Über „die Rolle der Frauen“

20/2/2000

Sonntagnachmittag, 20. Februar 2000

Frage: Was soll die Rolle der Frau in der Kirche überhaupt sein? Es gibt so viele Kontroversen! Einige sagen, dass alle Lehren von Paulus über Frauen und ihre Rolle nur „kulturell“ und nicht „das Wort Gottes“ waren. Ich weiß, dass dies nicht wahr sein kann. Wie viel der Bibel müssten wir wegwerfen, um alle zu jedem Thema zufrieden zu stellen? Es fällt mir jedoch auch sehr schwer, die Rolle der Frauen zu verstehen. Wenn sie eine Mit-Erbin ist, wie steht es dann damit, wenn sie predigt und Bibelstudien und Anbetung leitet? Sollte es laut Gott geschehen oder nicht?

Das größte Problem ist, dass wir fragen: „Sollte unsere Pudelhündin eine Baskenmütze, eine Baseballmütze oder einen Cowboyhut tragen, wenn sie zum Tanz geht?“ Die Antwort lautet: „Keine der oben genannten. Pudel gehen nicht zu Tänzen.“ Wir verbringen unsere Zeit damit, Schriftstellen für völlig unbiblische Umgebungen zu interpretieren!! Die legalistischen Antworten sind falsch. Die kulturistischen Interpretationen sind falsch. Die liberalen Antworten sind alle falsch! Pudel gehen nicht zu Tänzen, und Paulus schrieb nicht an Leute, die entscheiden mussten, ob Frauen „Predigten halten“ dürfen (es gab keine) während des „Gottesdienstes“ (es gab keine) oder sprechen dürfen während einer „Bibelstunde“ (es gab keine) oder „die Anbetung leiten“ dürfen (falsche Vorstellung) zu Paulus Zeiten!

Ohne Frage (1. Kor. 11, 14; 1. Tim. 2; 1. Petr. 3; usw.). Gott hat für Frauen eine andere Rolle als für Männer. Die wirkliche Rolle einer Frau kann jedoch nur im Zusammenhang mit dem biblischen täglichen Christentum verstanden werden. Wir können Gottes Gedanken nicht verstehen, es sei denn, wir leben als Familie „von Geringsten bis zum Größten“, „bekennen uns gegenseitig Sünden“ und „tragen einer des anderen Lasten, um so das Gesetz Christi zu erfüllen“. Jeder Versuch, um die Rolle von Mann/Frau zu deuten im unBiblischen Kontext von „Gottesdienst-Anwesenheit“, „Programmen“, „Sonntags-Hausgemeinde-Gottesdiensten“, „Bibelstudien“, „monatlichen Gebetsfrühstücken“, „Angestellten“, „Zellgruppen“, „Gebäuden für religiöse Funktionen“ und „Anbetungsteams“ - wird fürchterlich am Ziel verbeischiessen.

Versuchen wir nicht, das i zu punktieren, wenn das i noch nicht existiert! Mit anderen Worten, bauen wir einfach nach Gottes Weg, ohne Spielereien oder sich menschlichem Fleisch anzupassen mit menschlichen Plänen und Programmen. Versuchen wir es ohne Hierarchien und „automatischen Lehrern, Predigern oder Führern“. Dieser „automatische Sprecher“ oder „offizieller Führer“ macht einen Mann zu nichts mehr als einen kleinen „Vikar“ oder „Ersatz“ (vom lateinischen Wort „stellvertretend“). Brauchen wir wirklich einen Ersatz für Christus? Ob ein „protestantischer“ Vikar oder ein römisch-katholischer, es ist derselbe verhängnisvolle Verstoß gegen Gottes Sohn. „Nikolaitanismus“ heißt übersetzt „das Volk erobern“. Jesus LEBT und braucht niemanden, der für Ihn einspringt! „Wenn einem Zweiten Offenbarung kommt, soll der erste sich setzen!“ „Jeder hat ein Unterweisungswort, ein Lied usw.“

Jesus sagte: „Nennt keinen Mann, Lehrer, Vater, Vikar - denn ihr seid alle Brüder!“ Gibt es Gaben? NA SICHER! Aber wie anders. „Automatisches“ irgendetwas oder irgendjemand? Nee. Nur Jesus. Und Schluss.

Versuchen wir, täglich als Familie zu bauen und nicht als Organisation. Dazu, wisst ihr, was genauso unfruchtbar und weit außerhalb von Vaters Herz ist wie das institutionelle Christentum? Folgendes: Ein „locker gestricktes Nichts“ ist ebenso falsch. Ein paar nette Leute, die etwas Zeit miteinander verbringen, ist nicht Gottes Absicht für „eine Stadt, die auf einem Hügel liegt, die nicht versteckt werden kann“. Das „locker gestrickte Nichts“ ist ebenso nicht Sein Gedanke! Wir wurden laut Vater „durch den Geist getauft“ in etwas immens Größeres als das! (1. Kor. 12). Wenn wir uns jeden Tag als Priestertum in greifbarer Weise hingeben, „durch jedes Stützband zusammengefügt und miteinander verbunden“, dann und nur dann werden wir in der Lage sein, zu WISSEN, was die „Frauenrolle“ ist, sowohl nach dem Geist, als auch nach den Worten der Schrift.

Hier ist eine andere Möglichkeit, das Gleiche zu sagen: Auf welcher Grundlage beabsichtigt Gott, dass wir die Schrift vollständig verstehen? Persönliches Gebet und griechische Wortstudien? Oh, ich liebe diese, aber ... NEIN, das ist NICHT das Ziel des Abkommens!

„Gottes Haushalt, die Kirche des lebendigen Gottes, ist die Säule und Grundlage der Wahrheit“, sagt der Herr.

Vieles, was in den Schriften scheinbar widersprüchlich ist, und die Mehrheit der Dinge, die Kontroversen und Spaltungen verursachen, sind das Ergebnis der Missachtung des göttlichen Ratschlags in diesem Punkt: „Die Kirche ist die Säule und das Fundament der Wahrheit!“ Mitten im alltäglichen Leben - miteinander verbunden und gemeinsam in Jesus Christus verborgen, durch einen Geist in einen Körper getauft, täglich „einander nötig haben“, „wie ein Mann um den Glauben kämpfen“ - in dieser Umgebung zeigt sich Gott und bringt Er „Einheit des Glaubens und die volle Kenntnis des Sohnes Gottes!“ In dieser Umgebung, in der das Zeugnis Seines Sohnes offensichtlich ist, „wenn alle Menschen erkennen werden, dass sie Seine Jünger sind“, dort zeigt Er seinen Freunden seine Gedanken, wenn Dinge passieren. Sein Haus ist kein Labor, keine Bibliothek, keine Denkfabrik oder Elfenbeinturm. Es ist eine Familie von „hundert Heimen, Brüdern, Schwestern, Müttern und Kindern“. Wir müssen eine tägliche Familie sein, oder wir leben nicht in dem was Sein Herz will und wir sind nicht das „Bethanien“ oder das „Beth-El“ wo Er Seine Füße hochlegen möchte und Seiner Familie Sein Herz und Seinen aktuellen Gedanken auf bequemste Weise öffnen möchte.

„Seine Absicht war es, dass nun durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Herrschern und Autoritäten in den himmlischen Reichen bekannt gemacht werden sollte, entsprechend seiner ewigen Absicht, die er in Christus Jesus, unserem Herrn, verwirklicht hat!“

Also, die „Frauenrolle“ in der Kirche? Hey, fangen wir damit an, die Kirche zu sein, und dann können wir im Zusammenhang der Familie gemeinsam herausfinden, welche Rolle die Frau im Herzen und im Geist unseres Vaters spielen soll.


Frage: Wir haben heute Morgen über Lehrer gesprochen. Wir glauben an die Schrift, wo steht, dass Frauen Männer nicht unterrichten sollen. Ich wurde von Lehrerinnen beeinflusst und möchte in allen Dingen gehorsam sein. Ist das falsch von mir, mich unter ihre Lehren zu stellen? Kannst du uns Einblick geben üben Frauen die in der Kirche unterrichten? Vielen Dank...

Hallo ... so viel von der Schwierigkeit, die Schrift zu verstehen und ihr zu „gehorchen“, ist die unbiblische Welt, in der wir versuchen, biblischen Lehren anzuwenden. Wenn ich euch sagen würde: „Ich möchte, dass ihr eure Ananaspflanze mit Koala-Mist düngt“, und ihr lebt ausgerechnet in Kanada, möchtet ihr „gehorchen“ - aber ihr könnt es nicht. Man könnte eine Kiefer einen „Ananasbaum“ nennen und Hundekot „Koalakot“ nennen und weitermachen. Wenn ich dann sagen würde: „Nun, ich möchte, dass ihr die Ananas nimmt und sie ganz verzehrt“, würden ihr Tannenzapfen essen und sehr krank werden. Warum? Weil wir versucht haben, Wahrheiten zu ersetzen und Dinge anzuwenden, und Dinge umzubenennen, die nicht das sind, was „der Autor mit diesem Wort gemeint hat“ und die in eurer Welt nicht funktionieren. Das ist das Dilemma von so vielen Dingen, mit denen die meisten Leute konfrontiert sind.

„Alle Dinge gemeinsam haben“ - was BEDEUTET das??!! Man kann es nicht wissen und man kann es nicht „tun“ in einer unBiblischen Welt von Gottesdienst-Anwesenheit, Unverbundenheit und Sauerteig im Teig, wo Heuchelei und Lauwarmheit versteckt oder akzeptiert bleiben können. Es wäre ein Programm oder eine „Gemeinschaft“ oder eine Spielerei... und eine Katastrophe! Gleiches gilt für die Rolle der Frau, Führung und das Abendmahl des Herrn und viele andere Themen.

ALSO, was tun bei „weiblichen Autoren“ und „Frauen in der Kanzel“ und dergleichen? Wer weiß?! Ein „guter Autor“ ist kein Beweis dafür, dass der Mann oder die Frau Gott sogar kennt oder ein Leben wie Jesus führt. Ich persönlich kenne und habe einige Zeit mit einer Reihe der „berühmten“ Autoren und Verantwortlichen und Musikern der Christenheit verbracht (in ihren Häusern, im YMCA mit ihnen, in ihren Treffen und an Frühstückstischen) und finde die Mehrheit sind so weltlich, ehrgeizig und heuchlerisch wie sonst noch jemand. Jesus ist nicht ihre „Leidenschaft“ - selbst wenn sie wunderbare Bücher zu diesem Thema schreiben! Sie sind oft stolz, extrem egozentrisch, machthungrig und ehrgeizig. Und schlimmer. Sie werden sich nicht dem Wort Gottes oder anderen Personen unterwerfen. Und doch sind ihre Bücher und „Predigten“ wunderbar (und für sie ziemlich lukrativ – sie „verkaufen“ das Wort Gottes und Musik, von denen sie behaupten, dass sie von Gott inspiriert wurden, „für einen Gewinn“). Es ist erbärmlich und tragisch.

ALSO, wie geht man in dieser unBiblischen Welt mit „weiblichen Autoren“ - oder auch „Männern“ in dieser Angelegenheit um, wenn man keine Ahnung hat, wie ihr Leben wirklich aussieht, weil ihre Welt, im Elfenbeinturm mit Sauerteig und hierarchischen menschlichen Traditionen gefüllt, so weit von Gott entfernt ist. Ich weiß es nicht! Tut einfach euer Bestes, und wenn ihr etwas findet, das sich legitim anhört, denkt nicht automatisch, dass sie Gott gut kennen müssen, oder so leben, worüber sie schreiben. Kontaktiert sie vielleicht. Sendet ihnen Dinge zum Lesen. Bekommt ein Feedback darüber, was dort passiert, wo sie sich befinden, denn „Ihr werdet sie an ihren Früchten erkennen“ - nicht an wie gut sie sich ausdrücken.


Frage: „Ich habe eine Frage... Es hat damit zu tun, was Paulus in 1. Korinther 14:26-35 schrieb. Kannst du mir erklären, was er dort gesagt hat, BESONDERS in Bezug auf Frauen? Wir wollen wirklich Dinge nach Gottes Art tun, also was meint Paulus damit, dass Frauen „still“ sein sollen? Sollten sie in Treffen niemals ein Wort sagen? Und was ist mit dem Alltag? Ich weiß, dass wir eine „Familie“ sein sollen, aber ich habe es nie verstanden. Es kann sich so unwirklich und mechanisch anfühlen. Gibt es Antworten? Wie ist es für euch alle dort?“

:) Ja, es gibt sicher Antworten. Und sie sind ziemlich gut anhand biblischer Authentizität und Frucht geprüft worden, in den 15 Jahren, in denen wir als Familie gelebt haben. Ich fühle mich etwas überfordert, sie zu beschreiben. Wenn jemand dich nach einer typischen Woche für deine Familie fragte, könnte ich mir vorstellen, dass du siehst, wie groß die Frage in Umfang ist - wenn du der Antwort gerecht werden willst, statt sie oberflächlich zu beantworten! So fühle ich mich irgendwie. Ich weiß hier nicht, wie ich mit begrenzter Zeit gründlich antworten kann. Aber ich würde natürlich sagen, dass die Antwort eher relational als legal ist - was bedeutet, wenn wir jeden Tag als Familie funktionieren, können Antworten aus unserer eigenen physischen Familie entnommen werden.

Natürlich sind die Parallelen nicht genau, wegen der reinen Zahlen in „der ganzen Kirche“, an die Paulus schrieb, und wegen der verschiedenen Beziehungsebenen, sowie der Ungläubigen, die sich zu der erwähnten Gelegenheit inmitten der Familie befanden. All dies sind Faktoren, wie sie es auch bei dir zu Hause wären. Wenn ein dritter Cousin dabei wäre, hätte dies einen gewissen „Heisenberg“-Effekt auf die Dynamik deiner Familie und auf die Art und Weise, wie ihr miteinander arbeitet und spricht. Wenn ein Außenseiter da wäre - jemand, den ihr überhaupt nicht kanntet - würde dies deine Familiendynamik erheblich beeinflussen. Der Bademantel wäre dann keine Option, um im Haus herumzuwandern. Die Diskussion beim Abendessen würde wahrscheinlich keine heiklen Themen beinhalten und so weiter. Ich verwende dies nur, um den Punkt zu veranschaulichen, dass ich deine Frage auf keine allgemeine Weise beantworten kann, da jede Situation anders ist.

Aber die Punkte, die Paulus macht, dürfen nicht verletzt werden:

1) Die Rolle der Männer unterscheidet sich von der der Frauen. Frauen dürfen die Versammlung nicht beherrschen oder kontrollieren, sondern müssen sich ihren Ehemännern und den Männern im Allgemeinen unterordnen.

2) Es dürfen nicht mehr als zwei oder drei prophetische „Anstöße“ oder Themen in einer Sitzung geben. Zu Thema Nummer Eins kann es beträchtliche Unterweisungen und Diskussionen sowie Lieder und prophetische Erkenntnisse geben. Später in der gemeinsamen Zeit kann es zu einem völlig anderen prophetischen Thema kommen, und alles, was dies umgibt. Wenn sich jedoch ein drittes ganz anderes Thema manifestiert, muss man sich fragen, ob für jetzt schon genug getan wurde. „Der Geist des Propheten ist dem Propheten unterworfen.“ Wenn ein vierter Stoß auftauchen sollte, wissen wir, dass er für ein anderes Mal beiseitegelegt werden sollte, egal wie gut es auch sein mag. „Zwei oder höchstens drei.“ Gott ist nicht der Gott der Unordnung oder des Chaos, und „Überfütterung“ ist nicht mehr gut für die Gesundheit.

3) Auch lohnt sich in der Versammlung keine Zungenrede, wenn es keinen gibt, der sie auslegen kann - weil dies eine potentielle Quelle für Chaos ist und Gott keine Verwirrung oder Lärm oder Chaos verfasst.

Im Allgemeinen (aber wie gesagt, geht hiermit nicht zu weit, weil jede Situation völlig anders ist und „alle, die vom Geist geführt werden, Söhne Gottes sind“) - wenn Frauen etwas sagen wollen, dann sollen sie es (nach dem Prinzip in 1. Timotheus 2, 1. Korinther 14, 1. Korinther 11 – über prophetisierende Frauen) in Unterwerfung tun - nicht mit einer „maßgebenden Lehre“ (das Griechische von 1. Timotheus 2). „Wäre es in Ordnung, wenn ich eine Frage stelle?“ „Wäre es in Ordnung, wenn ich zu diesem Thema einen Gedanken äußern würde?“ Dies ist der Geist von allem, was gesagt werden würde.

Und, kontextuell, beim Zuhören auf die Stimme des Geistes in diesen Dingen war es interessant zu sehen, dass, wenn sehr große Zahlen zusammenkommen, einschließlich gelegentlich großer Zahlen aus anderen Städten, die Frauen im Allgemeinen keine Freiheit im Geist gehabt haben um ein einziges Wort zu sagen. Dieselben Frauen könnten unter leitender Stellung in der Lage sein, einen Gedanken anzubieten in einer lokaleren Umgebung (einem Wohnzimmer oder mit 250 Leuten vor Ort, mit denen sie täglich eng verbunden sind) und von Gott mächtig gebraucht zu werden, ohne dass irgendjemand Mangel an Demut oder Unterwerfung empfindet.

ALSO, wiederum, durch „Familien“-Augen, auf die sich die meisten in ihrem zu Hause beziehen können, ist es nicht schwer zu erkennen, dass die Dynamik des jeweiligen Anlasses viel damit zu tun hat, ob deine Frau oder deine Kinder etwas sagen oder tun sollten. Und in einer anderen Situation könnte das, was sie akzeptabel tun können, sehr unterschiedlich sein. Wenn eine Frau Indiskretion oder mangelnde Demut ausübt und in einer für die Situation unangemessenen Weise handelt, da jeder Einzelne täglich in das Leben des anderen involviert ist, könnte jemand sie leicht anstupsen und ihr zuflüstern: „Nicht hier. Nicht jetzt. Es wird eine bessere Zeit geben, sich zu diesem Thema auszudrücken. Das ist hier unangemessen.“ Und sie wäre froh und dankbar (obwohl sie vielleicht ein wenig vor ihrem schlechten Urteilsvermögen geniert wäre). Es ist eine Familie, keine „Zusammenkunft“, an der man teilimmt, also ändert sich alles radikal!


Frage: Ich habe ein Anliegen über Frauen in Zusammenkünften oder einfach nur im Allgemeinen. Wie sieht es aus, wenn Frauen in Zusammenkünften still sind? In 1. Korinther 14:34 heißt es: „Die Frauen sollten in den Kirchen schweigen. Denn sie dürfen nicht sprechen, sollten aber untergeordnet sein, wie selbst das Gesetz sagt.“ Sollten Frauen die ganze Zeit auf bestimmte Weise mit Männern sprechen oder betrifft dies nur Zusammenkünfte? Ich frage ausdrücklich nach den Frauen, die neben ihren Ehemännern mit jedem Mann sprechen. Ich verstehe das nicht ganz. Ich weiß, dass es in Seiner Kirche weder Mann noch Frau gibt, nur Christus. Wie trifft das auf unser tägliches Leben zu? Ich werde beten, dass Gott uns diesbezüglich Weisheit gibt.

Danke, Bruder in Christus,

Hallo. Ohne Frage: Paulus Ermutigung an die Korinther (an zwei Stellen) und an Timotheus und an Titus – über wer Frauen sein sollen, sowie die Gedanken von Petrus - alles deutet darauf hin, dass Frauen eindeutig anders als Männer sein sollen, in der Art wie sie sich benehmen. Viele, die sich mit „Kirche“ befassen als etwas an dem man „anwesend“ ist - eine Institution und Organisation, statt eine Familie - werden es niemals richtig verstehen. Entweder erlauben sie Frauen, in „Zusammenkünften“ und im „wirklichen Leben“ zu dominieren ... oder sie legen „getrennte Regeln“ für „Zusammenkünfte“ fest und erlauben dann Frauen, den Rest des Lebens zu dominieren ... oder sie werde Frauen in „beiden“ Welten in eine untergeordnete Rolle vergraben. Es gibt KEINE guten Antworten, wenn die Kirche nicht als Familie im Leib Christi fungiert. „Runder Pflock in einem quadratischen Loch.“ Die „Schriftstellen“ sind in einem nicht-biblischen Paradigma nicht sinnvoll. „Entfernt den Sauerteig aus dem Teig.“ Dies lässt sich in einem nicht-biblischen Paradigma nicht machen. Es kann nur entschuldigt oder begründet oder rechtlich angewandt oder völlig ignoriert werden. WAHRHEIT kann nur in einem biblischen Modell des täglichen Lebens in der Kirche verstanden werden. „Die Kirche: Säule und Fundament der Wahrheit“ - das ist die Bedeutung dieses Verses. Auf jeden Fall ein tolles und wichtiges Thema. Und Frauen, die völlig befreit sind, um zu sein, wozu Gott sie berufen hat, und doch voll und ganz in der Rolle, die Gott für sie unter der Führung von Männern (nicht nur für ihren Ehemännern) vorgesehen hat – AH!

Was für ein Wunder! Echt gute Sachen. Frauen, die untergeordnete Fußmatten sind, und Frauen, die dominante Feministinnen sind – beide haben keine Ahnung, wie großartig es sein kann, es auf Gottes Weise zu tun!!


Auszüge aus einer Frage ......

Ich habe mir die Aufnahmen mit dem Titel „Stille Frauen in der Kirche“ angehört, und ich habe eine Frage in meinem Kontext. Es tut mir leid, aber ich muss mein aufkommendes Verständnis in dieser (wahrscheinlich) langatmigen Weise zum Ausdruck bringen. Mach dir keine Sorgen, bald zurückzuschreiben, wenn es nicht geht. Ich vertraue darauf, dass meine Fragen fokussierter werden, wenn ich ein klareres Bild von Vaters endgültiger Absicht sehe.

... Zusammenfassend, diese Frau ist nicht nach Macht hungrig, denke ich. Sie ist wie eine Mutter, die ihre Kinder, die ihre Erwartungen nicht erfüllen, satt hat, und sagt, dass es eigentlich Gott ist, der sie satt hat. Was kann ich anderes tun, als zu beten und zu fasten? Es ist jetzt 15 Monate her. Vielleicht ist es nicht fair dich zu fragen, aber du scheinst einiges durchgemacht zu haben, um feststellen zu können, ob und in welchem ​​Maße der Herr dabei ist. Ich liebe diese Leute wie meine eigene Familie, und meine Kinder werden verletzt, wenn zu viel Zeit ohne Lösung vergeht.

Stimmt es, dass der Herr bestimmt hat, dass der Mann (nur der Ehemann?) die Familie und die Kirche führt, und selbst wenn er Unrecht hat (oder in Sünde fällt?), muss die Frau (die Ehefrau?) gehorchen?

Danke und alles Liebe,

NEIN, NEIN! Du hast mich nicht verstanden! Xoxoxox!!!!!!!!!! Nicht sicher, wo du diese Idee herhast!!! Natürlich darf eine Frau niemals eingeben und „gehorchen“! Ich war noch nie bereit, dieses Szenario von Gott zu akzeptieren. „Richtet für euch selbst, ob es besser ist, Gott oder dem Menschen zu gehorchen!“ Jede Autorität muss die Autorität Jesu widerspiegeln („Alle Autorität im Himmel und auf Erden gehört Mir“) in geistlichen Angelegenheiten, oder sie hat den Ort, an den sie delegiert wurde geraubt und darf nicht befolgt werden.

Tatsache ist, dass du nie in der Lage sein wirst, dir „vorzustellen“, wie du viele Schriften in ein so unglaublich unBiblisches Paradigma integrieren kannst, wie du es dort erdulden musstest. Viele Schriften können in solch einer fehlerhaften, sündigen Umgebung keinen Sinn machen oder in die Praxis umgesetzt werden. Und es ist sündig, wenn es keinen anderen Grund gibt (und es gibt zweifellos andere Gründe), als dass es unBiblisch ist in seinem Wesen und seiner Art, Gott zu dienen.

Es folgen ein paar E-Mails zum Thema Autorität und Männer/Frauen-Rollen, die es etwas aufklären könnten.


Hallo, ein paar Gedanken, die vor Jahren zwischen den Heiligen ausgetauscht wurden... hier in groben Notizen festgehalten, über „Autorität“.

Versteht „Autorität“! Nehmen wir eine hypothetische Situation, um andere „Autoritätssituationen“ zu interpretieren. In den Vereinigten Staaten haben eine Position des Kabinetts, die als „Verteidigungsminister“ bekannt ist, oder eine militärische Position, die als „Vorsitzender der gemeinsamen Stabschefs“ bekannt ist, enorme Autorität und Entscheidungsbefugnis. Sie berichten jedoch an die Hauptführungskraft, den Oberbefehlshaber - den Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Er hat die endgültige Autorität. Sie wären völlig unverantwortlich, wenn sie nicht offen mit dem Präsidenten über ihre Ansichten sprechen würden. Sie haben ein Fachwissen, das er oft nicht hat. Trotzdem trifft er die endgültige Entscheidung und sie müssen diese Entscheidung unterstützen. Wenn seine Entscheidung ihrer Empfehlung widerspricht und Dinge scheitern (wie sie es ihm ernsthaft vorausgesagt hatten), werden sie nicht Verräter seiner Autorität sein mit der Einstellung „Ich hatte es ja gesagt“ oder es den Medien oder der Presse deutlich machen, dass sie recht hatten und der Präsident verkehrt war. Dieser Mangel an Loyalität und Aufsässigkeit ist ABSOLUT böse. Sie werden einfach mit ihm zusammenarbeiten, um die neuen Probleme zu lösen und neue Lösungen zu finden. Aber er wird auch weiterhin ihre volle Unterstützung und Loyalität bekommen. Das ist die „Autorität“, für die Jesus den Zenturio empfahl und ihn als jemand mit Großem Glauben ansah.

Hier ein anderes Szenario. Sagen wir, der Präsident hat den Verteidigungsminister gebeten, etwas Illegales zu tun. Das ist eine ganz andere Geschichte! Es gibt Gesetze, denen sich der Präsident unterwerfen muss, die größer sind als er. Er hat keine „Autorität“, um jemanden zu bitten, gegen das Gesetz zu verstoßen, einfach weil er „Autorität“ hat. Er hat nur diese „Autoritätsposition“ aufgrund des Gesetzes, und wird niemals das Recht haben, jemanden zu „befehlen“ oder eine Entscheidung zu machen, die gegen die ihm übertragene „delegierte Autorität“ verstößt. Er ist nicht der „Besitzer“ der Autorität, sondern wurde nur mit der Autorität betraut, eine Arbeit zu erledigen, im Rahmen des Gesetzes und einer größeren Autorität, die über ihn herrscht.

In ähnlicher Weise ist Autorität im Zuhause und in geistlichen Situationen echt und angebracht. Gott Selbst gewährt Autorität in verschiedenen Situationen in Kirche und Familie, am Arbeitsplatz und anderswo. Auf diese „delegierte Autorität“ zu antworten, ist eine Glaubenssache, wie es für den Zenturio der Fall war, der vom Meister selbst so empfohlen wurde. Wenn wir nicht auf Autorität reagieren, können wir Gott nicht gefallen. Wir können „Gott“ nicht als Autorität und Erlöser haben, wenn wir nicht auf die Autorität reagieren, die Er in unser Leben gegeben hat, unabhängig davon, ob wir das, was sie entscheiden (wie im Beispiel des Präsidenten oben), immer „mögen“ oder damit „einverstanden“ sind - oder nicht.

In einer unBiblischen Umgebung mit falscher, von Menschen ernannter Autorität (Klerus) oder übertriebenen, gesetzlosen Autoritäten zu Hause oder am Arbeitsplatz ... hat jeder, der uns bittet, Gott nicht zu gehorchen, seine Autorität überschritten und ... „Urteilt selbst, ob es besser ist, Gott oder dem Menschen zu gehorchen.“ Autorität ist echt, und wir sind Gott ungehorsam, wenn wir uns zur letzten Autorität machen, weil wir uns nicht denjenigen unterwerfen, die Gott in unser Leben gestellt hat - in der Familie oder in der Kirche oder am Arbeitsplatz oder in zivilen Umgebungen. Gott ist die Wurzel der Autorität, die an Menschen delegiert wurde, und das zu übersehen oder zu ignorieren, ist der Höhepunkt von Arroganz und UnGlauben. Aber an dem Punkt, an dem man (in einer dieser Umgebungen) uns auffordert, Gott ungehorsam zu sein, haben sie ihr Recht auf „Autorität“ in diesem Bereich aufgegeben.

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