Was Jesus Gute Nachrichten nannte

6/12/2001

Jesus Christus war ein Meister Kommunikator. Er war das Lebendige Wort, die Selbstenthüllung des ewigen, unsichtbaren Schöpfers. Hebr. 1: 3 informiert uns: „Der Sohn ist der Glanz der Herrlichkeit Gottes und die genaue Darstellung seines Wesens.“ Jesus selbst sagte: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Joh. 14,9).

In hervorragender Weise erklärte Er die Wahrheit in Sprache und Wortbildern, damit Seine Zuhörer sie verstehen konnten. Die Reaktion der Menschen war dramatisch. „Noch nie hat jemand so gesprochen wie dieser Mann!“ „Er spricht mit Autorität, nicht wie die Schriftgelehrten.“ „Wo sonst könnten wir hingehen, du hast die Worte des ewigen Lebens.“ Die Menge strömte um ihn herum, begierig ihn sprechen zu hören.

Wozu hat der Vater Jesus geschickt, es zu vermitteln? Die Evangelien enthalten mehrere zusammenfassende Aussagen, die uns einen Überblick über die Botschaft Christi geben. Wir sagen es oft als: „Glaube und empfange, deine Sünden wurden dir vergeben, du gehst in den Himmel, willkommen in Gottes Familie!“ Aber nach Jesu Taufe und Versuchung in der Wüste begann er den wahren Anfangspunkt der Nachfolge zu erklären: „Von da an begann Jesus zu verkünden: ‚Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe’“ (Matth. 4,17). Und danach „ging Jesus durch ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen, verkündete die gute Nachricht vom Königreich und heilte alle Krankheit und Gebrechen unter dem Volk“ (4:23, Hervorhebung hinzugefügt).

Seine Botschaft änderte sich in drei Jahren in denen Er sichtbar unter der Menschheit wirkte nicht.

Sondern Er hat gesagt: „Ich muss auch anderen Städten die gute Nachricht vom Reich Gottes verkündigen, denn deshalb wurde ich gesandt“ (Lukas 4:43, Hervorhebung hinzugefügt).

Jesus ging durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete die gute Nachricht vom Königreich und heilte alle Krankheiten und Gebrechen (Matth. 9:35, Hervorhebung hinzugefügt).

Danach reiste Jesus von einer Stadt zur nächsten und verkündete die gute Nachricht vom Reich Gottes. (Lk. 8: 1, Hervorhebung hinzugefügt).

Als Jesus prophezeite, dass das gleiche Evangelium bis zum Ende des Zeitalters verkündet werden würde, beseitigte Er jeden Zweifel, dass das Evangelium möglicherweise ihre Königreichs-Andeutung verlieren könnte. „Und dieses Evangelium des Königreichs wird in der ganzen Welt als ein Zeugnis für alle Nationen geltend gemacht werden, und dann wird das Ende kommen“ (Mat. 24,14, Hervorhebung hinzugefügt).

Warum betone ich diesen Punkt? Ich versichere euch, dass es keine akademische Übung ist. Auf dem Spiel steht, den vollen Inhalt des Evangeliums zu schätzen. Wenn wir das Königreich, Reue mit Umkehr und Wachstum im Königreichsleben nicht miteinschließen in der guten Nachricht die wir heute verkünden, reduzieren und verändern wir die Botschaft Jesu und sind schuldig, ein anderes Evangelium zu erdenken. Das Evangelium ist „das Königreich“. Das habe nicht ich gesagt, Jesus hat es! Die gute Nachricht besteht daraus, dass die Herrschaft Gottes über menschliche Herzen wiederhergestellt werden kann. Ein Weg wurde geschaffen. Es gibt eine Eingangstür - niemand anders als Jesus selbst!

Durch die Tür schauen

Jesu Mission auf Erden bestand darin, allen, die ihren Aufstand und ihre Auflehnung gegen den Schöpfer bereuen würden, Zugang zum Reich Gottes zu verschaffen. Er tat dies, indem er sich selbst als Blitzableiter für Gottes gerechte Empörung und Gerechtigkeit einsetzte. Ohne Frage ist das Angebot Gottes, ins Herrschaftsgebiet seines ewigen Reiches zurückzukehren, nur durch das Werk des Kreuzes möglich.

Doch Jesus hat weder das Kreuz oder Seinen Tod, noch Seine Auferstehung die gute Nachricht genannt. Für Jesus war die gute Nachricht das Königreich. Das großartige Werk des Kreuzes ist der Anfang. Sühne, Wiedergutmachung, Erlösung, Rechtfertigung und Versöhnung sind allesamt wesentliche Bestandteile des Evangeliums, aber das Thema der guten Nachricht ist die Ruhe und Freiheit, der Frieden und hohe Investitionswert des Lebens unter der Führung des Höchsten Herrn des Himmels und Erde.

Die Botschaft des christlichen Evangeliums der letzten fünfzig Jahren hat zunehmend die Zugangstür zum Königreich betont, anstatt das, was sich hinter der Tür befindet. Jesus hat sicherlich gesagt: „Ich bin die Tür.“ Aber wir haben das Bild der Tür zu stark betont, als ob „gerettet werden“ alles ist, was es zu tun gibt. Christliche Evangelisten und Missionare haben so hart daran gearbeitet, den Eingang zu vermarkten, dass der Eingang selbst zum Evangelium geworden ist. Es ist bestimmt wichtig, durch die kostbare Liebe von Golgota durch die Tür der Möglichkeit zu kommen, und es sollte nie minimiert werden. Aber die „Perle des großen Preises“ besteht daraus, im Reich Gottes zu leben und es zu erben, nicht nur es zu betreten. Im Mittelpunkt der Gabe der Erlösung steht die ewige Party hinter dem Tor im Palast des Königs.

Was diese Überbetonung hervorgebracht hat, ist eine Generation von Gläubigen, die denken, dass der Kernpunkt darin besteht, andere einzubeziehen. Rekrutieren. Nicht trainieren. Wenig Aufmerksamkeit wird darauf gelegt, wohin sie reinkommen - eine ganz neue Art zu leben! Eingang ins ewige Leben im Himmel zu bekommen, unterscheidet sich erheblich davon, die Herrschaft des Himmels hier und jetzt willkommen zu heißen. Wovor wir gerettet werden, ist eine große Sache, aber wichtiger ist, wohin wir gerettet werden. Christus ist unsere „Tür“, aber Er ist auch unser Leben jenseits der Tür. Wenn das ewige Königreich begrüßt, geschätzt, geehrt und genossen wird, hat die Erlösung ihren beabsichtigten Zweck erreicht. Gottes menschliche Wesen wurden wiederhergestellt, um ihrem liebenden Führer zu folgen.

Was der Apostel Paulus Gute Nachricht nannte

Diejenigen, die auf ein Evangelium der Gnade ohne das Königreich und tätiger Reue bestehen, glauben, dass sie ihr Modell von Paulus, dem Apostel zu den Heiden, bekommen. Sie nehmen an, dass das Evangelium Jesu und der Jünger in den frühen Tagen der Kirche einen Übergang durchgemacht hat; dass als das Evangelium an die Juden sich einem weltweiten Publikum näherte, die Zutaten von einer Königreichssprache sich änderten zu einer relationalen Versöhnungssprache. Ohne Frage ist das Endergebnis, dass das Königreich und die Busse vergessen werden oder von vielen Evangelikalen heute als unnötig zur Erklärung des Evangeliums angesehen werden.

Dies ist ein schwerwiegender Fehler. Es ist ein Missverständnis der Schlüsselrolle des Königreichs und der Umkehr in dem Muster, das Jesus uns gab. Und es gibt bedeutende Konsequenzen. Der Transformationsprozess ist stark geschwächt bei denen, die die Erlösung annehmen, ohne die Bedeutung vom Königreich zu verstehen. Wir haben jetzt ein Evangelium, das uns nur wenig oder gar nicht verändert ....

Ist diese Behauptung über Paulus wahr? Hat er aufgehört, Jesu Betonung des Königreichs zu benutzen? Nun steht außer Frage, dass der Apostel Paulus die Offenbarung der Gnade Gottes, die er empfangen hatte, verteidigte. Ohne Zweifel hat er die Tatsache, dass die Erlösung ein Geschenk ist, geklärt und definiert. Er war fest der Meinung, dass gute Werke, religiöse Praktiken und die Einhaltung des Gesetzes keine Wege sind, Gottes Gutachten zu bekommen. Durch Paulus hat der Heilige Geist klar gemacht, dass die Annahme und Aufnahme in das Königreich ohne Frage ein Geschenk Gottes ist, das durch den Glauben empfangen wird.

Die große Frage ist, Was sonst hat Paulus über das Heil gelehrt? Die beste Zusammenfassung findet sich in Apostelgeschichte 20:20-27, die mitten in seiner Abschiedsrede an die Ältesten der Kirche in Ephesus steht. Er weiß, dass er wahrscheinlich in Jerusalem inhaftiert werden wird, und er erwartet nicht, dass er diese Gruppe von Freunden und Mitarbeiter wiedersehen wird. Indem er seine Aufgabe von Gott mit ihnen abschließt, fasst er zusammen, was er dort und anderswo getan hat.

Die Selbstanalyse von Paulus enthält drei Arten, dasselbe zu sagen.

• Vers 21: „Ich habe sowohl den Juden als auch den Griechen erklärt, dass sie sich in Buße an Gott wenden und an unseren Herrn Jesus glauben sollen.“

• Vers 24: „Wenn ich nur das Wettrennen beenden und die Aufgabe vollenden kann, die der Herr Jesus mir gegeben hat, die Aufgabe, um vom Evangelium der Gnade Gottes zu zeugen.“

• Vers 25: „Jetzt weiß ich, dass keiner von euch, unter denen ich das Königreich erklärt habe, mich jemals wiedersehen wird.“

Ich bin überzeugt, wenn wir Paulus fragen könnten, ob er ein Evangelium der Gnade verkünde, er mit einem deutlichen Ja antworten würde. Wenn wir ihn fragten: „Hast du ein Evangelium vom Königreich verkündet?“, würde er antworten: „Natürlich.“ Wenn wir ihn fragen würden: „Hast du ein Evangelium der Buße gelehrt?“, würde er antworten: „Sicher.“ Er würde kein Problem damit haben, alle Evangeliums-Zutaten zu bestätigen, weil er sie als drei Arten sah, dieselbe Botschaft zu beschreiben.

In einer anderen zusammenfassenden Aussage versuchte Paulus, seine Aufgabe von Gott für König Agrippa in Kürze auszusagen. In Apostelgeschichte 26:17-20 beschreibt er seinen Auftrag von Christus auf dem Weg nach Damaskus.

„Ich sende dich, um ihre Augen [die Augen der Heiden] aufzutun, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott. So werden sie Vergebung der Sünden empfangen und das Erbteil mit denen, die geheiligt sind durch den Glauben an mich.“

„Daher, König Agrippa, war ich der himmlischen Erscheinung nicht ungehorsam, sondern verkündigte zuerst denen in Damaskus und in Jerusalem, dann im ganzen Land Judäa und unter den Heiden, sie sollten Buße tun und sich zu Gott bekehren und rechtschaffene Werke der Buße tun.“

Wiederum wird die Botschaft des Glaubens und der Vergebung neben die Botschaft der Reue des Königreichs gestellt, die klar macht, dass Paulus keinen Unterschied zwischen den beiden sah.

Am Ende seines Lebens, unter Bewachung in Rom, verkündete Paulus immer noch diese Kombination. In Apostelgeschichte 28:23 und nochmals in 28:30-31 bestätigt die Schrift, dass er ein Königreichlehrer war. „Von früh bis spät erklärte er ihnen das Reich Gottes und versuchte, sie von Jesus zu überzeugen“ (Apg. 28:23, Hervorhebung hinzugefügt).

Die Bedeutung hiervon ist enorm. Das Evangelium Jesu und das Evangelium von Paulus waren identisch. Paulus Botschaft enthielt eine weitere Klärung des Unterschieds zwischen Gesetz und Gnade, oder Erlösung durch Werke und Erlösung aus Gnade durch Glauben. Dennoch hat er nie das Königreichsthema von Jesus verlassen.

Was passiert mit dem Evangelium, wenn die wesentlichen Bestandteile des Königreichs und der Buße beseitigt sind? Wenn die Errettung nur als ein Geschenk präsentiert wird, das empfangen werden soll, oder als ein Angebot der Vergebung das man akzeptieren soll oder als eine Beziehung die versöhnt werden soll, wie sieht das Ergebnis dann aus?

Wenn das Königreich aus der Evangeliums Botschaft herausfällt, hört die Buße auf, Sinn zu ergeben. Anstatt gezwungen zu sein, sich mit dem Thema Kontrolle, Herrschaft und Führung (dh mein Königreich gegenüber Gottes Königreich) zu befassen, werde ich nur gebeten, das Werk Christi in meinem Namen anzunehmen. Die Buße ohne das Königreich wird zu einer peinlichen Idee und wird normalerweise von der Mischung weggelassen. Wenn es enthalten ist, wird es als Kummer über Sünde und sich umdrehen oder ändern definiert. Jesus und Seiner erlösenden Versöhnung am Kreuz zu glauben, sie zu empfangen oder zu akzeptieren, ist Teilsprache. Es ist wichtig, aber unvollständig.

Wenn ich den Nutzen der Errettung will, wird es mich meine persönliche Souveränität, meine unabhängige Autonomie, meine eigene Agenda, meinen „Thron“ kosten. Warum? Denn genau davon muss ich in erster Linie gerettet werden!

Was wir an Stelle der Ursprünglichen Guten Nachricht annehmen

Während des 20. Jahrhunderts haben Wissenschaft und Technologie in einem sich beschleunigenden Veränderungsprozess unsere Welt und unser Leben beeinflusst .... Eine bedeutende Veränderung in dem Versuch, Gott zu dienen, ist gekommen, als die Marketing-Wissenschaft auf die Verpackung des Evangeliums angewendet wurde. Das Verkaufstraining, das „Personal Evangelism Class“ genannt wird, ist ein Standardverfahren für jede Outreach-orientierte Kirche geworden. Millionen von Gläubigen sind jetzt „trainierte Zeugen“. Auswendig gelernte Beweistexte, lineare Logik, überzeugende Argumente und Verschlusstechniken werden alle geübt und sind fest anwesend. Die aufrichtigsten Christen sind dazu ausgerüstet, ihren ungeretteten Nachbarn und Freunden das ewige Leben anzubieten.

Oberflächlich gesehen scheinen wir effektiv zu sein. Mindestens die Hälfte - einige Forscher sagen, mehr als 60 Prozent - der amerikanischen Bevölkerung haben ein Heilsgebet gebetet und beschlossen, Christus zu empfangen. Sie werden daher betrachtet, sich in der allgemeinen Kategorie der Evangelisierung oder „Wiedergeburt“ zu befinden. Und hier müssen wir uns einer beunruhigenden und unbequemen Realität stellen. AW Tozer, in der Einleitung seines Buches The Knowledge of the Holy (Die Kenntnis des Heiligen), sagt es wie es ist:

„Der Verlust des Konzeptes der Majestät ist gerade dann eingetreten, als die Leistungen der Religion dramatische Gewinne gemacht haben und die Kirchen in den letzten Jahrhunderten mehr Wohlstand hat als jemals zuvor. Aber die alarmierende Sache ist, dass unsere Gewinne größtenteils extern sind und unsere Verluste gänzlich innerlich sind; und da es die Qualität unserer Religion ist, die von inneren Bedingungen beeinflusst wird, kann es sein, dass unsere vermeintlichen Gewinne nur Verluste sind, die über ein breiteres Feld verteilt sind.“

Wir haben zu unserer Bestürzung festgestellt, dass die Mehrheit dieser angeblichen Bekehrten nicht anders sind, nachdem sie unser Evangelium abgenommen haben, als sie es vorher waren. Tatsächlich zeigen viele, die in bibeltreuen Gemeinden auftauchen, kaum einen Beweis für mehr auf, als nur oberflächliche Subkulturanpassung. Sie lernen den evangelischen Jargon, fühlen sich in der Kirchengesellschaft wohl, hören christlichem Radio zu, bleiben aber in Wirklichkeit in ihren Werten, ihrem moralischen Verhalten und ihrem Lebensstil ihren nichtchristlichen Nachbarn sehr ähnlich.

Wie kann das sein? Wo ist der übernatürliche Prozess der Umwandlung? Warum sind bekennende Gläubige so oft der lebensverändernden Präsenz und Kraft des Heiligen Geistes verschlossen? Ich bitte euch, mit mir die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass die Anwendung von Marketing- und Verkaufsexpertise auf die Evangelisation tatsächlich den Inhalt der guten Nachrichten verändert hat. Das Evangelium zu verändern und zu massieren, um den Massenkonsum zu erleichtern, hat den Inhalt nach und nach verändert - und seine ursprüngliche Macht zerstört.

Die Auswirkungen des Marketings

Die Grundregel der Verkaufskunst ist, sich auf die attraktiven Eigenschaften, den Gewinn und die Vorteile des Produktes zu konzentrieren. Der Löwenanteil guter Verkaufstechnik besteht darin, den Wert und die Gründe, warum Kunden es sich selbst schulden, stolze Besitzer oder stolze Mitglieder zu werden, zu übertreiben. Die Absicht dieses Teils des Überredungsvorgangs ist es, ein Verlangen nach dem Produkt zu erzeugen.

Welche Information wird bis zum Abschluss des Kaufes aufbewahrt? Der Preis! Und dann werden die Kosten minimiert und die Kunden werden ermutigt zu denken, dass sie viel zu einem außergewöhnlich niedrigen Preis bekommen.

Wenn dieser Ansatz auf das Evangelium Jesu Christi angewendet wird, sind Änderungen am biblischen Modell unvermeidlich. Zum Beispiel sind die Vorteile leicht zu fördern.

„Was meinst du ist dein Bedürfnis?“, fragt ein Anbieter. „Du sagst, dein Leben ist in Aufruhr und du bist gestresst? Nun, wenn du Jesus in dein Leben kommen lässt, wird er dir Frieden und innere Ruhe geben.“ Dann könnte er oder sie sagen: „Bist du entmutigt? Oh, du sagst du warst wirklich down und deprimiert? Ich versichere dir, wenn du Christus dein Herz öffnest, wird er dir die fantastischste Freude geben, die du dir vorstellen kannst!“

Dann kommt natürlich das „Angebot, das man einfach nicht ablehnen kann“ ins Spiel. „Es ist kostenlos! Es ist ein Geschenk! Du kannst nichts tun, um die Erlösung zu erlangen. Du kannst es nicht bezahlen, selbst wenn du es wolltest. Jesus hat den Preis bereits bezahlt. Er hat die Konsequenzen deiner Sünde ans Kreuz genommen. Du brauchst nur die Vergebung und die Liebe Gottes zu empfangen und in das reichlich vorhandene Leben einzutreten!“ Der Anbieter fährt fort. „Warum willst du nicht das ewige Leben haben? Du willst doch in den Himmel kommen, wenn du stirbst, oder? Gibt es irgendeinen Grund, warum du Gottes Angebot der Liebe und Vergebung jetzt nicht empfangen könntest? Ich erklär dir das Gebet.“

... Das Problem liegt in den substanziellen Änderungen, die an Jesu Botschaft vorgenommen wurden. Die Wirkung von Marketing- und Verkaufstechniken in der Evangelisation ist, dass sie die Botschaft verändern. Und wenn die Nachricht geändert wird, ändert sich auch, was die Nachricht produziert. Verkäufer machen keine guten Evangelisten, wenn sie sich auf ihr Handwerk verlassen. Wir müssen uns alle auf unseren Führer und auf sein Erfolgsbeispiel verlassen. Unsere Botschaft muss Sein authentisches Königreichs-Evangelium der Gnade in seiner Gesamtheit sein, wenn wir seine ursprüngliche lebensverändernde Macht sehen wollen.

Du könntest einer von denen sein, die, ohne es zu wissen, ein unvollständiges Evangelium erhalten haben. Du hast angenommen, dass die Pförtner, die am Eingang standen und dich Christus vorgestellt haben, wussten, was sie taten und du hast gehorcht. Du hast geglaubt, ein Gebet gebetet um Christus anzunehmen oder zu empfangen, hast um Vergebung gebeten und Christus in dein Herz und Leben eingeladen. Du hast gewartet, aber bis jetzt hast du Enttäuschung, Frustration, Unfähigkeit dich zu ändern und schließlich Langeweile erlebt. Vielleicht bist du sogar verzweifelt, weil du denkst, dass du irgendwie eine Ausnahme bist und dass es einfach nicht für dich funktioniert.

Wenn dem so ist, ist das, was dir passiert ist, wahrscheinlich die Folge eines veränderten Evangeliums. Das ist nicht deine Schuld. Die Version, zu der du geführt wurdest, um deine Erlösung zu vollbringen, hatte einfach nicht die wesentliche Komponente der demütigen Hingabe in Reue. Da das Herz unseres Sündenproblems unser egozentrisches Bedürfnis ist, die Kontrolle zu haben, und wenn dies nicht in der Errettung angesprochen und der Rücken unseres Widerstands durch Reue gebrochen wird, dann ändert sich nichts wirklich.

Gnade, die übernatürliche, vergebende Liebe und verwandelnde Kraft Gottes, wird durch den bewussten Akt des Aufgebens des Selbstreiches freigesetzt. Aufgeben ist keine „Arbeit“, kein „Werk“. Es ist eine Beendigung des Widerstands. Es ist der verlierende Ringer, der sich dem Sieger ergibt. Gott macht immer wieder deutlich, dass Er den Stolzen widersteht (die mit ihrem eigenen Egoismus voll sind), aber den Demütigen gern Gnade gibt (Psalm 18:27; Jak. 4:6-10; 1.Pet. 5:5-6)). Der Hahn, der die Leitung der rettenden Gnade öffnet, ist die freiwillige Wahl der Demut. Dies ist das Herz der Umkehr. Die Begebenheit des Heils wird dann sofort zum Prozess des demütigen Gehorsams. Und befähigende Gnade fließt immer weiter.

Wenn der Konflikt um die Kontrolle im Kern deines Herzens noch nicht zu Gunsten Gottes gelöst wurde, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, sich damit zu befassen.

... reuiger Glaube. Er erlaubt Gott, dein kleines Reich unter seine Herrschaft zu bringen. Er begrüßt seinen Willen. Er umfasst seine Führung und beginnt ein Leben in der Anhängerschaft.

Diese Art von Gebet ist der Beginn einer wahren Anbetung. Es ist wunderschöne Musik für Gottes Ohren und ein lieblicher Duft für seine Nase. Es enthält die Essenz dessen, was Er von jeder Person, die auf diesem Planeten geboren wird, zu hören erwartet.

Wenn sein Reich kommt - was für ein Unterschied! Wenn die Erlösung das Königreich umfasst, kommt eine neue Regierung. Es stimmt, du wirst lernen müssen, in allen Bereichen unter einem neuen Management zu leben. Du bist nicht mehr unternehmerisch unabhängig. Du bist dem korporativen Reich des höchsten Gottes beigetreten. Die ultimative Frage, wer die Kontrolle hat, ist der Fokus all deiner Entscheidungen von nun an, Tag für Tag, für den Rest deines Lebens. Er ist dein Anführer. Du bist sein Nachfolger.

© J. Hettinga, NavPress

jesulebenzusammen.com
Deutsch Languages icon
 Share icon