Wir möchten Jesus sehen

20/2/1958

1958

„Unser Dienst für unsere Mitmenschen kommt nicht von unseren Anstrengungen, für sie zu leben, sondern davon, dass wir sehen, dass Jesus es tut und uns dann einfach zur Verfügung stellen, um Instrumente seiner Gnade und Kraft sein zu können. Dies war die Art und Weise, in der Er in Seiner Beziehung zum Vater wandelte, und auf diese Weise müssen wir in unserer Beziehung mit ihm leben. Er sagte: ‚Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, sondern was Er sieht, der Vater tut: Was auch immer Er tut, das tut auch der Sohn‘ (Joh. 5,19). Und wir können auch nichts WIRKLICHES tun als das, was wir den Herrn Jesus tun sehen, und wir nehmen daran teil, indem wir in Ihm nachgeben. Wir können nur WIRKLICH binden, ‚was wir sehen, gebunden wird‘ - durch gegenwärtige Gemeinschaft in Ihm. Unsere Theorien, archiviertes Wissen, gute Absichten und gute Taten bedeuten so gut wie nichts, und das meiste davon wird ‚verbrannt‘ werden. Bis wir das sehen, sind wir hilflos und unser Dienst ist nichts anderes als selbst-initiiertes Streben. Die meisten, die an Religion und Gottesdiensten teilnehmen, eher als am täglichen Leben in Ihm und Seinem Volk, sind mehr ‚kraftlosen Bemühungen‘ unterworfen, als der ‚mühelosen Kraft‘, die in Ihm ist. Aber wenn wir zuerst versuchen zu sehen, was der Herr Jesus in einer Situation tut, dann können wir uns mit Ihm bewegen, so wie sich der Sohn mit dem Vater bewegte, und in dieser Zusammenarbeit zwischen Mensch und Gott werden die wahren Werke Gottes produziert. Unser Ziel ist nicht, gut gemeinte Programme, sozialen Aktivismus, Wohltätigkeit, Anti-dieses-oder-jenes, diesen oder jenen ‚Dienst‘ zu schaffen. Das wahre Christentum, das in diesem ersten Christen, dem Erstgeborenen, Jesus Christus, dargestellt wird, besteht darin, dass wir uns von Augenblick zu Augenblick ergeben und Ihn in der GEGENWÄRTIGEN Beziehung und im kommunizierenden Leben ‚zusammen mit allen Heiligen‘ beobachten, um Mittel dessen zu sein, das Er initiiert und durchführt. Wir vertrauen darauf, dass Er dies durch uns tut und durch jedes Instrument oder jeden Umstand oder Zeitpunkt Seiner Wahl. Halleluja. Was für eine Freiheit!“ © Hession

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