Nicht unter einem Gefäß versteckt... eine Stadt, die auf einem Berg liegt

9/9/1999

Donnerstagabend, am 9. September 1999

... Wessen Erbauer und Schöpfer GOTT ist

Ein Briefauszug ....... Sollten wir das Leben nicht so annehmen, wie es ist, weil „es keine perfekten Gemeinden gibt“? Einfach „gedeihen, wo man gepflanzt wurde.“ Es geht sowieso alles um dich und deine persönliche Beziehung zu Gott. DEINE Gemeinde – das heißt, du und Gott und das Beste was du tun kannst, mit allem, was dich umgibt. Nicht deine örtliche Gemeinde. Das ist unrealistisch. Natürlich gibt es andere „da draußen“, die Gott lieben, in anderen religiösen Institutionen am Sonntagmorgen versteckt. Die „wahre“ Gemeinde ist nur die unsichtbare Sammlung der Leute, denen es wirklich wichtig ist und die keine heuchlerisch kompromittierenden Leben wie viele andere führen. Du wirst nie eine Versammlung von Menschen finden, in der „Ihn ALLE vom kleinsten bis zum größten kennen“. Das ist, wie gesagt, unrealistisch. Die wahre Kirche besteht nur aus unsichtbaren verstreuten Individuen hier und da, die die wahre Kirche bilden. Senkt eure Erwartungen, oder ihr werdet euch selbst völlig verausgaben, und du bist sowieso nur urteilend und unhöflich! Liebt einander. Richtig?

Manche sagen in der Tat solche Dinge! Sogar von „berühmten Lehrern und Predigern und Pastoren und Evangelisten“ hat man solche Dinge gehört! Einige greifen auf die obige Art der Lehre zurück, weil sie nie erfahren haben, was wahre Kirche sein kann. Viele der Leiter haben mit Vision begonnen und sind durch Schmerz und Versagen desillusioniert worden. Jetzt versuchen sie aus verschiedenen Gründen etwas zusammenzuhalten - manche Gründe sind aufrichtig, manche persönlich. Sie decken ihre Spuren ab, um ihren aktuellen Sauerteigs Zustand und „nur 10% die engagiert sind“ zu begründen. Diese Art der „Lehre“ besteht oft, um diejenigen zu beruhigen, die das EINZIG WAHRE wollen – „Ermahnt einander täglich, damit KEINER hart und getäuscht sei,“ „...einer des anderen Lasten tragend und DADURCH das Gesetz Christi erfüllen“, „Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, DAMIT ihr geheilt werden könnt“, „ein Herz“, „ein Geist“, „wie ein Mann für den Glauben streitend…“

Offensichtlich, wenn wir uns gegenwärtig in einer Situation voller Widersprüche befinden, müssen wir in der Tat unsere Augen auf Jesus richten und großen Trost und Zufriedenheit in Ihm finden - ohne bitter oder ätzend oder eigenartig zu sein. Manchmal müssen wir schon damit „auskommen“. Aber das ist nicht Gottes allgemeine Absicht für eine „Braut, die sich bereit gemacht hat“. Dieses kompromittierte Zeug kann niemals unser Herz befriedigen, noch können wir für immer von der religiösen Maschinerie an ein Leben versklavt sein, in dem wir zuschauen wie wir und unsere Kinder und unsere Nachbarn durch zugelassene Sünde, über die nur „gepredigt“ wird, ruiniert werden. „Etwas Sauerteig verdirbt den GANZEN Teig.“ Gott hatte NICHT vor, dass wir mit so etwas „ein Laib“ sein sollten. Er selbst hat gesagt, dass in einem solchen Fall „eure Versammlungen mehr schaden als nützen, EGAL WIE gut ‚die Anbetungszeit’ ist! Eure Abgeschiedenheit und fehlende Einsicht darüber, was der Leib Christi wirklich sein sollte ... bringt Gottes Disziplin. Deshalb sind einige von euch krank und manche sterben!“ Es ist Gott wichtig, dass wir das Leben seines Sohnes zusammen leben, anstatt nur darüber zu lehren und darüber zu singen!

Wir MÜSSEN die Vision dort halten, wo Gott sie haben möchte, egal welche (schlechten) Erfahrungen irgendjemand je hatte. Wie Luther es gesagt haben könnte: „Zeigt mir in der Schrift, dass ich lehren soll, dass wir uns in Seiner Gemeinde mit Mittelmäßigkeit, Lauheit und Sauerteig zufriedengeben sollen und dass die Pforten der Hölle täglich im Leben der Menschen in der Gemeinde vorherrschen sollen... und dann werde ich widerrufen. Bis dahin, tötet mich, wenn ihr es müsst. Ich werde keine niedrigere Vision für Seine örtliche Versammlung akzeptieren, als das, wofür wir den Schriften gemäß leben sollten und wofür wir zu sterben bereit sein wollen!“ Ohne Seine Vision legen die Menschen Zurückhaltung ab. Sie werden sich für den Fernseher, den Videorekorder, den DVD-Spieler, das World Wide Web, „Familienausflüge“, „Familienurlaub“ und mehr und mehr Arbeit und Weltlichkeit entscheiden, wenn sie es nicht SEHEN können. „Tut Buße ... denn das Königreich ist nahe.“ Warum? „Weil es jetzt wirklich etwas gibt, wofür wir leben können! Nicht nur den König, sondern auch das Königreich!“ „Die Pracht der Heiligkeit“ ist nur wirklich ansprechend inmitten der echten Säule und Grundlage der Wahrheit, der Familie Gottes, Bethel - der Treppe zum Himmel.

Dies soll kein imaginäres, unsichtbares, theoretisches Ding sein. Es gibt keine Schriftstelle, die darauf hinweist, dass Gott beabsichtigte, dass die örtliche Versammlung etwas anderes sei als „verbunden und von jedem Stützband zusammengehalten“ und niemand der zum anderen sagt: „Ich brauche dich erst in der nächsten theoretischen Sitzung und Sing-Zeit.“ Ab DEM ERSTEN TAG ging es ganz um das Leben gemeinsam in Ihm. Dreitausend Juden, die sich nicht sehr gut kannten, mit verschiedenen sprachlichen und kulturellen Barrieren, finanziellen Problemen und keinem Neuen Testament, in dem man lesen und alles wegrationalisieren konnte, waren „alle als ein Volk zusammen“, jeden Tag und „KEINER zählte seine Besitztümer als seine eigenen.“ Ab dem ersten Tag ging es um ein Zusammenleben in Ihm, das nicht hypothetisch und „unsichtbar“ sein konnte und es nicht sein darf - sondern es ist unmöglich, „es unter einem Scheffelkorb zu verstecken“. Selbst die Heiden werden Ihn „an jenem Tag preisen“, wegen denen, die einst „kein Volk“ waren, „jetzt aber ein Volk sind“. Die Welt wird es sehen. „SO werden alle Menschen erkennen, dass ihr Mir gehört ...“ „Die vielfältige Weisheit Gottes wird den Fürstentümern und Mächten bekannt gemacht (die von nichts Theoretischem beeindruckt sind, sondern nur von dem, was so echt und greifbar und sichtbar ist wie JESUS es ​​in Zeit und Raum war) durch die GEMEINDE, jetzt.“ Fünfzehn Jahre, in denen es mit zwischen 200 und 300 Menschen sichtbar ausgelebt wurde und in anderen Ländern wie ein Lauffeuer wächst, sind mir auch ein ziemlich starkes Argument.

jesulebenzusammen.com
Deutsch Languages icon
 Share icon