Nicht Worte, sondern Kraft.

30/3/1988

Wir haben bereits über diese Textstelle gesprochen.

“Es haben sich nun einige aufgebläht, als würde ich nicht zu euch kommen. Ich werde aber, wenn der Herr will, recht bald zu euch kommen und nicht die Worte der Aufgeblasenen kennenlernen, sondern ihre Kraft. Denn das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft” (1. Kor. 4:18-20).

Der Kontext war, dass einige Leute behaupteten, sie hätten Wissen und hätten alles im Griff. Aber er sagte: „Ich werde schon bald herausfinden, woraus diese Leute gemacht sind. Ich komme nicht mit Worten zu euch, sondern mit Kraft.“ Es gibt da ein gewisses Selbstvertrauen. „Ich weiß, dass Gott mein Wort durch Sein Handeln bestätigt. Es ist unbestreitbar die Gottheit, die mir folgt.“

Er sagte: „Einige sind aufgeblasen, aber es ist schon okay. Es ist kein Problem und ich mache mir keine Sorgen. Wir werden uns hindurch schlagen. Ihr habt 10.000 Lehrer, aber nicht viele Väter. Prüft euch selbst, um zu sehen, ob ihr im Glauben seid. Seht, ob der Geist Christi nicht in euch lebt. Schließlich geht es ja nur darum. Hat sich euer Leben durch meine Interaktion mit euch nicht verändert?“ Er argumentiert mit ihnen und sagt in diesem Fall: „Eine Demonstration des Geistes und der Kraft ist der Beweis dafür, dass Gott in dieser Sache ist. Es sind nicht nur meine Worte.“

„Ich bin ein Narr geworden! Dazu habt ihr mich gezwungen. Denn ich sollte von euch empfohlen werden, da ich doch den Überaposteln in nichts nachstand, obwohl ich nichts bin. Denn es sind ja die Zeichen eines Apostels unter euch geschehen in aller Geduld, mit Zeichen und mit Wundern und mit Taten“ (2. Kor. 12:11-12).

Er sagte: „Ihr habt mich wahnsinnig gemacht mit eurer Pingelei und der Art, wie ihr immer das Natürliche betrachtet habt. Ihr habt nach natürlichen Dingen gesucht wie: ‚Ich bin von Apollos. Ich bin von Cephas‘. Das ist, wie bloße Menschen zu sein. Wie abstoßend, sich wie bloße Menschen zu verhalten, wenn man nicht mehr nur wie bloße Menschen sein sollte.“

Er sagte: „Ich bin ein Narr in all dieser Prahlerei geworden. Aber ich bin nicht weniger als die angesehensten Apostel, obwohl ich nach meinem eigenen Bekenntnis nichts bin. Wahrlich, die Zeichen eines Gesandten wurden unter euch mit aller Beharrlichkeit in Zeichen und Wundern und mächtigen Taten erfüllt.“

Und das ist nicht nur ein Zeichen eines Apostels, das ist ein Zeichen eines Gesandten. Philippus tat große Zeichen und Wunder, und er war kein Apostel, sondern ein Evangelist. Jesus sagte, dass Zeichen denen folgen würden, die an Sein Wort glauben und es verkünden (Markus 16,17). „Geht in jedes Volk und tauft. Lehrt sie, alles zu befolgen, was Ich euch befohlen habe, und Ich werde bis zum Ende des Zeitalters bei euch sein. Ich werde mit euch sein“ (Matth. 28,19-20). Das ist nicht dazu gedacht, nur etwas zu sein, das uns tröstet oder ermutigt. Das hat mit einer Demonstration des Geistes und der Kraft zu tun.

Denkt daran, was Jesus sagte, als Er vom Berg der Verklärung herunterkam, und diese Männer sagten: „Warum konnten wir diese Dämonen nicht austreiben?“ Zuerst machte er sich über sie lustig: „Oh, ihr perverse und ungläubige Generation.“ Er war überrascht, dass sie nicht damit umgehen konnten. Oder als sie Ihn im Rumpf des Bootes aufweckten, sagte er: „Kommt schon, Leute.... Ich war bei euch und ihr glaubt immer noch nicht? Schon gut, schon gut. ‚Friede, sei still.‘“

Es ist, als wäre Jesus immer wieder von ihren Antworten überrascht gewesen. Er war überrascht. Gott wird von unserem Unglauben überrascht. Er ist überrascht, dass wir uns selbst als bloße Männer betrachten. Er ist überrascht, dass wir eine so geringe Schätzung Seiner Arbeit in uns und auf dieser Erde haben, dass wir von einem Sturm überrumpelt werden. Wir sind nicht in der Lage, damit umzugehen, aber Er erwartet, dass wir es können. Vielleicht muss es durch Gebet und Fasten bewältigt werden - durch die Leidenschaft des Geistes, die sagt: „Nein, ich werde das Natürliche nicht akzeptieren! Ich werde das Vorhersehbare nicht akzeptieren. Ich werde das statistisch wahrscheinliche nicht akzeptieren. Ich werde es nicht akzeptieren.“ Einige kommen nur durch Gebet und Fasten heraus: „Wenn ihr zu diesem Berg sprecht: ‚Entferne dich und wirf dich ins Meer, ohne zu zweifeln, wird es geschehen.‘“ Das ist normales Christentum, kein übergeistlicher Vers. Das ist die Natur des Christus-Lebens.

„Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“

„Abgesehen von Mir könnt ihr nichts tun. So erweist ihr euch als Meine Jünger, indem ihr viel Frucht bringt.“

„Größere Dinge als diese werdet ihr tun.“

„Wenn einer von euch zu diesem Berg sagt: ‚Entferne dich und wirf dich ins Meer,‘ dann wird es geschehen.“

„Gott hat diese Dinge ausgegossen, die ihr jetzt seht und hört.“

Der Herr, Er ist Gott - Er ist Gott! Paulus sprach davon, göttliche Waffen zu benutzen, um die Festungen Satans niederzureißen. Wir müssen das sehen, und wir müssen sehen, dass die Tore der Hölle sich nicht gegen Seine Kirche durchsetzen. Um das zu erreichen, wird es den Einsatz von göttlichen Waffen beinhalten.

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