Das vermischte, verschmolzene, gemeinschaftliche Christus-Leben... Heute

12/3/2000

Sonntag, 12. März 2000

Frage: Könntest du mir Schriftstellen geben, warum ihr glaubt, dass es für Gläubige unangemessen ist, sich sowohl in einem formelleren „Gottesdienst“, als auch informellen zu treffen (um weitere Beziehungen zu pflegen)? Die Bibel sagt mir, dass die Gläubigen des ersten Jahrhunderts weiterhin zum Temple gingen (nicht nur in die Vorhöfe, sondern auch in die formelleren „korporativen“ Versammlungszeiten), auch als sie begannen, sich zu Hause zu treffen. Ich versuche nicht argumentativ zu sein, sondern es zu verstehen. Warum nicht einfach im System bleiben und von innen arbeiten?

Hallo Jeff, :) Gut von dir zu hören - es könnte aber Wochen brauchen, deine Fragen zu beantworten! „Wie isst man einen Elefanten?“ Antwort: „Ein Bissen auf einmal.“ Also werde ich es versuchen. :)

Okay, nur zum Spaß. :) Lass uns das ganze herumdrehen und es von der anderen Seite betrachten. (Da wir uns so weit von Gottes Absicht und den Wegen Jesu und der Apostel entfernt haben, sollten wir vielleicht eher nicht damit beginnen, HEUTE als Bezugspunkt zu WIDERlegen, sondern wir sollten mit dem Apostolischen Leben anfangen und versuchen, all das zu sehen was wir diesem stattdessen angetan haben!) Also, hier ist das Spiel: :) Kannst du mir Schriftstellen geben, um die Praxis zu rechtfertigen von einem Mann mit einem Titel, eine wöchentliche Zeremonie auf den Terminkalender zu setzen und eine vorbereitete Rede vor einer Gruppe von Menschen zu halten, die an etwas „teilnehmen“? Du weißt, dass es nicht schwierig sein würde, dieser Liste 4.000 Additionen, Subtraktionen, Verzerrungen und Verdünnungen hinzuzufügen. Bleiben wir aber jetzt bei diesen. Kannst du mir Schriftstellen geben, um die Praxis eines Mannes mit einem Titel zu rechtfertigen, eine wöchentliche Zeremonie auf den Terminkalender zu setzen und eine vorbereitete Rede vor einer Gruppe von Leuten zu halten, die „teilnehmen“ und für sein „Gehalt“ den Hut rumreichen? Und andere Dinge?

Die Wahrheit ist, dass es keine Rechtfertigung für diese Abkehr von der Schrift und Praxis der Gläubigen, die unter der Führung Jesu durch die Apostel geboren wurden, gibt. „Wenn ihr zusammen kommt, Brüder, hat jeder ein Wort der Unterweisung, ein Lied ...“ Es gibt KEIN anderes biblisches Muster für wenn Gläubige zusammen sind, außer einem Priestertum. Keine Zeremonien, keine vorgefertigten choreographierten Sachen, keine zugewiesenen Anführer. Jesus selbst verbietet Titel und Positionen und Traditionen. Hat Paulus jemals an eine Gemeinde „gepredigt“ (und sicherlich hält sich niemand heute für einen besseren Mann als Paulus)? Kein solch Ereignis hat jemals stattgefunden, das der Heilige Geist aufgezeichnet hat. Als Paulus in Troas war, sagt die Bibel, dass er bis zum Morgengrauen mit den Heiligen „dialogierte“. Er hat nicht „gepredigt“ und es gibt keine Beispiele in der Heiligen Schrift vorzufinden, von dem was heute mit Zeremonien und Reden an einem heiligen Tag in einem heiligen Gebäude (oder einem heiligen Wohnzimmer für den „Gottesdienst“) passiert. Wo sind die Schriften für das, was heute passiert? Es gibt keine. „Wenn ein Zweiter Offenbarung bekommt, soll der erste sich setzen“, sagt der Herr. Das ist die Schrift, die praktisch jede religiöse Organisation auf dem Planeten Gott gegenüber sofort ungehorsam macht. Es ist nicht die Art, wie Menschen funktionieren. „He! Ich bin derjenige mit dem biblischen Wissen und Charisma! Ich bin der Mann Gottes hier, und ich werde der Anführer und der Predigt-Erzeuger sein!“ Und das Volk liebte es so. Selbst wenn Gott ein anderes Gebot hat. „Der Erste soll sich HINSETZEN.“ Das und „den Sauerteig aus dem Teig entfernen“ sind zwei völlig inakzeptable Schriften für diejenigen, die den gesäuerten Teig und unBiblische Lebensstile und Versammlungen lieben, verteidigen und sich damit wohl fühlen.

Nun, warum trafen sich die neuen Christen weiterhin in den Tempelhöfen? Wenn man die Zeichnungen in der Rückseite vieler Bibeln überprüft, war dies ein Stadtpark, ein Freigelände - kein Gebäude. Aber es wäre egal, ob es ein Gebäude wäre, weil man wissen muss, dass die Juden, die zu Jesus bekehrt wurden, sich nicht sofort als „nicht mehr jüdisch“ betrachteten. Für sie war alles, was sich geändert hatte, dass sie jetzt wussten, dass der lang ersehnte Messias Gekommen war! Dies ist der größte Grund zum Feiern IM Judentum, kein Grund zu glauben, dass sie nicht mehr jüdisch sind! Er ist Gekommen! Nun, jeder Jude sollte das wissen!! Darauf hat ihre ganze Geschichte hingezeigt, und Er ist Gekommen! Es kam ihnen nie in den Sinn, dass sie aufhören sollten, in jüdische Dinge verwickelt zu sein!

Als die Zeit verstrich, wurde ihr Denken für die Tatsache geöffnet, dass dieser Vertrag auch für Nichtjuden bestimmt war. (Es waren vielleicht volle 5 Jahre nach Pfingsten, als Kornelius in die Familie gebracht wurde, und dann noch viel länger, bis das „ans äußerste Ende der Welt“ endlich eintrat - vielleicht weitere 3-4 Jahre für den Zug nach Antiochien.) Dann mussten sie durcharbeiten, wie sehr das Judentum tatsächlich nur eine „visuelle Hilfe“ war (Kol. 2:16-17; Heb. 5, 7, 9, 10; Röm. 4) - und wie viel noch für sie galt (Apg. 15). Es sollte also nicht überraschen, dass sie vorübergehend die „Stunde des Gebets“ (Apg. 4) und dergleichen fortsetzen würden. Und da sie zuerst ins Haus Israel gehen sollten, „den Juden zuerst, dann den Griechen“, macht es Sinn, dass sie später auch Synagogen als „Fischlöcher“ benutzten. Sie waren in keiner Weise weiterhin unter jüdischem Recht, sonst starb Christus laut Paulus umsonst. Sie waren auch nicht „unter“ jüdischer „Form“ des Synagogengottesdienstes am Sabbat, mit einem Rabbi (übrigens ist NICHTS davon in der Schrift, sondern es wurde von Menschen gemachten Kompromissen geboren, während in babylonischer Bestrafung durch Gott).

Die erste „christliche religiöse Einrichtung“ (für Christen gebaut, um sich darin zu versammeln), die Archäologen jemals gefunden haben, stammt von 275 n. Chr. Für mehr als 200 Jahre nach Jesus war es den Gläubigen klar, dass sie keine „Tempel der Anbetung“ in den Städten bauen sollten. Alle anderen Weltreligionen hatten immer „Kirchengebäude“ gebaut und taten es immer noch. Aber viele Jahre lang, selbst als andere Dinge von den Wahrheiten Jesu entglitten waren, wussten sie immer noch, dass das, was Jesus „begonnen“ hatte, nicht darum ging.

Kaiser Konstantin, um 312 n. Chr., verband seine Form des staatlich anerkannten „Christentums“ mit den anderen Religionen seines Römischen Reiches. Er tat dies, um seinem Volk und seinem Fleisch zu gefallen, indem er heidnische Feiertage nahm, die falschen Göttern gewidmet waren („Fruchtbarkeit“/Ostern, Saturnalien/Weihnacht, usw.) und heidnische religiöse Praktiken mit ihren „Tempeldiensten“ und Oberpriester-Predigern ... und vermählte sie zusammen. WIR sind die Empfänger dieser heidnischen Praktiken, mit christlichen Fisch-Aufklebern, um ihnen Glaubwürdigkeit zu verleihen. Aber du wirst nichts davon in der Bibel finden.

ALSO, kein Wunder, dass die Juden in Babylon Weltreligionspraktiken aufnahmen, die nicht in ihren Bibeln waren. (Alter Bund Tempel Anbetung - ja! Synagogen mit Rabbis - nein!) Und Konstantin legitimierte diese Praxis der Weltreligionen ins „Christentum.“ Und die Katholiken waren wegweisend beim Fossilisieren, während die Protestanten auch 90% des römischen Katholizismus nahmen und es sich zu eigen machten. „Priester“/“Geistliche“ (total unBiblisch ins Extreme) dürfen JETZT heiraten? Das soll „protestantische Reformation“ sein?

Ich würde sagen, wir sollten etwas tiefer gehen und herausfinden, was JESUS ​​im Sinn hatte!!! „Von Anfang an war es nicht so!“

Ich bin mir sicher, dass du in keiner Weise streitsüchtig warst, mein Bruder. Ich konnte dein Herz in der ehrlichen Untersuchung spüren. Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit, dir noch mehr zu geben, aber leider ...

Während ich die Schwierigkeit sehe, um zu versuchen im Licht zu gehen und „das Licht zu teilen“ in und unter einer Gemeinde, die sich gegenwärtig nicht damit beschäftigt (biblisches Christentum), bin ich mir nicht sicher, ob ich sehe, dass die Antwort daraus bestehen soll, um wegzugehen. Wie wird jemand jemals erfahren, dass es ein Problem gibt, wenn wir nicht den Alarm schlagen? Ich denke, ich frage mich, ob wir nicht doch etwas Verantwortung tragen, ähnlich wie die alten Propheten. Sie gingen nicht von Israel weg, als sie in offener Rebellion war, sondern blieben zurück, um sie zur Reue zu rufen, selbst wenn sie sich selbst riskierten. Ich habe das Gefühl, dass es viele gutgemeinte Christen gibt, die fleißig im „System“ arbeiten, die nichts anderes wollen, als dem Herrn zu dienen. Weggehen scheint irgendwie egoistisch – „Ich habe die Wahrheit gefunden; Wir sehen uns später – jeder für sich!“ Bitte teil deine Gedanken dazu mit mir.

Noch eine gute Frage. Ich möchte etwas sagen, das Substanz hat, anstatt es nur als „Konzept“ auszudrücken, indem ich dir etwas über die Gemeinde hier erzähle. Ich hoffe, das ist in Ordnung. Wir haben irgendwo zwischen zigmal und anderthalb zigmal Personen (mehr oder weniger) die mit uns darüber sprechen in diese Stadt zu ziehen, alle ein zwei Jahre. Wir haben in fünfzehn Jahren niemals jemanden ermutigt, hierher zu ziehen, um Teil der Kirche zu sein. Es gibt eine Reihe von Geschichten von Leuten, die sogar schon ihre Arbeit und Wohnungen gekündigt hatten oder ihre Häuser zum Verkauf angeboten hatten – die wir davon abgebracht haben, hierherzuziehen. Manchmal kamen sie dann ein oder zwei Jahre später. Manchmal viele Jahre später. Normalerweise überhaupt nicht. WARUM „rekrutieren“ wir nicht, wie es in der „Kirchenwelt“ üblich ist? GENAU WEGEN DEM PUNKT, DEN DU MACHST: Wenn Leute sich nicht in ihren gegebenen Umwelten oder Beziehungen und religiösen Organisationen ausgegeben haben – wenn sie nicht verzweifelt versuchen, diejenigen, die bereits in ihrem Leben sind, zu lieben und tief mit ihnen verwickelt zu sein - haben sie „ihre Hand an den Pflug getan“ und woanders hingeschaut. Dies ist ein Raub an alle, die sich um sie herum befinden, und sie bestehlen sich selbst vom Wachstum, der durch Opfer und Liebe für andere kommt.

Aber IN ECHT treu sein, ist leider selten das was Leute tun. Wenn du oder jemand wirklich treu bist (anstatt während einer Bibel-Klasse, „radikale“ symbolische Bemerkungen zu machen; mit ein paar neuen Programmen) ... wenn du wirklich bereit bist, dich drauf einzulassen, „sich gegenseitig täglich zu ermahnen, damit keiner durch die Sünde verhärtet und getäuscht wird“ ... wenn du wirklich bereit bist, „einander eure Sünden zu bekennen“ und „einer des anderen Lasten zu tragen und dadurch das Gesetz Christi zu erfüllen“... wirst du dort entweder eine wundersame Erweckung sehen, oder du wirst für immer rausgeworfen werden, weil du die lauwarmen Elemente von was auch immer es da gibt geschüttelt und enthüllt hast. Es ist KEINE Option, wenn du Jesus liebst, „Sauerteig im Teig“ zuzulassen. Keine Ausreden, keine Rationalisierungen, kein Aufschub. „Wenn ihr Mich liebt, werdet ihr Mir gehorchen.“ Wenn du denkst, dass du dich „untermischen“ und „einer der Burschen“ sein kannst, aber nur etwas auf der seltsamen und radikalen und engagierten Seite bist, bist du in ernsthaften Schwierigkeiten. „Ein bisschen Sauerteig verdirbt den ganzen Teig.“ Gott hat dir keine Wahl gegeben. Und deine „Gemeinde“ hat auch keine Wahl. Die Frage ist nicht, ob der Sauerteig aus dem Teig entfernt werden soll. Es ist verpflichtend oder hören wir auf, es eine „christliche Gemeinde“ zu nennen. „WARUM nennt ihr Mich, ‚Herr, Herr‘ und tut nicht, was Ich sage?“ „Ich werde das Königreich von euch nehmen und es denen geben, die dessen Frucht tragen werden.“ Es ist keine Option, Sauerteig (Kompromisse, Weltlichkeit, Lauheit, Gier usw.) im Teig zu lassen. Die Frage ist, WIE man es entfernt? Legalismus? AUF KEINEN FALL! Passivität oder beziehungslose Ignoranz? AUF KEINEN FALL. Das brachte es nicht mit Gott, als Gott ganz Israel für Achans verborgene Sünde richtete, und es bringt es auch jetzt nicht. Die Antwort ist: Wenn die „Kirche“ auf Treffen und Zeiten und Orte gebaut ist, anstatt darauf, dass 100% (vom Geringsten bis zum Größten) „im Licht wandeln“ und in tiefer Beziehung zueinander stehen, „sich täglich gegenseitig ermahnen“ - dann ist es unmöglich, dem Befehl zu folgen, den Sauerteig zu entfernen. Und dann werden alle gesäuert und sogar die guten Dinge sind nach Gottes Ansicht stark getrübt.

ALSO, „abhauen“ ist nicht die Antwort. Zumindest nicht, bis deine Knie im Gebet blutig geworden sind und du dein Leben riskiert hast, in die Häuser und Leben anderer zu gelangen. Vergleiche es mit einem Mann, der in seiner Wohnung ein giftiges Gas Leck entdeckt und mitten in der Nacht aufsteht und seine Familie an einen anderen Ort bringt. Unterdessen versucht er nicht, den anderen 7 Familien, die in diesem Wohnhaus leben, und den anderen 500 Familien, die in diesem Komplex leben, zu helfen! Was für eine schrecklich selbstsüchtige Sache! „Abhauen“ beraubt Gottes Volk von seinem gottgegebenen Recht, seine eigenen Entscheidungen über die Wahrheit zu treffen! Und woher weißt du, dass jeder die Wahrheit nicht annehmen wird und dass inmitten dieser Familien nicht etwas Wunderbares geschieht? Du kannst es nicht wissen - bis du es VERSUCHST! Verteile Bücher und Broschüren an der Hintertür nach dem „Segen“, geh mehrere Abende in der Woche in die Häuser von Leuten und bete mit ihnen und sprich mit ihnen und flehe sie an! Ehre ihre Beziehungen und Verantwortungen mit den „zugeteilten Leitern“, indem du „Untergraben“ oder „Klatschen“ vermeidest - aber erkenne, dass diese Menschen Gott gehören und ihre eigene Chance haben müssen, zu entscheiden und zu handeln, in Bezug auf was die Schriften lehren das Christentum wirklich ist. :)

Prolongierte Beteiligung an einem Ort, an dem „Sauerteig“ (Liebe der Welt, falsche Bekehrungen, Gier, Papsttum und anderes Übel) ohne Licht und Reue stattfindet, ist ebenfalls keine Option. Wir dürfen nicht unbegrenzt in einer Umgebung bleiben, die nicht „das Licht liebt“ und menschliche Traditionen und Kompromiss schützt. Auch wenn ein paar gute Leute und alle Freunde deiner Kinder sich dort befinden. Du darfst nicht unbegrenzt an einem Ort bleiben, wo es ganze Bereiche von „Mitgliedern“ gibt, die keine im-Licht-gehende Beziehung mit anderen haben, so dass es keine Möglichkeit gibt, ihnen zu helfen oder sogar von verstecktem Sauerteig bewusst zu sein. Wir sind immer noch dafür verantwortlich, wie Ai und 1. Korinther 5 es total klar machen, aber wir haben so schlecht und unBiblisch gebaut, dass wir nicht einmal wissen, wo die Probleme liegen, für die wir verantwortlich sind.

Also ja. Riskiere dein Leben, indem du andere finden willst, die Jesus wirklich lieben („Wenn du Mich wirklich liebst, wirst du Mir gehorchen“ - nicht nur „Mich gut anbeten“ und tiefe Dinge sagen) und lebe ein Biblisches Leben mit ihnen. Und nimm Verantwortung, wie wir es müssen, um „zuzusehen, Brüder, dass keiner von euch ein ungläubiges Herz hat“ und andere Aspekte des Sauerteigs im Teig. Wenn es eine Erweckung gibt, Halleluja! Wenn der Sauerteig und die schlechten, unBiblischen Baupraktiken fortfahren, das was es dem Sauerteig ermöglicht, verstecken zu bleiben oder man sich nicht damit befasst… dann geh weg - oder du wirst dem garantierten Schaden deines Familienlebens und geistlichen Lebens ausgesetzt. Und selbst wenn du weggehen müsstest (wegen des fortgesetzten, verborgenen Sauerteigs, weil man sich nicht damit auseinandersetzt und die Verweigerung derer, dem Einen, den sie Herr nennen, gehorsam zu sein), müsstest du immer noch tun, was Paulus tat: „Angellöcher“ besuchen, zusammen mit anderen vertrauenswürdigen Brüdern und Schwestern, um zu versuchen, diejenigen zu finden, die wirklich mit Jesus und Seiner Braut an die Höchsten Orte gehen wollen. Widme dich jenen Menschen, die du finden kannst, die doch „die Braut vorbereitet“ sehen wollen, unabhängig von persönlichen Kosten - diejenigen, die „das Licht lieben“.

Meine nächste Frage ist: Ich verstehe, wie wichtig es ist, es Ungläubigen nicht zu erlauben, sich zu „infiltrieren“ und einzureihen, aber ich weiß nicht, wie ein Ungläubiger der Wahrheit ausgesetzt wird. Ich sehe natürlich, dass meine Arbeit ein „Missionsfeld“ sein kann, aber wenn ich meine Tage und meine Freizeit mit der Familie und dem Rest der Kirche verbringe, wann habe ich Zeit und Gelegenheit, Beziehungen zu kultivieren um andere für Christus zu gewinnen? Verfehle ich etwas? Wenn man sich zu Hause versammelt, sind die Ungläubigen willkommen? Oder sind die Versammlungen streng auf „Familie“ beschränkt? Und wenn sie nicht begrenzt sind, stellt das nicht „Sauerteig“ im Teig dar?

Das ist noch eine großartige Frage. Wenn „Kirche“ aus Treffen besteht, an denen man teilnehmen kann, dann würde man mit Ungläubigen am besten arbeiten, indem man sie zu einem Treffen bringt. Vielleicht würden sie etwas „hören“. So geht das Argument. Erstens wäre ein ungläubiger Besucher nicht „Sauerteig“, weil er oder sie sich nicht als „Glied“ des Leibes Christi - oder der Christen – betrachtet werden würde. „Sauerteig“ ist, der Schrift nach, ein Begriff für diejenigen, die sich „Brüder nennen“ und weiterhin in Sünde leben, ohne sie zu bereuen. Diejenigen, die „das Licht lieben“ (Joh. 3) und „die Wahrheit lieben“ (2. Thess. 2) sind nicht Sauerteig, da eine solche Person sich ändern möchte und die Dunkelheit ausgesetzt sehen möchte. Schwäche ist nicht Sauerteig. Selbst Sünde ist kein Sauerteig. Sich weigern die Enthüllung zu lieben, und sich weigern sich zu ändern, machen Sauerteig aus. Also, ein schwacher Bruder oder eine schwache Schwester, die in einer Sünde ertappt wird, sich aber für Jesus von ihr abwenden will und Hilfe will, und sich danach ersehnt, dass „ihre Taten bloßgelegt“ werden (anstatt sie zu verteidigen), wie Jesus selbst es lehrte… solche ein Person ist kein Sauerteig. Sie werden Hilfe bekommen, sich zu ändern, egal wie groß ihre Probleme sind. Wenn sie das Licht ehrlich lieben, werden Gottes Ressourcen für sie da sein und sie werden „Frucht bringen in Übereinstimmung mit der Busse“. Auch jemand, der nicht behauptet, Jesus zu kennen und sich nicht „Bruder“ nennt ... ist kein Sauerteig . In 1. Korinther 14 wird ein „Ungläubiger“ erwähnt, wenn „die ganze Gemeinde“ zusammen ist. Aber solch eine Person betrachtet sich selbst nicht als Teil der Kirche. Er ist ein Ungläubiger.

Zum ersten Teil deiner Frage: Natürlich könnte ein Ungläubiger leicht anwesend sein, wenn die ganze Gemeinde zusammen ist. Aber ich muss noch einmal sagen, dass es manchmal unmöglich ist, sich in unserer „Kirchenwelt“ etwas zusammenzureimen. Warum? Weil wir in der heutigen Welt oft versuchen, die Schriften „anzuwenden“ oder sie „zu finden“ - um sie in einer völlig UNBiblischen Kirchenwelt anzuwenden. Selbst die schlimmste der Gemeinden im Neuen Testament (wahrscheinlich die Korinther) hatte SO viel Beziehung miteinander, dass der Mann, mit dem sie nicht gegessen hatten, fast am Entzug des täglichen Lebens gestorben wäre (1. Kor. 5, 2.Kor. 2, 2.Kor. 7). Das bedeutet, dass die wohl SCHLECHTESTE der damaligen Kirchen - den meisten „Besten“ heute WEIT überlegen war!

Übrigens geht es im „Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut“ darum, dass die Kirche sich nicht von der Welt isoliert. „IN der Welt, aber nicht VON ihr.“ Es ist KEINE Lizenz, Gott ungehorsam zu sein, indem man es Unkraut erlaubt, sich selbst als Teil der Kirche zu betrachten. 1. Korinther 5 ist völlig klar. „Entfernt den Sauerteig. Ihr dürft nicht mit ihnen essen oder euch mit ihnen unterhalten. Vertreibt sie aus eurer Mitte.“ - Jesus Christus, Herr. Jesus hat gesagt: „Der Acker ist die WELT“, in diesem Gleichnis, das so oft missbraucht wird – NICHT: „der Acker (wo Weizen und Unkraut zusammenwachsen) ist die Kirche.“ Der Weizen und das Unkraut sollen nicht zusammen in der KIRCHE wachsen, sondern eher in der Welt. Wie könnten wir sonst „das Licht der Welt“ und „das Salz der Erde“ und „eine Stadt auf einem Hügel, die nicht verborgen werden kann“ sein?! „SO werden alle Menschen wissen, dass ihr Meine Jünger seid - durch die Liebe, die sie sehen ihr füreinander habt.“

Im Wesentlichen, weil die Kirche „wie ein Mann für den Glauben streiten soll“, „durch jedes Stützband zusammenfügt und -gestrickt“, „wir die sind viele, sind alle EINS“ „durch einen Geist in einen Körper getauft“, mit „hundert Müttern, Brüdern, Schwestern, Ländern und Besitztümern“ – sollen wir uns durch Seine Familie mit Ungläubigen identifizieren, nicht als Individuen, die jemanden zu einem Ereignis einladen. „DIES IST WIE alle Menschen wissen werden!“ Es geht nicht um Ereignisse, sondern darum, dass sie sehen, dass wir einander lieben - was in einem Treffen nicht möglich ist! Ungläubige müssen täglich in unser Leben und in die Dinge, die wir miteinander tun, eingeladen werden. Jesus sagte, dass wenn Ungläubige unser Leben und unsere Liebe füreinander sehen, dass sie SO wissen werden, dass Jesus wahrhaftig ist.

Denk darüber nach, wie es sich auf deine Frage bezieht. Wir konkurrieren also nicht um Zeit - um „Christus“ mit Ungläubigen zu teilen - mit all den anderen Beschäftigungen in Familie und Arbeit und anderen Dingen. Wir verweben alles in Eins zusammen! „SO WERDEN SIE ES SEHEN“: Evangelistische Treffen? Nee. Einladungen zu „Gottesdiensten“ oder Veranstaltungen oder Programmen? Nee. Das ist nicht das „SO“ wie Jesus sagte Sein Weg sei. Unsere gegenseitige Liebe zueinander, täglich von Haus zu Haus, beim Aufstehen, beim sich Hinsetzen und unterwegs, unsere gemeinsame Fahrt zum Marktplatz und die Besorgungen und Aktivitäten und Familien, alles vereint in ein harmonisches Ganze! „Hundert Väter, Mütter, Brüder, Schwestern, Länder, Besitztümer, Verfolgungen“ - alles zusammengemischt in ein Leben. Wenn es das ist was Vater am meisten möchte, dann geht es nicht um eine Person, die ein getrenntes Arbeitsleben hat, ein Freizeit- oder Familienleben - und dann versucht, ein „Kirchenleben“ und ein „Evangelisationsleben“ und ein „Leben das arme ernährt“ hinzuzufügen. Wenn es nicht alles zu Einem zusammengeschmolzen wird, wie Jesus es entworfen, ordiniert, befohlen und bevollmächtigt hat… werden unsere Leben viel unfruchtbarer und unfähiger sein, als Gott es jemals beabsichtigt hatte. Wir werden uns nur selbst veräppeln und versuchen, uns mit dem, was wir tun können und mögen zu beschäftigen, während wir unsere Augen vor SO viel mehr, als Gott es beabsichtigt hat, verschließen. Jeder vervierfacht seine Kapazität, wenn wir „nach dem Muster“ bauen.

Es ist wesentlich, dass wir nach der Art und Weise bauen, in dem der große Architekt den Plan entworfen hat! Auf der einfachsten Ebene, wenn wir einander nicht „ermahnen,“ „neben einander gerufen werden,“ „warnen,“ „einander täglich ermutigen“ ... sagt GOTT, dass man verhärtet und getäuscht werden WIRD. Wir werden uns in vielen Bereichen irren („täuschen“) und unser Gewissen wird uns nicht vor der Gefahr warnen („verhärtet“). Wenn die „Kirche“ um Versammlungen, Mitsingen und Programmen herum aufgebaut ist, anstatt um verwobene Alltagsleben als Priester, 100%, „vom Geringsten bis zum Größten“, wird es massive und unnötige Schwäche, „Risse“, Sauerteig und Lauheit geben. Wir können nicht nach menschlichem Plan bauen - und Gottes Haus haben. Wird es in den von Menschenhand geschaffenen „Kirchen“ einige gerettete und aufrichtige Leute geben? Natürlich. Aber selbst diese wirklich besonderen Leute werden niemals ihr Potential in einer unBiblischen Umgebung erreichen. Wie bereits gesagt wurde: „In Alaska kann man keinen Orangenbaum anbauen, egal wie gut deine künstlichen Programme sind. Es ist nicht der Lebensraum für ein Orangenbaumleben. Und man kann einen Gläubigen nicht gut in einer vom Menschen geschaffener Umwelt wachsen lassen. Es ist nicht der Lebensraum für Geistliches Leben.“ Es ist wichtig, wie wir bauen. Außerordentlich wichtig. Das perfekte Beispiel ist das Königreich Samuel im Gegensatz zum Königreich Saul - und wie GOTT den Wechsel von organisch zu organisatorisch empfand. Es ist wichtig. MAN ist es wichtig! Schaut es euch an - es ist sehr ernst, diese „kleinen administrativen Veränderungen“ zu machen, die Männer weiterhin aus Angst oder Bequemlichkeit oder Kontrolle oder Gier machen oder um die Weltsystemmodelle von „Führung,“ „Effizienz“ und „Marketing“ nachzuahmen.

Wenn wir nach Seinem Weg bauen, haben wir nicht drei oder vier konkurrierende „Leben“ (Arbeit, Familie, Kirche, Freizeit), sondern nur ein miteinander verwobenes Leben mit Jesus und miteinander. Das macht sehr viel Sinn für einen Doulos, (griechisch für Sklave oder Diener), oder? Und in diesem Einen Leben werden die Menschen, die wir bei der Arbeit oder anderswo treffen, an den Rand unseres Lebens eingeladen, „wenn wir aufstehen, uns setzen und unterwegs sind.“ Abendessen mit mehreren Familien, Eisdielen, Basketballspiele mit zweihundert von uns; Feuerwerk, Grillen, Klavierkonzerte, Golf, Mittagessen mit einer Gruppe von Brüdern während des Geschäftstages, Bibliotheksbesuche, Parkspaziergänge, Fahrradtouren und tausend andere Möglichkeiten. All dies sind „Fenster“ in ihre Seelen - und göttliche Planungen für das Pflanzen von Samen. Wenn die Kirche sich zufällig trifft, nachdem ein suchender Ungläubiger bei jemandem zu Hause ist, um mit ein paar Leuten am Abend zu essen… dann wäre es manchmal die Richtlinie des Geistes, ihn zu dem für den Abend gewählten Ort zu bringen. Oder vielleicht schauen nach dem Essen nach und nach noch ein paar Dutzend Leute vorbei. Und wenn sie das täten, würden einer oder mehrere wahrscheinlich etwas haben, mit dem sie jeden ermutigen wollen, und der Ungläubige würde sein Herz „offenbart“ haben, indem der Geist sein Werk tut (1.Kor. 14,24-26).

Es ist wunderbar, dass du diese Dinge betrachtest, mit der Offenheit, die in deinem Brief offensichtlich war. Der Vater vergisst niemals, „jede Handlung die durch unseren Glauben ausgelöst wird“ zu belohnen.

jesulebenzusammen.com
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