Jesus: Das Schwert des Friedens

3/9/1985

September 1985

„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens“ (Jesaja 9:5-6).

„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert(Matthäus 10:34).

Sind diese Verse widersprüchlich? „Fürst des Friedens“, und „nicht Frieden, sondern ein Schwert“?

„Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel. Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert“ (Matthäus 10: 32-38).

Hört sich das ziemlich hart an für einen Friedensfürsten?

Etwas, was wir über den Friedensfürsten verstehen müssen, ist, dass es keine Möglichkeit gibt, Sein Leben zu studieren und daraus zu schließen, dass Er gekommen ist, um der Menschheit ein Wiegenlied zu singen und uns zu sagen, dass „Sünde keine Rolle spielt“.

Jesus Christus kam im Namen Gottes mit einem Schwert, um all den Dingen den Krieg zu erklären, die den Frieden verhindern.

Er hat Sein Schwert gezogen gegen all das Böse in den Herzen der Menschen, um alle bösen Einstellungen und Gewohnheiten zu entwurzeln. Er wird mit keinen von ihnen Frieden schließen. Warum nicht? Warum kann Er nicht einfach der Welt etwas Ruhe bringen? Er KANN ES NICHT ... um des WIRKLICHEN Friedens willen.

Am Ende des Unabhängigkeitskrieges kam der britische General, um sich General George Washington zu ergeben. Der General begann Washington in Bezug auf seine großartige militärische Taktik zu loben, immer und immer weiter. Plötzlich, mitten in der wortgewandten Rede des britischen Generals, unterbrach ihn Washington mit diesen Worten: „Ihr Schwert, Sir!“

Der Fürst des Friedens fordert jedes Schwert der Rebellion zur Übergabe, bis alles unter seine Füße gebracht wird (Hebr. 2:7), dann wird der Frieden geschehen. „Alle Feinde sind sein Schemel“ (Hebr. 1,13).

Die ART, in der Christus einen Weg des Friedens macht besteht daraus, uns zu zeigen, wie böse die Sünde wirklich ist ... und um sie zu zerstören. Adam wurde dafür aus dem Garten rausgeworfen. Noahs ganze Erde wurde wegen ihr von Gott zerstört. Sodom und Gomorra wurden wegen ihr zerstört. Und das Kreuz Christi beweist, dass Gott nicht in friedlicher Koexistenz mit der Sünde leben kann! Sogar Gottes eigener Sohn musste sterben, als Er die Sünde annahm.

Lasst uns gemeinsam den Zusammenhang in Matthäus 10 lesen und sehen, wie Christus ein Schwert tragen UND ein „Prinz des Friedens“ sein kann.

„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ (Matthäus 10:34).

Aber was ist genau davor passiert?

„Jesus zog umher in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen. Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren geängstet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben“ (Matthäus 9,35-36).

„Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus. Umsonst habt ihr‘s empfangen, umsonst gebt es auch“ (Matthäus 10:8).

„Wenn ihr aber in eine Stadt oder ein Dorf geht, da erkundigt euch, ob jemand darin ist, der es wert ist; bei dem bleibt, bis ihr weiterzieht. Wenn ihr aber in ein Haus geht, so grüßt es; und wenn es das Haus wert ist, kehre euer Friede dort ein. Ist es aber nicht wert, so wende sich euer Friede wieder zu euch. Und wenn euch jemand nicht aufnehmen und eure Rede nicht hören wird, so geht heraus aus diesem Hause oder dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen. Wahrlich, ich sage euch: Dem Land von Sodom und Gomorra wird es erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dieser Stadt. Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch den Gerichten überantworten und werden euch geißeln in ihren Synagogen“ (Matthäus 10:11-17).

„Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge“ (Matthäus 10: 28-31).

Jesus sah die Menschenmassen und war mit Barmherzigkeit bewogen. „Geht! Bringt den hungernden Massen Frieden. Sie sind verstreut. Sie sind eine leichte Beute für die Wölfe. Ich muss mein Schwert ziehen, um Frieden zu schließen! Ich liebe sie, die Haare auf ihren Köpfen sind gezählt! Ich muss ihnen Frieden geben. Frieden kommt vom Sieg.“ Er nahm GEFANGENE in Seinen Zug und gab IHNEN Geschenke!

All dies bringt eine wichtige Unterscheidung vor - wer sind die „Feinde“ Christi und wer sind die „Schwachen“? Christus hat „Feinde“ oder Er braucht kein Schwert oder braucht nicht Mitglieder eines Haushalts zu trennen.

Jesus Christus hat „Feinde“ (Lukas 11,23):

• der Stolze (1. Petrus 5:5)

• diejenigen, die einen Waffenstillstand mit der Welt geschlossen haben - beschlossen, ihren eigenen Weg zu gehen (Jak 4:4)

• diejenigen, die falsche Lehre lehren (Offb. 2:6)

• Lauwarme (Offb. 3:16)

• Faule, Ängstliche, Unproduktive (Mat 25:26-30)

Christus hat „Feinde“. Woraus besteht der Unterschied zwischen einem „Feind“ und einem „schwachen Christen“? (Nicht viel in Aktionen.) Ein schwacher Christ kann genau so handeln wie ein „religiöser“ Feind Christi ... Der Unterschied ist das Herz. Einer möchte wachsen und sich verändern und durch die Gnade Gottes in die richtige Richtung weitergehen! Der andere tritt und schäumt und findet Entschuldigungen, wenn er oder sie herausgefordert wird ... und weigert sich, zur Reife weiter zu machen und sich zu verändern. (Er versucht eine Lehre zu finden, die das Gewissen erleichtern wird. 2.Tim 4.) Aber für die Schwachen (die die gleichen Handlungen vorzeigen könnten), hat Jesus, der Fürst des Friedens, eine Umarmung und unendliche Geduld. (Vater liebt uns genauso wie Jesus! Prinz! Prinzessin!) Das sind gute Nachrichten!

In Römer 14 und Hebräer 12:12-13 erkennt Gott an, dass es in der Herde Schwache und Kraftlose und Lahme geben wird, aber Seine ganze Anstrengung besteht darin, sie zu Heilen, nicht sie zu zerreißen! Das Wort „schwach“ oder „Schwäche“ wird im Neuen Testament siebenundachtzig oder achtundachtzig Mal verwendet und kein einziges Mal wird „Schwäche“ (schwach, ohne Kraft) verurteilt! Jesus wird sich immer hinüberbeugen und das gummibeinige Lamm tragen.

Ein 3-jähriges Kind ist ein weiteres gutes Beispiel für den Unterschied zwischen einem Feind (der das Schwert bekommt) und schwach sein (das eine Umarmung bekommt). Ein Dreijähriger würde genauso leicht einen König mit einem „Nein!“ anschreien, wie seine kleine Schwester. Er hat kein Verständnis! Kein Wertesystem - er ist zu jung. Betrachtet dann einen erwachsenen Mann, der einen König mit einem „Nein!“ anschreit. Großer Unterschied, oder? Wenn wir noch „Babys“ im Glauben sind, werden wir diese Fehler machen, weil wir die großartige Natur unseres Königs nicht verstanden haben! Aber mit der Zeit ist es nicht mehr Unreife, sondern verräterische Meuterei. Der Friedensfürst hat ein Schwert, um Meuterei zu begegnen, aber es ist nicht Sein Wunsch!

Jesus hat nie versucht, die Sünde zu minimieren. Er hat sie nie ignoriert. Er hasst Sünde mit einer Wut! Aber durch Sein kostbares Blut hat Er den Preis für die Sünde bezahlt für diejenigen, die es annehmen würden! (Eph. 2:14; 2 Kor. 5:19). Er möchte Seinen Freunden Frieden bringen - noch bevor es ihnen überhaupt wichtig ist. Jesus Christus, der Friedensfürst, wurde zu unserem Frieden mit dem Vater, indem Er Sein Leben gab!

In Johannes 8 sagte Jesus der Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde: „Ich werde dich nicht verurteilen. Geh, und sündige nicht wieder.“ Wenn wir dort gewesen wären, hätten wir bestimmt nichts gehört, als sie langsam wegging. Aber Jesus hörte es. Er kannte die Kosten seiner Güte für sie. Als sie wegging, bin ich mir sicher, dass er das Schwirren der Peitsche auf Seinem Rücken hörte. Er hörte den Spott und die Verleumdung der Soldaten in Seinen Gedanken widerhallen. Er hörte das Weinen seiner Mutter am Fuße seines Kreuzes. Er hörte den dumpfen Schlag des Hammers, der die Nägel durch Seine Hände und Füße trieb. Die Frau wurde freigelassen, so wie du und ich befreit werden können, aber jemand hat dafür bezahlt - der Prinz der Herrlichkeit. Der Prinz kam, um denen Frieden zu bringen, die ihm folgen werden - den Frieden der Gewissheit des Lebens im Paradies mit Ihm.

In Johannes 14 und Johannes 16 sagte Jesus Seinen Jüngern: „In dieser Welt werdet ihr Schwierigkeiten haben, aber lasst euer Herz stark sein! Ich gebe euch Meinen Frieden!“ Hast du gerade „Schwierigkeiten“? Hast du trotzdem Frieden? Wie bekommt man den Frieden, von dem Jesus der Fürst ist? Ich werde nur einen weiteren Vers mit euch in Betracht ziehen und ihr könnt das selbst urteilen.

„So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Wege, den du gehst. O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen“ (Jesaja 48: 17-18).

Woraus besteht unser „Frieden wie ein Fluss“? Gott gehorchen!

„Es gibt keinen Frieden“, spricht der Herr, „für die Gottlosen“ (Jesaja 48:22).

Ein vertrauenswürdiges Sprichwort: Frieden mit Gott bringt den Frieden Gottes. Mit Ihm einhergehen, im Einklang mit Seinem Geist (Gal. 5,25), ist das Einzige, was den „Frieden, der das Verständnis überschreitet“, auch unter unerträglichen Umständen durch unser Herz und unseren Verstand fließen lässt! Gott bietet dir Leben und Frieden, aber viele werden Hals über Kopf in die Schlucht der Zerstörung springen. Gott bietet Jesus Christus an; einige von euch wählen vielleicht Barabbas. Jesus Christus möchte deine zerbrochenen Stücke (oder deine Familie, Gefühle, Fehler) nehmen und dir ununterbrochenen Frieden geben. Gelobt sei Gott, der Fürst des Friedens regiert! Für diejenigen, die für Jesus leben werden, wird es „Frieden wie ein Fluss“ geben. Stellt euch den glorreichen Gedanken vor, dass jede Sünde eurer Vergangenheit weggewaschen wird ... FRIEDEN MIT GOTT!

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