Das „Kennzeichen des Lebens“

1/1/2003

Mittwochmorgen, 1. Januar 2003

In Hesekiel 9 gibt es einen Vers und ein Leben, über das wir alle geweint und in das wir alle hineinwachsen mussten. Vor vielen Jahren hat Gott uns dies gezeigt: NUR zu lieben, was Gott liebt. Ein Freund der Welt ist „ein Feind Gottes“ - Autsch! Und weiter, zunächst eine Überraschung für uns alle: eine Person, die die Sünde NICHT hasst und NICHT weinen wird über Sünde, die sie unter denen um sie herum sieht, die Jesu Namen tragen, sondern sie verteidigt oder beschützt oder sie ignoriert, denn es ist „nicht mein Problem“ und „Gott wird sich darum kümmern, also kann ich es ignorieren“ - so eine Person kennt Gott nicht.

„Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb sind, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind (ein Mann, der sich Bruder nennt)? Die aber außerhalb sind, richtet Gott. So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!“ (1. Korinther 5:12-13) „Denn wenn sie in meinem Rat gestanden hätten, so hätten sie meine Worte meinem Volk gepredigt, um es von seinem bösen Wandel und von seinem bösen Tun zu bekehren.“ (Jeremia 23:22).

Das ist ebenso kraftvoll und persönlich lebensverändernd wie es Wahr ist. Gott war klar: Diejenigen, die Ihn wirklich kennen, sind immer sehr zielstrebig dabei, Gottes Ehre zu verteidigen und „sogar die durch böses Fleisch verdorbene Kleidung zu hassen“. Gottes Wille war schon immer, dass wir „nichts mit den fruchtlosen Taten der Finsternis zu tun haben, sondern vielmehr sie bloßstellen.“ Diejenigen, die dem Vater gefallen, waren schon immer so. Erinnert ihr euch dran, WARUM „Pinhas Rechtschaffenheit zugeschrieben wurde“ (Ps.106:30-31, 4. Mose 25)? Das steht in der Bibel. Hat es schon immer.

Und doch, DIESE Wahrheit in Hesekiel war für uns als Volk in dieser Stadt, vor vielen Jahren, noch UMWERFENDER.

„Und er rief dem, der das leinene Gewand anhatte und das Schreibzeug an seiner Seite. Und der HERR sprach zu ihm: Geh durch die Stadt Jerusalem und zeichne mit einem Zeichen an der Stirn die Leute, die da seufzen und jammern über alle Gräuel, die darin geschehen.

Zu den andern Männern aber sprach er, sodass ich es hörte: Geht ihm nach durch die Stadt und schlagt drein; eure Augen sollen ohne Mitleid blicken und nicht verschonen. Erschlagt Alte, Jünglinge, Jungfrauen, Kinder und Frauen, schlagt alle tot; aber die das Zeichen an sich haben, von denen sollt ihr keinen anrühren. (Hesekiel 9)

BEEINDRUCKEND! Das „Kennzeichen des Lebens“ ist NUR für diejenigen, die über Sünde SEUFZEN und JAMMERN. Es muss uns WICHTIG SEIN, oder wir sind nicht in Seinem Geist. „Sünde vermeiden“ rettet das Leben derer zu Hesekiels Tagen nicht. Die einzigen, die gerettet wurden, waren diejenigen, denen die Sünden um sie herum ZUTIEFST WICHTIG waren - nicht nur ihre eigenen. Alle anderen starben! Während die meisten sich nicht einmal selbst um das Blut des Lammes kümmern, ist selbst das (sich mit den eigenen Sünden beschäftigen) offensichtlich nicht das Ende von Gottes Herz. Wir sind dazu aufgerufen zu SEUFZEN und zu JAMMERN „wegen der Sünden, die wir um uns herum sehen“ und dann „zu ringen, um andere in Christus zu vervollständigen“. DAS ist das Zeichen des Lebens, nach dem der Vater Ausschau hält!

Das ist das Leben Jesu in denen, die Zweimal geboren sind. Und jeder von uns wird sich entscheiden, ob wir mit Ihm zusammenarbeiten und Seinen Geist annehmen oder ob wir Ihn stillen oder bekämpfen werden. DIES ist der Geist, der auf Ihm war und auf uns sein kann - wenn wir uns erlauben würden, den Preis zu bezahlen, den Jesus dafür bezahlt hat!

„Von den Engeln spricht er zwar: ‚Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen’, aber von dem Sohn: ‚Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches. Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freuden Öl wie keinen deiner Gefährten.’“

„Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Rache unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freuden Öl statt Trauer, schöne Kleider statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden ‚Bäume der Gerechtigkeit’, ‚Pflanzung des HERRN’, ihm zum Preise.“

„Sie werden die alten Trümmer wieder aufbauen und, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht zerstört gelegen haben. Ihr aber sollt Priester des HERRN heißen, und man wird euch Diener unsres Gottes nennen.“

„Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil brenne wie eine Fackel.“

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