus gibst für alle, die Dir ihr Leben geöffnet haben. Vater, erfülle uns mit Deinem Heiligen Geist und erlaube uns, in der Anmut deiner Heiligkeit zu wandeln. Wir beten dieses Gebet im Namen unseres Herrn Jesus. Amen.

 

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