Das Bedürfnis nach Christus-Bewusstsein

12/1/1964

1964

Wir stellen eine Frage. Was ist die dominierende Notwendigkeit? Die Antwort ist zweifach. Die dominierende Notwendigkeit ist ein Christus-Bewusstsein! Um die Verwirklichung des Willens Gottes zu erleben - das Hineinbringen Seines Hauses in seiner Schönheit, in seiner Liebe, in seiner Gnade, in seiner Gemeinschaft, in seinem Frieden, in seiner Ordnung, in seiner göttlichen Manifestation - MÜSSEN wir ein gegenwärtiges allumfassendes Christus-Bewusstsein haben! Vielleicht vermittelt das jetzt so nicht viel. Aber was du und ich brauchen, ist vielleicht - mehr als alles andere - mehr von diesem Christusbewusstsein. Sind wir nicht immer und ständig in unseren Herzen herausgefordert, wenn wir hören was Paulus sagt: „Die Liebe Christi beschränkt uns; weil wir so urteilen, daß einer für alle gestorben ist, also sind alle gestorben ... damit die die leben nicht mehr sich selbst leben, sondern ihm ... Darum kennen wir von nun an keinen Menschen nach dem Fleisch ...“ (2. Kor. 5: 14-16)?

Sind wir nicht immer so wunderbar herausgefordert? Kennen wir uns in den meisten Orten nicht primär nach dem Fleisch? Wenn man jemand anderen sieht, der wirklich ein Kind Gottes ist, der sein Leben ihm hingegeben hat, um zu tun, was Er will - sehen wir Christus in ihnen? Strengen wir uns bewusst an, um das zu sehen, was Gott sagt übernatürlich und Echt ist? Oder konzentrieren wir uns in erster Linie auf das, was in ihnen noch unverändert ist? Unterscheidung - um anderen zum Wachstum zu helfen - ist wesentlich, aber sehen wir, was Gott übernatürlich in ihnen angepflanzt hat, sowie das, was noch verfeinert wird? Sehen wir das Wunder dort und umfangen wir es und wirken wir so, als ob es wirklich so ist, wenn wir einander anschauen und miteinander interagieren? Ehren wir, was Gott sagt so ist, für die, die ihr Kreuz täglich aufgenommen haben und auf Seins gefallen sind?

Oh, dass es mehr Christus-Bewusstsein gäbe - daß wir uns mehr damit beschäftigen würden, das, was vom Christus im anderen ist zu ergreifen, wie klein es auch immer ist, und das meiste daraus zu machen. Wenn wir das tun würden, würde das Haus gebaut werden, Gott würde sein Haus finden und sich diesem um so mehr widmen. Während Er unter wahren Leuchtern, die wahrhaftig Gemeinden sind, zirkuliert - diejenigen, die sich in Ihm verherrlichen und täglich in seinem Sohn und im Christus-Bewusstsein in ihrer täglichen Arbeit und in ihrem täglichem Leben zusammenleben, sowie in ihren Beziehungen - wird Er uns bewohnen und sich um so mehr manifestieren. Gott, hilf uns! Und das Christus-Bewußtsein bedeutet Haus-Bewußtsein, Gemeinschafts-Bewußtsein, Zusammengehörigkeits-Bewußtsein, daß wir Glieder von einander sind, damit die Hand dem Fuß nicht sagen kann: „Ich brauche dich nicht, ich kann auf dich verzichten!“ Es ist dieses korporative Bewusstsein, das heute so benötigt wird, um alles Zerfallende, Teilende, Schwache, Oberflächliche und Weltliche zu zerstören.

Gott gebe, daß etwas von der Auswirkungen hiervon auf unsere Herzen kommen möge, und uns aus unseren allzu kleinen Vorstellungen vom Haus Gottes heraushebe. Möge es unsere Haltung sein in Bezug auf alle, die sich auf die Liebe Gottes stützen, alle, die sich auf die Gnade Gottes stützen, alle, die angefangen haben zu erkennen, dass es allein durch die Weisheit Gottes möglich ist, alle menschlichen Probleme zu lösen, die eigenen und die von anderen.

... damit Gott endlich finden wird, was Er sucht - ein Ort, in dem Er wohnen kann.

T. Sparks

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