Deklariert das Königreich!

30/3/1988

„‘Nun, Herr, schau auf ihre Drohungen und gewähre Deinen Dienern, dass sie mit aller Kühnheit Dein Wort sprechen können, indem Du Deine Hand ausstreckst, um zu heilen, und dass Zeichen und Wunder geschehen können durch den Namen Deines heiligen Dieners Jesus‘“. (Apostelgeschichte 4,29).

Die Verkündigung oder Bekanntmachung des Wortes Gottes und das Zeugnis des Wortes Gottes durch das Ausstrecken Seiner Hand, um etwas Unwiderlegbares zu tun, sind in der Schrift immer eng miteinander verbunden. Gott streckt Seine Hand aus, um das Wort zu bestätigen, das gesprochen wurde. „Ja, das ist Mein Wort. Der Herr, Er ist Gott.“ Das muss die Art und Weise sein, wie wir die Ausbreitung Seines Reiches verfolgen.

Ich versuche nicht, Menschen ins Königreich Gottes zu überreden. Das Wesentliche daran ist, dass ich ihnen verkünde, dass das Reich Gottes gekommen ist. Ich versuche nicht, jemanden auf die Schulter zu klopfen und meine überzeugenden Fähigkeiten zu nutzen und sie anzuflehen, ein Teil des Königreichs Gottes zu sein. Meine Aufgabe ist eine Aussage und eine Verkündigung dessen, was Gott getan hat und tut und tun wird. Und ich entschuldige mich nicht dafür.

Freundschaftsevangelisation läuft bei mir nicht. Ich bin dafür, Freunde von Menschen zu sein, und ich werde mein Leben für sie opfern. So hat Jesus gehandelt. Er kam, um zu dienen, nicht um bedient zu werden. Genau das ist Jesus. Wenn also Jesus in mir lebt, werde ich mein Leben für jeden Menschen geben, mit dem ich in Kontakt komme, auch für diejenigen, die sich als meine Feinde betrachten. Ich werde für sie sterben, wenn das Herz Christi wirklich in mir und durch mich lebt. Damit meine ich nicht, dass ich schroff und gefühllos und unhöflich sein werde. Aber ich meine das so: Ich kann meine Hand auf ihre Schulter legen und sie mit liebevollen Augen ansehen und sagen: „Über Gott ist nicht abzustimmen. Er braucht deine Erlaubnis nicht, um Herr zu sein. Er ist Herr, also beuge dein Knie. Ich verkünde dir das Königreich Gottes. Wenn du dabei sein möchtest, ist das in Ordnung. Wenn nicht, werden eines Tages alle Seine Feinde zu Seinem Schemel gemacht werden. Also, wähle den Schemel, wenn du willst.“

Darum geht es, und das ist die Art von Erklärung, die Gott mit Seiner Bezeugung folgt. Es ist eine Erklärung und eine Proklamation, keine leere Argumentation oder philosophische Argumente oder die „Römer-Methode“ oder von Haus zu Haus an die Tür klopfen. Es ist eine Verkündigung, dass Gott souverän ist - die Frohe Botschaft. Paulus sagt: „Wie schön sind die Füße derer, die gute Nachrichten bringen“ (Römer 10,15). Er zitiert Jesaja, und wenn man es nachschlägt, hat Paulus den Doppelpunkt und den letzten Teil weggelassen, nämlich „Unser Gott regiert“ (Jesaja 52,7).

Das ist die gute Nachricht: Unser Gott regiert. Er ist der Herr über alles, Er ist der König der Könige, und Er kommt auf Seinem weißen Pferd, treu und wahr, um die Nationen mit einem eisernen Zepter zu richten. Er wird kommen und die Weinpresse des Zorns des allmächtigen Gottes austreten. Alle Feinde Gottes werden zu Seinem Schemel gemacht werden. Das ist die Natur dieses Königreichs und so sagen wir Leuten: „Wenn du mitmachen willst, gepriesen sei Gott. Wenn nicht, ist das deine Entscheidung, aber ich bitte dich und flehe dich an, dich vor dieser korrupten Generation zu retten.“ Das ist das Herz und die Botschaft, der Gott folgt: Jesus ist der Herr. Er wird nicht eines Tages der Herrscher sein. Er ist jetzt der Herrscher.

Du brauchst Leute nicht zu bitten: „Bitte, mach Ihn doch zum Herrscher?“ Die Botschaft ist, dass Jesus Christus der Herrscher ist. Er ist der König aller Könige und der Herrscher aller Herrscher. Er ist der Herrscher über die Himmel und über die Erde und die unter der Erde. Das ist es, worum es geht. Und Gott wird der Verkündigung jener Art von Botschaft folgen, die das Herz offenbart und Ihn zu dem erklärt, was Er ist.

„Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus, als sie die Wunder die er tat hörten und sahen“ (Apg. 8,6).

Beachtet diese Worte noch einmal – „sie hörten und sahen die Wunder, die er tat.“

Erinnert ihr euch in Apostelgeschichte 13, als Paulus Elymas, Bar-Jesus, den „Sohn“ Jesu, den Betrüger Jesu, traf? Der Prokonsul Sergius Paulus wurde von diesem Mann, Elymas, beeindruckt. Wer auch immer er war, er muss eine sehr respektable Art von Mann gewesen sein, um einen römischen Prokonsul überzeugen zu können. Er muss ein raffinierter „dreiteiliger Anzug und Lederkoffer“-Typ gewesen sein, um diesen Einfluss auf einen Mann von Prokonsulrang zu haben. Dieser Elymas war kein Depp und kein Hofnarr. Paulus kam zu ihm und sagte: „Du bist ein Kind des Satans und ein Feind von allem, was richtig ist. Wann wirst du aufhören, die gerechten Wege Gottes zu verdrehen?“ Paulus, voll vom Geist Jesu, sagte diese Dinge und schlug ihn dann mit Blindheit. Dann sagte Sergius Paulus: „Ich glaube.“

Seht ihr, was dort passiert ist? Lass es etwas geben, das sie sehen und hören können. Lass es so sein. In Elymas Fall war es etwas, das er hören und nicht sehen konnte! „Gott, schließe Dich diesen Worten an. Beweise und bestätige diese Worte.“ Lass es so sein.

Das muss unser Herz sein: „Gott, tu etwas. Gieße etwas aus, das man sehen und hören kann. Beweise Dich selbst. Bestätige Dein Wort. Ich kann es nicht tun und es ist nichts, wovon ich Menschen überzeugen kann. Das Reich Gottes besteht nicht aus all meinen Worten. Es besteht aus Macht. Und Gott, lass diese Samen etwas sein, das eine Ernte hervorbringt. Wer pflanzt, ist nichts und wer gießt, ist nichts. Nur Gott kann die Vermehrung geben, Ihm sei die Herrlichkeit.“

jesulebenzusammen.com
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